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Egon W. Kreutzer

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Arbeitslosenzahlen 2010

Monatsbericht Bundesagentur für Arbeit - Februar 2010

Arbeitslose 2010

 Im Februar bekamen * 6.189.000 erwerbsfähige Menschen

 Lohnersatzleistungen nach dem SGB III oder

Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts  nach dem SGB II

 * Endgültige Werte stehen erst nach einer Wartezeit von drei Monaten fest.

Monatsbericht Seite 6

 

Zur Arbeitsmarktpolitik

Im Monat Februar befanden sich *1,58 Millionen Personen in einer von Bund oder Bundesagentur für Arbeit  geförderten arbeitsmarktpolitischen Maßnahme.

Bundesagentur für Arbeit - Monatsberichten Seite 6

*Sie werden nicht als arbeitslos gezählt.

Monatsbericht >>

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BA-Arbeitsmarkt detaillierte Informationen:.

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 In Millionen Arbeitslose 2010 / Monat:
01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12
Arbeitslose 6.177 6.189 x x x x x x x x x x
In Maßnahmen 1.540 1.580 x x x x x x x x x x
 In Millionen Arbeitslose 2009 / Monat:
01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12
Arbeitslose 5.794 5.952 5.970 5.988 5.958 5.906 5.982 5.957 5.916 5.867 5.870 5.925
In Maßnahmen 1,540 1,550 1,580 1,590 1,630 1,620 1,580 1,490 1,520 1.630 1,660 1.670
Erwerbstätige Leistungsbezieher

(Aus dem BA-Monatsbericht Seite 22) *Im Oktober 2009 verdienten insgesamt 1.380.000 oder 28 Prozent der erwerbsfähigen Leistungsbezieher in der Grundsicherung Einkommen aus Erwerbstätigkeit. Im Vergleich zum Vorjahr ist ihre Zahl um 24.000 oder 2 Prozent gestiegen.

Dabei variiert das Einkommen in erheblichem Maße. Um die dahinterstehenden Problemlagen besser beschreiben zu können, wird nach Einkommenshöhe unterschieden. So gab es 778.000 Leistungsbezieher mit Einkommen bis zur Geringfügigkeitsgrenze von einschließlich 400 Euro. Leistungen aus der Grundsicherung werden hier durch Einkommen aus geringfügiger Beschäftigung ergänzt, ohne dass dadurch prinzipiell der Arbeitslosenstatus beendet wird. Bei Einkommen über 400 Euro lässt sich die Perspektive zunehmend umdrehen in dem Sinne, dass das Einkommen aus Erwerbstätigkeit nicht ausreicht, für sich selbst oder die Bedarfsgemeinschaft den Lebensunterhalt zu sichern, und durch die Grundsicherung „ergänzt“ werden muss. So verdienten 259.000 Leistungsbezieher Einkommen über 400 Euro und nicht mehr als 800 Euro und 343.000 Hilfebedürftige Einkommen über 800 Euro. Dabei kann das Einkommen auch deshalb so niedrig sein, weil nur (sozialversicherungspflichtige) Teilzeit gearbeitet werden kann; das dürfte überwiegend vor allem in der Einkommensklasse 400 bis 800 Euro der Fall sein. Allerdings sind die Grenzen fließend. Die Hilfebedürftigkeit von vollzeitbeschäftigten Leistungsbeziehern kann wiederum durch einen niedrigen Lohn und/oder durch die Familiengröße verursacht sein. So leben nur 19 Prozent der erwerbstätigen Leistungsbezieher mit Einkommen von mehr als 800 Euro in Single- Bedarfsgemeinschaften, aber 40 Prozent in Paar-Bedarfsgemeinschaften mit Kindern. Bei den Einkommen unter 400 Euro leben 37 Prozent in Single-Bedarfsgemeinschaften und 23 Prozent in Bedarfsgemeinschaften mit Kindern. Gegenüber dem Vorjahr hat es in den beiden unteren Bruttoeinkommensklassen Anstiege gegeben (bis 400 Euro: +56.000 oder +8 Prozent; 400 bis 800 Euro: +5.000 oder+2 Prozent), während sich die obere Einkommensklasse deutlich verkleinert hat (-38.000 oder -10 Prozent).

*Siehe hierzu Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Aktuelle Daten aus der Grundsicherung: Erwerbstätigkeit von erwerbsfähigen Leistungsbeziehern, http://www.pub.arbeitsagentur.de/hst/services/statistik/detail/l.html.

Sperrzeiten gemäß § 144 SGB III (Alg I ) *

Sperrzeiten  nach  dem  jeweiligen Sperrzeitgrund

Jahr

Monat

Insgesamt

Arbeits-
aufgabe

Arbeits-
ablehnung

unzu-
reichende
Eigenbe-
mühungen

Ablehnung einer berufl.
Eingliede-
rungsmaß-
nahme

Abbruch
einer berufl.
Eingliede-
rungsmaß-
nahme

Melde-
versäumnis

verspätete
Arbeit-
suchend-
meldung

2009 Jan. 68.657 15.260 1.890 817 861 313 16.543 32.973
Feb. 83.925 18.232 1.747 854 862 317 18.602 43.311
Mrz.

75.374

17.356 1.681 839 967 314 20.080 34.137
Apr. 77.677 18.614 1.989 918 1.133 392 21.853 32.778
Mai 71.052 17.315 1.862 990 1.183 421 20.235 29.046
Juni 63.931 15.789 1.623 902 1.120 405 19.949 24.143
Juli 66.530 17.115 1.621 964 1.188 492 20.769 24.381
Aug. 64.821 17.151 1.598 808 1.041 479 19.779 23.965
Sep. 67.557 17.792 1.622 865 1.189 537 21.218 24.334
Okt. 70.133 18.665 1.744 931 1.447 608 22.236 24.502
Nov. 68.690 17.679 1.895 967 1.442 597 21.586 24.524
Dez 64.724 15.954 1.785 1.033 1.320 627 20.020 23.985
Gesperrte werden in der Monatsstatistik nicht als arbeitslos gezählt.

Statistik der Bundesagentur für Arbeit

* SGB III, § 144 Abs. 7 der Arbeitslose seiner Meldepflicht nach § 38 Abs. 1 nicht nachgekommen ist (Sperrzeit bei verspäteter Arbeitsuchendmeldung).
SGB III, § 144 Ruhen bei Sperrzeit
§ 38 Rechte und Pflichten der Ausbildung - und Arbeitsuchenden
SGB III, § 38 Abs. 1

(1) Personen, deren Arbeits- oder Ausbildungsverhältnis endet, sind verpflichtet, sich spätestens drei Monate vor dessen Beendigung persönlich bei der Agentur für Arbeit arbeitsuchend zu melden. Liegen zwischen der Kenntnis des Beendigungszeitpunktes und der Beendigung des Arbeits- oder Ausbildungsverhältnisses weniger als drei Monate, hat die Meldung innerhalb von drei Tagen nach Kenntnis des Beendigungszeitpunktes zu erfolgen.

Arbeitslosenzahlen 2010

Jahr:

Monat:

Arbeitslose:

Prozente:

 50 bis unter 65 Jahre

dar.:

55 Jahre und älter

2009 Januar 3.488.805 8,3 935.374 *26,8% 493.117 *14,1%
Februar 3.551.926 8,5 944.543 *26,6% 499.824 *14,1%
März 3.585.811 8,6 953.312 *26,6% 506.911 *14,1%
April 3.584.826 8,6 958.587 *26,7% 513.130 *14,3%
Mai 3.458.028 8,2 929.237 *26,9% 500.957 *14,5%
Juni 3.409.980 8,1 919.926 *27,0% 498.619 *14,6%
Juli 3.462.446 8,2 907.231 *26,2% 493.894 *14,3%
August 3.471.513 8,3 899.187 25,9% 491.482 14,2%
September 3.346.459 8,0 886.326 26,5% 487.936 15,6%
Oktober 3.228.625 7,7 874.833 27,1% 484.104 15,0%
November 3.215.393 7,6 881.585 27,4% 489.223 15,2%
Dezember 3.275.526 7,8 901.952 27,5% 500.022 15,3%
2010 Januar 3.617.485 8,6 993.526 27,5% 550.193 15,2%
Februar 3.643.381 8,7 998.408 27,4% 554.687 15,2%

** Anteil an der Gesamtarbeitslosenzahl

    Quelle: Bundesagentur für Arbeit - Die Daten sind aus den jeweiligen Monatsberichten

Siehe hierzu auch Komponenten der Unterbeschäftigung:  

Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit) = 4.803.348

hier zur Tabelle

Aus dem BA-Monatsbericht Februar 2010, Seite 64

 

Teilnehmer an ausgewählten Massnahmen

Aktiver Arbeitsmarktpolitik

Jahr:

 
 

Monat:

 
 

Qualifizierung

 Berufsberatung u.

 Förderung d.
 Berufsausbildung
 Beschäftigungs-
 begleitende
 Leistungen
 Beschäftigung
 schaffende
 Maßnahmen
 
 

Gesamt

Eine nicht vollständige Teilnehmerliste der aktiven Arbeitsmarktpolitik
2009 Januar 252.065 310.010

362.472

325.352

1.539.177

Februar 273.144 309.036 359.895 324.858 1.545.883
März 276.565 312.975 356.293 319.305 1.576.607
April 271.229 322.105 358.582 323.590 1.592.868
Mai 296.362 322.867 365.411 331.940 1.630.061
Juni 289.242 337.074 369.897 341.445 1.621.072
Juli 251.187 309.121 371.896 344.893 1.578.089
August 222.584 238.056 378.364 343.881 1.488.641
September 228.900 249.343 384.431 346.437 1.524.004
Oktober 242.930 319.589 386.507 349.831 1.625.290
November 247.834 347.520 386.294 345.785 1.656.432
Dezember 245.208 367.275 381.923 331.283 1.667.399
2010 Januar 219.715 367.347 368.508 293.916 1.543.888
Februar 216.939 370.417 364.042 291.960 1.580.659

Zunahme der Teilnehmer an Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik:  

+41.482

 Quelle: Bundesagentur für Arbeit - Die Daten sind aus den jeweiligen Monatsberichten

Mit dem dritten Gesetz für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt (in Kraft seit 01. 01. 2004) wurde im § 16 Arbeitslose, SGB III klar gestellt, dass "(2) Teilnehmer an Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik gelten als nicht arbeitslos"  [...] Bei Vergleichen der Arbeitslosenzahl mit Daten vor 2004 ist das zu beachten. (BA Bericht Oktober 2007 Seite 24)

Teilnahme an Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung

Zitat: Im Februar befanden sich 272.500 Personen in einer Maßnahme zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung, die vor einem Jahr durch das „Gesetz zur Neuausrichtung der arbeitsmarktpolitischen Instrumente“ zum 1.1.2009 neu in das SGB III aufgenommen wurde. Die Maßnahmen, die sowohl im Rechtskreis SGB III als auch im Rechtskreis SGB II eingesetzt werden, können bei einem Träger oder aber auch von einem Arbeitgeber – analog der früheren betrieblichen Trainingsmaßnahmen – durchgeführt werden. Im Februar sind 158.400 Personen in eine entsprechende Maßnahme eingetreten. Seit Januar haben 276.100 Personen eine entsprechende Maßnahme begonnen. (Aus dem BA-Monatsbericht  2010, Seite 27)

Werden in der Monatsstatistik nicht als arbeitslos gezählt.
§ 46 SGB III Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung

58 Jährige und ältere: § 53a SGB II

Jahr

Monat

Personen, die allein wegen §16 Abs. 2 SGB III und § 53a Abs. 2 SGB II nicht arbeitslos sind

Aktivierung und berufliche Eingliederung (§ 46 SGB III)

Eignungs-feststellungs- und Trainings-maßnahmen

§ 53a Abs.2 SGB II

*Gesamtzahl:

von der Gesamtzahl

2009

März

112.501

20.404

78.532

13.565

April

100.297

20.581

61.870

17.846

Mai 137.715 50.271 65.587 21.857

Juni

142.281

67.795

48.390

26.096

Juli 175.614 119.592 25.222 30.800
August 205.333 158.719 12.433 34.181
September 241.276 195.905 7.773 37.598
Oktober 276.484 230.375 5.158 40.951
November 297.891 248.637 4.659 44.595
Dezember 327.753 273.456 4.511 49.786

2010

Januar 308.323 252.937 2.308 53.078
Februar 331.643 272.528 2.364 56.751
  * Werden in der Monatsstatistik nicht als arbeitslos gezählt.
     Quelle: Bundesagentur für Arbeit - Seite 80

Seit dem 01.01.2008 gilt der § 53a, Abs.2, SGB II nach dem Langzeitarbeitslose im Alter von über 58 Jahren aus der Arbeitslosenstatistik fallen, wenn ihnen nicht innerhalb eines Jahres ein konkretes Jobangebot gemacht wird. Sie gelten danach nicht mehr als Arbeitslos.

Siehe dazu auch: Zwangsverrentung mit 63 Jahren
  § 16 SGB III Arbeitslose
  (1) Arbeitslose sind Personen, die wie beim Anspruch auf Arbeitslosengeld
 
  1. vorübergehend nicht in einem Beschäftigungsverhältnis stehen,
  2. eine versicherungspflichtige Beschäftigung suchen und dabei den Vermittlungsbemühungen der Agentur für Arbeit zur Verfügung stehen und
  3. sich bei der Agentur für Arbeit arbeitslos gemeldet haben.
(2) Teilnehmer an Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik gelten als nicht arbeitslos.
 

58 Jährige und ältere: (58er-Regelung)

 
 

Vorruhestandsähnliche Regelung

 
 

 des § 428 SGB III i.V.m. § 65 SGB II.

 
 

SGB III (Alg I) *

 SGB II (Alg II / HartzIV) *

 
 

Nichtarbeitslose Leistungsempfänger

Erwerbsfähige

 

Hilfebedürftige (eHb)

 

Jahr

Monat

Leistungs-

Als nicht Arbeitslos geltende

 

empfänger

¹ 58 Jahre und älter:

 

2009

Januar

196.151

348.966  
 

Februar

167.745

 350.837  
 

März

166.641

--  
 

April

163.182

350.715  

Mai

160.918

352.512

Juni

160.484

²354.068

Juli

160.456

--

August

161.099

--

September

161.150

--

Oktober

¹162.257

--

November

²  9.159

--
Dezember   5.641 --

2010

Januar   2.812 --
Februar  2.297 --
  * Werden in der Monatsstatistik nicht als arbeitslos    gezählt.

¹ Methodische Hinweise: Die Gründe warum ein eHb nicht arbeitslos ist, werden in A2LL nicht erfasst. (...) Die nicht-arbeitslosen eHb über 58 Jahre, die vermutlich die vorruhestandsähnliche Regelung des § 428 SGB III i.V.m. § 65 SGB II in Anspruch nehmen

 
¹ Bis hierhin endgültige Werte
  ² Ab hier von der BA hochgerechnete Werte  
     
  Quelle: Bundesagentur für Arbeit

² Daten aus den aktuellen Monatszahlen

 

Nach den Regelungen der §§ 428 SGB III und 252 Abs. 8 SGB VI müssen 58-Jährige oder Ältere dem Arbeitsmarkt nicht mehr voll zur Verfügung stehen und werden auch nicht mehr als Arbeitslose gezählt. Diese Regelungen sind Ende 2007 ausgelaufen und gelten nur noch, wenn der Anspruch vor dem 1. Januar 2008 entstanden ist und der Arbeitslose vor diesem Tag das 58. Lebensjahre vollendet hat.

Höchststand an Alg-II-Beziehern
in der Altersgruppe von 55 bis 65 Jahren
www.nachdenkseiten.de, 29.04.2009

Im Dezember 2008, dem bisher letzten Monat mit revidierten Daten zur “Grundsicherung für Arbeitsuchende” (Hartz IV),  waren in der Bundesrepublik Deutschland über 692.000 Menschen im Alter von 55 bis unter 65 Jahren, etwa 7,3 Prozent dieser Altersgruppe, auf Arbeitslosengeld II angewiesen (”erwerbsfähige Hilfebedürftige”). Dies waren 22,3 Prozent mehr als Ende 2005 (Ende des ersten “Hartz IV-Jahres”). Und dies war zugleich der höchste bisher registrierte Bestand.
Bremer Institut für Arbeitsmarktforschung

Arbeitsgelegenheiten nach

 § 16d SGB II - (Ein-Euro-Jobs)

 
 

 

Jahr:

 

 

Monat:

Leistungsempfänger *

 Die Daten sind
 aus den jeweiligen

 BA – Monatsberichten:

 
 

2009

Januar

288.838

Seite 72

 
 

Februar

293.922

Seite 72

 
 

März

293.848

Seite 73

 
 

April

303.339

Seite 73

 
 

Mai

314.629

Seite 81

 
 

Juni

326.798

Seite 85

 
 

Juli

332.234

Seite 83

 
 

August

332.562

Seite 83

 
 

September

336.779

Seite 84

 
 

Oktober

342.211

Seite 86

 
 

November

339.587

Seite 86

 
 

Dezember

326.454

Seite 102

 
 

2010

Januar

290.111

Seite 81

 
 

Februar

288.253

Seite 80

x  * Werden in der Monatsstatistik nicht als arbeitslos gezählt.

x

   Quelle: Bundesagentur für Arbeit
     
 
Arbeitsamt und Arbeitszwang

25.06.2009

 
 

Zur Frage der Vereinbarkeit von Recht und Praxis der Arbeit nach § 16 Abs. 3 SGB II i.V.m. § 31 SGB II mit dem IAO-Übereinkommen (Nr. 29) über Zwangs- oder Pflichtarbeit, 1930

 
  Projekt-Abschlussbericht von Max Kern bei der HBS (pdf)  
  http://www.boeckler.de/pdf_fof/S-2007-79-3-1.  
     
DGB Bundesvorstand Arbeitsmarkt aktuell

04/2009

Erneute Kritik vom Bundesrechnungshof (Prüfbericht November 2008) an 1-Euro-Jobs
Textauszug: - „Das Ziel eines rechtskonformen, zielgerichteten und wirtschaftlichen Einsatzes dieses Instrumentes ist auch in den letzten Jahren nicht erreicht worden.“ - „Zwei Drittel der geprüften Maßnahmen erfüllten nicht die gesetzlichen Fördervoraussetzungen. In acht und zehn beanstandeten Fällen war die Tätigkeit nicht zusätzlich…In der Hälfte der beanstandeten Fälle stand die Tätigkeit nicht im öffentlichen Interesse.“ - „Die Arbeitsgelegenheiten blieben aus Sicht des BRH für drei von vier Hilfebedürftigen weitgehend wirkungslos. Messbare Integrationsfortschritte waren nicht erkennbar.“ - „Den Grundsicherungsstellen war häufig – insbesondere bei teilnehmerstarken Maßnahmen – nicht bekannt, welche konkreten Tätigkeiten die Hilfebedürftigen ausübten.“

Quelle: http://www.dgb.de/themen/themen_a_z/abisz_doks/a/arbeitsmarkt_aktuell_04_09.pdf

Die Ein-Euro-Jobs – Beschäftigungstherapie statt Arbeitsmarktpolitik. Sie kostet mindestens 1,5 Milliarden Euro pro Jahr. Für den Arbeitslosen ist der Ein-Euro-Job nach 6 Monaten beendet. Dann heißt es: zurück in die Warteschleife. Quelle: http://www.rbb-online.de

Panorama vom 17.04.2008:
Ausgenutzt und chancenlos - der Unsinn der Ein-Euro-Jobs >> weiter
Den Panorama-Bericht vom 17. April 2008 als PDF-Datei >> download

BA - Monatsbericht

 Leistungsempfänger 2009

Jahr:

Monat:

ALG I*

(Arbeit suchend) HartzIV  ALG II* Nicht erwerbsfähige Hilfebedürftige (Aus Hartz IV Bedarfsgemein-schaften) Sozialgeld* Gesamt*  
 
 Die Daten finden Sie 
 in den:

 BA – Monatsberichten

2009

Januar

1.116.671

4.788.052

1.797.349

7.702.072

download / Seite 47**

Februar 1.231.740 4.845.599 1.805.288 7.882.627 download / Seite 46**
März 1.230.951 4.878.138 1.809.553 7.918.642 download / Seite 48**
April 1.180.235 4.944.133 1.824.313 7.948.681 download / Seite 48**
Mai 1.135.613 4.947.011 1.818.608 7.901.232 download / Seite 50**
Juni 1.101.389 4.931.613 1.809.586 7.842.588 download / Seite 52**
Juli 1.162.111 4.949.407 1.819.433 7.930.951 download / Seite 52**
August 1.173.848 4.909.033 1.808.432 7.891.313 download / Seite 52**
September 1.134.220 4.913.859 1.819.882 7.867.961 download / Seite 51**
Oktober 1.078.209 4.906.425 1.827.237 7.811.871 download / Seite 54**
November 1.100.412 4.891.872 1.824.812 7.817.096 download / Seite 52**
Dezember 1.149.403 4.896.363 1.824.105 7.869.871 download / Seite 70**
2010 Januar 1.377.524 4.923.784 1.831.546 8.132.854 download / Seite 49**
Februar 1.358.370 4.968.035 1.840.690 8.167.095 download / Seite 48**

Veränderung der Anzahl

 +465.023

 

von Leistungsempfänger:

  * Vorläufig und hochgerechnet, endgültige Werte stehen erst nach einer Wartezeit von drei Monaten fest.
 ** Die Angabe der jeweiligen Seite, auf der die von der BA veröffentlichten Daten zu finden sind.
    Quelle: Bundesagentur für Arbeit - Aus den Monatsberichten
Iab-Studie  

1,3 Millionen Arbeitnehmer beziehen zusätzlich Hartz IV
Wenn der Lohn zum Leben nicht reicht: 1,33 Millionen Menschen in Deutschland müssen ihr Gehalt mit Hartz-IV-Mitteln aufstocken - das sind über eine halbe Million mehr als noch vor zwei Jahren. Das zeigt eine Studie des Instituts für Arbeitsmarktforschung.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,518622,00.html

Bedarfsgemeinschaften und hilfebedürftige Personen


(hochgerechnete Werte)
BA Bericht
Februar 2010 Seite 23

Bedarfsgemeinschaften
3.61.000
hilfebedürftige Personen 6.809.000

davon:
erwerbsfähige Hilfebedürftige (eHb) 4.968.000
nicht erwerbsfähige Hilfebedürftige (nEf) 1.831.000

Bedarfsgemeinschaften und hilfebedürftige Personen

Textauszug: Im Februar lebten die 4.968.000 erwerbsfähigen Hilfebedürftigen gemeinsam mit 1.841.000 nicht erwerbsfähigen Hilfebedürftigen in 3.618.000 Bedarfsgemeinschaften. Nicht erwerbsfähige Hilfebedürftige sind vor allem Kinder unter 15 Jahren, ihr Anteil an dieser Gruppe belief sich zuletzt auf 96 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Zahl der Hilfebedürftigen insgesamt um 102.000 oder 2 Prozent auf 6.809.000 erhöht. Die Zahl der Bedarfsgemeinschaften ist um 87.000 oder 2 Prozent gestiegen. Im Durchschnitt lebten in einer Bedarfsgemeinschaft 1,9 Personen. Von den Bedarfsgemeinschaften des Monats Oktober 2009 waren 52 Prozent Single-Bedarfsgemeinschaften, 18 Prozent Alleinerziehende, 12 Prozent Paare ohne Kinder und 16 Prozent Paare mit Kindern. Die Bedeutung der Single-Bedarfsgemeinschaft ist dahingehend zu relativieren, dass 71 Prozent der hilfebedürftigen Personen in einer Mehrpersonen- Bedarfsgemeinschaft leben. In 1.190.000 oder 33 Prozent der Bedarfsgemeinschaften leben 2.026.000 minderjährige Kinder, darunter 410.000 Kinder unter 3 Jahren und 903.000 Kinder unter 7 Jahren. (BA-Monatsbericht Februar 2010)

Immer mehr Bürger müssen Leistungen nach SGB II beantragen.

Leistungsempfänger Januar 2005

ALG I =

 2.071.334

ALG II =

 4.088.955

Sozialgeld =

 1.516.168

Gesamt =

 7.676.457
Dies sind 456.397 Personen weniger als im Januar 2010

 Quelle: Bundesagentur für Arbeit - Bericht Januar 2005 Seite 20

Monatsberichte 2002 bis 2009

http://www.pub.arbeitsamt.de/hst/service...nat/index.shtml

Anzeigen über Kurzarbeit und Anzahl betroffener Personen

 
x
Kurzarbeit
nach SGB III:

Jahr

Monat

Anzeigen

Personen

2007

Januar 9624 91266
Februar 4716 40291
März 2935 26990
April 2361 25913
Mai 1671 17149
Juni 1482 16369
Juli 1380 15763
August 949 10251
September 1158 12368
Oktober 1467 14922
November 3820 39100
Dezember 10190 101537

2008

Januar 8999 82331
Februar 4242 39155
März 2185 23477
April 3232 33324
Mai 1519 17680
Juni 1534 19394
 Juli 1413 16906
August 974 13.532
September 1.491 27.034
Oktober 2.638 57.237
November 7.197 164.375
Dezember 17.726 403.997
2009 Januar 17.416 347.421
Februar 19.793 723.871
März 25.467 686.733
April 19.778 454.822
Mai 15.024 291.975
Juni 12.167 205.647
Juli 10136 173.541
August 6.273 104.628
September 6.451 117.927
Oktober 7.053 104.894
November 10.527 153.337
Dezember 16.359 224.029

Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit: Kurzarbeit - Eingegangene Anzeigen über Kurzarbeit und darin genannte Personenzahl

 

Grafik Kurzarbeiter

Grafik zum Vergrößern anklicken

Durch das Kurzarbeitergeld soll Arbeitslosigkeit vermieden werden und den Arbeitnehmern die Arbeitsplätze und den Betrieben die eingearbeiteten Arbeitnehmer erhalten bleiben. Die Rechtsgrundlagen finden sich im Dritten Buch Sozial-gesetzbuch (SGB III) in den §§ 169 bis 182 sowie in § 216b.

Quelle: www.heute.de, 22.04.2009

Kosten für Kurzarbeit explodieren

Die Kurzarbeit hat die Bundesagentur für Arbeit im März 173 Millionen Euro gekostet - nach 28 Millionen Euro im Januar und 58 Millionen im Februar. Im ersten Quartal summierten sich die Ausgaben somit auf 260 Millionen Euro, wie eine Sprecherin der Behörde erklärte.

Wie viele Arbeitnehmer im März in Kurzarbeit waren, wisse man noch nicht. Bislang lägen nur die Anmeldungen vor: von 24.000 Betrieben für insgesamt 670.000 Mitarbeiter. Ob dieses Volumen auch ausgeschöpft wurde, sei aber noch unklar, so die Sprecherin. Insgesamt sind im Jahreshaushalt der Arbeitsagentur 2,1 Milliarden Euro für Kurzarbeit vorgesehen. weiterlesen

 

Kurzarbeiter

Textauszug: Differenzierte Statistiken zur tatsächlichen Inanspruchnahme von Kurzarbeitergeld liegen üblicherweise jeweils zwei Monate nach Quartalsende vor. Nach den jüngsten Angaben wurde im September an 1.074.000 Arbeitnehmer Kurzarbeitergeld gezahlt. Darunter waren 1.056.000 Arbeitnehmer, die Kurzarbeitergeld aus wirtschaftlichen Gründen nach § 170 SGB III erhielten. Die Inanspruchnahme hatte im Mai mit 1.516.000 konjunkturellen Kurzarbeitern ihren Höhepunkt erreicht. Ein Teil des Rückgangs in den Sommermonaten dürfte auch damit zusammen hängen, dass die Inanspruchnahme von Kurzarbeit in der Ferienzeit häufig unterbrochen wird. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Kurzarbeiterzahl im September insgesamt um 1.024.000 und bei konjunktureller Kurzarbeit um 1.017.000 Kurzarbeiter gestiegen. (Aus dem BA-Monatsbericht Dezember 2009, Seite 9/10)

x

 

x

 

Monetäre Sozialleistungen der Bundesagentur für Arbeit

e Veränderung
e

e

gegenüber

e

1 Hj 2009

1 Hj 2008

 

Mrd. EUR

%

Geldleistungen der Bundesagentur für  Arbeit

14,8

+25,4
Arbeitslosengeld .............................

9,3

+14,7

Konkursausfallgeld ........................

0,6

 +100,0

Kurzarbeitergeld .............................

1,5

 +431,0

*Zuschüsse an Arbeitnehmer für e e
Berufsförderung ..............................

3,2

+8,4

Statistisches Bundesamt, Wiesbaden 2009
(*Lohnkostenzuschuss)
 

Textauszug: Bei den von der Arbeitslosenversicherung gewährten Geldleistungen zeigt sich die in den letzten Quartalen anhaltende konjunkturelle Talfahrt besonders deutlich. Im Berichtshalbjahr sind diese Geldleistungen um ein Viertel (+ 25,4 %) höher ausgefallen als im ersten Halbjahr 2008. Die Zahlungen für Arbeitslosengeld sind dabei um ein Siebtel (+ 14,7 %) gestiegen. Das gewährte Kurzarbeitergeld hat sich sogar mehr als verfünffacht (+ 431,0 %). Insgesamt wendete die Bundesagentur für Arbeit im ersten Halbjahr 2009 9,3 Mrd. Euro für Arbeitslosengeld und 1,5 Mrd. Euro für Kurzarbeitergeld auf. Die Zahlungen beim Konkursausfallgeld haben sich verdoppelt (+ 100,0 %) und liegen nun bei 0,6 Mrd. Euro. Die Zuschüsse an Arbeitnehmer für Berufsförderung sind um 8,4 % auf 3,2 Mrd. Euro gestiegen. (Aus Bruttoinlandsprodukt in der ersten Jahreshälfte 2009)

Quelle:Statistisches Bundesamt, Wiesbaden 2009

Report Mainz

04.05.2009

Allzweckwaffe Kurzarbeit

Mitnahmeeffekte und Missbrauch leicht gemacht

Seit Jahresanfang haben rund 70.000 Betriebe für über zwei Millionen Mitarbeiter Kurzarbeit angemeldet. Doch nehmen nur Unternehmen die staatliche Hilfe in Anspruch, die sie auch wirklich brauchen? Report Mainz geht auf Spurensuche.

weiterlesen und den Film anschauen

Leiharbeiter
Die Anzahl der beschäftigten Leiharbeitnehmer steigt seit Jahren an.
 

Jahr

Monat

Leiharbeit-nehmer Männer Frauen

2007

Jan 626.015 462.584 163.431
Feb 636.261 470.626 165.635
Mrz 656.519 484.892 171.627
Apr 683.464 508.138 175.326
Mai 708.155 525.582 182.573
Jun 731.152 542.151 189.001
Jul 761.253 565.780 195.473
Aug 767.876 571.359 196.517
Sep 748.679 553.954 194.725
Okt 770.100 565.971 204.129
Nov 769.856 564.103 205.753
Dez 721.345 527.566 193.779

2008

Jan 716.099 525.276 190.823
Feb 720.033 527.474 192.559
Mrz 734.019 539.044 194.975
Apr 747.433 549.290 198.143
Mai 762.836 562.160 200.676
Jun 794.363 585.812 208.551
Jul 823.101

604.620

218.481
Aug 798.264

585.809

212.455
Sep 814.327

593.491

220.836
Okt 793.340

577.187

216.153
Nov 749.669

537.863

211.806
Dez 673.768

482.692

191.076
Quelle: Bundesagentur für Arbeit
 

Grafik Leiharbeitnehmer

Grafik zum Vergrößern anklicken

Leiharbeit und Teilzeitjobs nehmen zu

Studie: Klassische Vollbeschäf-tigung allmählich auf dem Rückzug - Aktuell explodiert Kurzarbeit

Der klassische unbefristete Vollzeitjob ist der Normalfall - noch: Flexiblere Formen wie Leiharbeit, Teilzeit-beschäftigung oder befristete Verträge sind auf dem Vormarsch. Das belegt eine neue Studie. Betroffen sind aber nicht alle gleichermaßen.

weiter
 
Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG)
Die Reform des Gesetzes
Das AÜG wurde durch das Erste Gesetz für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt („Hartz I“) in wesentlichen Punkten geändert: Das besondere Befristungsverbot, das Synchronisationsverbot, das Wiedereinstellungsverbot und die Beschränkung der Überlassungsdauer auf höchstens zwei Jahre wurden aufgehoben.
Zu Gunsten der Leiharbeitnehmer wurde der so genannte Gleichstellungsgrundsatz im Gesetz verankert. Dieser besagt, dass Leiharbeitnehmer zu denselben Bedingungen beschäftigt werden müssen wie die Stammarbeitnehmer des entleihenden Unternehmens: Gleiche Arbeitszeit, gleiches Arbeitsentgelt, gleiche Urlaubsansprüche (sog. equal pay und equal treatment). Ein Tarifvertrag kann jedoch abweichende Regelungen zulassen, wovon bereits Gebrauch gemacht worden ist, zum Beispiel durch die Tarifverträge des Arbeitgeberverband Mittelständischer Personaldienstleister (AMP) mit der Tarifgemeinschaft Christliche Gewerkschaften Zeitarbeit und PSA oder durch die Tarifverträge der DGB-Gewerkschaften mit dem Bundesverband Zeitarbeit (BZA) oder dem Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ). Verfassungsbeschwerden von Arbeitgeberverbänden und Verleihunternehmen gegen den Gleichstellungsgrundsatz blieben erfolglos.
Mit diesen Änderungen wollte der Gesetzgeber die Qualität und die gesellschaftliche Akzeptanz der Leiharbeit erhöhen. Sie traten zum 1. Januar 2004 in Kraft.
Kritik

Das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz ist nicht unumstritten. So fordern der Bundesverband Zeitarbeit und der Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen sowie der Deutsche Industrie- und Handelskammertag, das AÜG und den Erlaubnisvorbehalt abzuschaffen.

Quelle: http://de.wikipedia.org

Kritik: Mehr Infos hier

Geringfügige Beschäftigung/Mini-Jobs (400-Euro-Jobs)

 

Jahr

Monat

Ausschließlich

Nebenjob

Insgesamt

 

2009

August

4.915.300

2.303.900

7.219.200

Juli

4.946.900

2.265.100

7.212.000

Juni 4.948.600 2.268.400 7.217.100

Mai

4.926.000

2.265.900

7.191.800

April

4.912.600

2.251.600

7.164.100

März

4.883.400

2.237.400

7.120.800

Februar

4.862.100

2.226.000

7.088.100

Januar

4.875.000

2.240.500

7.115.500

  2008 Dezember 4.933.100 2.278.400 7.211.500  
November 4.912.918 2.311.091 7.224.009
  Oktober 4.864.900 2.315.200 7.180.100  
  September 4.829.359 2.285.008 7.114.367  
 

August

4.819.948

2.233.212

7.053.160

 
 

Juli

4.872.201

2.199.248

7.071.449

 
 

Juni

4.882.173

2.195.852

7.078.025

 
 

Mai

4.869.383

2.190.557

7.059.940

 
 

April

4.856.945

2.182.016

7.038.961

 
  März 4.854.802 2.165.083

7.019.885

 
  Februar 4.840.123 2.139.686

6.979.809

 
  Januar 4.858.639 2.136.895

6.995.534

 
  2007 Dezember 4.943.186 2.160.442

7.103.628

 
  November 4.931.757 2.184.306

7.116.063

 
  Oktober 4.887.775 2.167.311

7.055.086

 
  September 4.845.766 2.137.023

6.982.789

 
  August 4.844.443 2.091.237

6.935.680

 
  Juli 4.877.459 2.047.866 6.925.325  
  Juni 4.881.535 2.036.235 6.917.770  
  Mai 4.858.913 2.026.423 6.885.336  
  April 4.831.886 2.003.381 6.835.267  
  März 4.808.388 1.977.869 6.786.257  
  Februar 4.804.849 1.956.516 6.761.365  
  Januar 4.822.094 1.957.959 6.780.053  
  2003 Juni 4.375.325 1.157.517 5.532.842  
 

 Die Zahlen werden mit einer Verzögerung von 2-Monaten veröffentlicht 

x
 

 Quelle: Bundesagentur für Arbeit - hier download

x

Es sind besonders die Beschäftigungsverhältnisse ohne Sozialversicherungspflicht ausgeweitet worden. Dies betrifft vor allem die geringfügige Beschäftigung, die so genannten „Mini-Jobs“. Deren Zahl hat, vor allem infolge der gesetzlichen Neuregelung zu Jahresbeginn 2003, stark zugenommen. Dies gilt jedoch auch für andere Erwerbsformen, wie z.B. die so genannten „Ich-AGs“. Diese Entwicklung ist problematisch: Geht der Zuwachs von geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen zu Lasten der Schaffung oder der Erhaltung von sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen, wird die Einnahmebasis der Sozialversicherung geschmälert und die jeweiligen Arbeitnehmer erhalten keine Ansprüche auf Sozialversicherungsleistungen.

  IAQ-Report: herunterladen  

Weniger Hartz-IV-Empfänger, aber mehr Aufstocker

Der langfristige Trend wurde dagegen bestätigt: Obwohl die Zahl der arbeitslosen Hartz-IV-Empfänger um etwa ein Fünftel gesunken sei, habe sich die Zahl der Aufstocker auffallend vergrößert, sagte der Arbeitsmarktexperte des Deutschen Gewerkschaftsbundes, Wilhelm Adamy

Die Zahl der Mini- und Midi-Jobs ist infolge der Hartz-Reformen angestiegen. Allerdings bilden die Mini-Jobs keine Brücke in voll sozialversicherungspflichtige Beschäftigung, für Midi-Jobs können Beschäftigungseffekte vermutet, aber nicht belegt werden.

Quelle : Paritätische Wohlfahrtsverband

Der Begriff:

 "Erwerbstätige Leistungsbezieher" sind erwerbsfähige Hilfebedürftige mit Leistungsbezug in der Grundsicherung ("Leistungsbezieher"), die gleichzeitig Brutto-Einkommen aus Erwerbstätigkeit beziehen. Da das Brutto-Einkommen zwischen den erwerbstätigen Leistungsbeziehern in erheblichem Maße varriiert und sich hinter den unterschiedlichen Einkommenshöhen auch verschiedene Problemlagen verbergen, werden die erwerbstätigen Leistungsbezieher in diesem Bericht differenziert nach den Einkommensklassen "bis einschließlich 400 Euro", "400 bis einschließlich 800 Euro" und "mehr als 800 Euro" dargestellt.  In diesem Bericht sind außerdem Ergebnisse aus integrierten Auwertungen von Beschäftigten- und Grundsicherungsstatistik enthalten. Dort werden "Beschäftigte Leistungsbezieher" ermittelt.

Erwerbsstatus im Zeitvergleich 1997 und 2007

15 bis 65-Jährige nicht in Bildung oder Ausbildung

Anteil von Personen in Normalarbeitsverhältnissen und in atypischer Beschäftigung an der Gesamtzahl der Personen in abhängiger Beschäftigung in den Jahren 1997 und 2007

 

Aktuellen Veröffentlichungen des Statistischen Bundesamts zufolge hat sich der Arbeitsmarkt in Deutschland in der letzten Dekade positiv entwickelt. Die amtliche Statistik meldet für das Jahr 2007 38,16 Millionen Erwerbstätige, das sind rund 2,3 Millionen mehr erwerbstätige Personen als zehn Jahre zuvor. Zugleich wird bei der Interpretation dieser Erwerbstätigenzahlen aber herausgestellt, dass jener Beschäftigungszuwachs vor allem auf atypische Beschäftigung zurückzuführen ist. Betrug der Anteil atypischer Beschäftigung nach dieser Erhebung 1997 noch 17,5%, so liegt er im Jahr 2007 bei 25,5%. Diese Entwicklung spiegelt die Veränderungen der Arbeitswelt wider.

Unter atypischer Beschäftigung werden alle abhängigen Beschäftigungsverhältnisse verstanden, die eines oder mehrere der folgenden Merkmale aufweisen:

 
  • Befristung

  • Teilzeitbeschäftigung mit 20 oder weniger Stunden

  • Zeitarbeitsverhältnis

  • geringfügige Beschäftigung

Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte

 

x

x

x

x

x
Jahr Monat

Anzahl

x

x

x

x

2009 August1)

27.545.000

Juli2)

27.337.400

Juni2)

27.420.000

Mai2)

27.436.200

April

27.401.800

März

27.337.349

Februar

27.306.656

Januar

27.379.055

2008 Dezember

27.632.286

November

27.914.222

Oktober

28.019.527

September

27.995.661

August

27.689.100

Juli

27.439.707

Juni

27.457.715

Mai

27.419.033

April

27.331.910

März

27.224.677

Februar

27.118.945

Januar

27.084.361

 Quelle: Bundesagentur für Arbeit - hier download
 1)auf 6-Monatswert hochgerechneter/gerundeter 2-Monatswert
 2)auf 6-Monatswert hochgerechneter/gerundeter 3-Monatswert

Textauszug aus BA-Monatsbericht November 2009, Seite 8/9: "Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist die Zahl der Erwerbstätigen im Oktober saisonbereinigt um 13.000 gesunken, nach +3.000 im September und -3.000 im August. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung hat nach vorläufigen, hochgerechneten Daten der Bundesagentur für Arbeit, die bis September reichen, saisonbereinigt um 10.000 abgenommen, nach -2.000 im August. Im ersten Halbjahr hatten sich die Erwerbstätigkeit und die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung monatsdurchschnittlich noch um 17.000 bzw. 31.000 verringert. Nicht saisonbereinigt ist die Erwerbstätigkeit nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes von September auf Oktober im Zuge der Herbstbelebung um 145.000 auf 40,70 Mio gestiegen. Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Erwerbstätigkeit um 145.000 oder 0,4 Prozent verringert, nach -104.000 oder -0,3 Prozent im September. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung lag im September nach der Hochrechnung der Bundesagentur für Arbeit bei 27,79 Mio, gegenüber dem Vorjahr war das ein Rückgang von 202.000 oder 0,7 Prozent. Ohne den anhaltenden Zuwachs der Teilzeitbeschäftigung wäre der Rückgang der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung deutlicher ausgefallen. Nach einer ersten Schätzung für den September dürfte die sozialversicherungspflichtige Teilzeitbeschäftigung im Vorjahresvergleich um rund 220.000 zu- und die sozialversicherungspflichtige Vollzeitbeschäftigung um rund 420.000 abgenommen haben. Der Rückgang der Vollzeitbeschäftigung hat die Arbeitslosenzahl steigen lassen, während sich der Anstieg der Teilzeitbeschäftigung auch aus der Stillen Reserve gespeist haben dürfte".

Anmerkung: Die Entwicklung der Zahl von sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ist als Indikator der Entwicklung des Arbeitsmarktes von besonderem Interesse. Die abgeführten Beiträge sichern den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten soziale Leistungsansprüche, z.B. auf Rentenzahlungen und Arbeitslosengeld. Zudem hängen die Einnahmen der Sozialversicherungsträger von diesen Beitragszahlungen ab.

Niedriglohnanteil nach Beschäftigtengruppen

 

Deutschland, alle Beschäftigten, getrennte Niedriglohnschwellen

 
 

 für Ost- und Westdeutschland, in %

 
   

Kategorie

1995

2000

2006

 
 

 Qualifikation¹

 Ohne Berufsausbildung

 Mit Berufsausbildung

 Universität/Fachhochschule

31,0

13,6

6,3

35,2

17,8

6,1

45,6

23,1

6,1

 
   Geschlecht
 Männer
 Frauen

7,4

25,0

9,9

26,6

14,2

30,5

 
   Alter
 unter 25
 25 – 34
 35 – 44
 45 – 54
 55+

28,8

13,9

12,3

13,5

17,7

42,3

17,8

14,7

14,9

16,5

56,3

25,1

19,6

16,5

22,0

 
 

 Nationalität

 Deutsche
 Ausländer/innen

14,5

20,1

16,6

27,4

20,8

38,9

 
   Gesamt (Deutschland)

15,0

17,5

22,2

 
 

 ¹ In 11,6% aller Fälle war keine Information zum Ausbildungsniveau verfügbar. In der folgenden Auswertung    

 
   wurde angenommen, dass diese Fälle anteilsproportional auf alle Ausbildungsniveaus verteilt sind
   (vgl. zu dieser Vorgehensweise auch Reinberg/Hummel 2002 und Reinberg/Schreyer 2003).
  Quelle: SOEP, eigene Berechnungen IAQ-Report 2008-01  

Textauszug: Während der Niedriglohnanteil in dieser Gruppe 1995 noch unterdurchschnittlich war, lag er 2000 und 2006 bereits über dem Durchschnittswert für alle Beschäftigten (Tabelle). Parallel zum Anstieg des Niedriglohnanteils in der Gruppe der Personen mit abgeschlossener Berufsausbildung hat sich auch der Anteil dieser Beschäftigtengruppe am gesamten Niedriglohnsektor deutlich vergrößert (von 58,6% in 1995 auf 67,5% in 2006). Nimmt man die Beschäftigten mit einem akademischen Abschluss hinzu, sind mittlerweile drei von vier Niedriglohnbeschäftigten in Deutschland formal qualifizierte Beschäftigte. Entsprechend ist der Anteil der gering Qualifizierten unter den Niedriglohnbeschäftigten seit 1995 deutlich gesunken – von 33,5% auf 26,4%

http://www.iaq.uni-due.de/iaq-report/2008/report2008-01.

Die von der BA gemeldeten offenen Stellen

2010:

x Januar 457.000
x Februar 565.000
x März 588.000
x April 592.000
x Mai 579.000
x Juni 596.000
x Juli 588.000
x August 586.000
x September 585.000
x Oktober 571.000
x November 539.000
x Dezember 503.000

Bestand aller Stellen Dezember 2010

(Seite 11 BA Bericht 01.2010)

 Bestand alle Stellen 457.000
 darunter: Vakanzen 395.000
 ungeförderte Stellen 271.000
 darunter: Vakanzen  226.000
 *ungeförderte sozialver-

242.000

 sicherungspflichtige Stellen
 darunter: Vakanzen 203.000

2009:

x Januar 485.000
x Februar 506.000
x März 507.000
x April 495.000
x Mai 490.000
x Juni 484.000
x Juli 484.000
x August 486.000
x September 486.000
x Oktober 479.000
x November 465.000
x Dezember 461.000
* Sozialversicherungspflichtige Stellen ohne Job-, Saison-, Telearbeit-, Gastarbeiterund PSA-Stellen sowie Daueraufträge.

Der BA sind neben den gemeldeten offenen Stellen noch zusätzliche Stellen, unter anderem gemeldet aus der privaten Arbeitsvermittlung sowie aus ihrer Job-Börse und dem Job-Roboter bekannt viele dieser Stellen sind aber Datendopplungen ein freier Arbeitsplatz vermehrt sich nicht zu fünf freien Arbeitsplätzen nur weil er in fünf Stellenbörsen zu finden ist. Zudem werden bereits besetzte Stellen von vielen Jobbörsen erst nach Wochen aus dem Angebot genommen.

 

(aus dem Text) In der Eurozone1 (EZ16) lag die saisonbereinigte Arbeitslosenquote im August 2009 bei 9,6%, gegenüber 9,5% im Juli. Im August 2008 betrug sie 7,6%. In der EU271 lag die Arbeitslosenquote im August 2009 bei 9,1%, gegenüber 9,0% im Juli. Im August 2008 hatte sie 7,0% betragen. Für die Eurozone ist dies die höchste Quote seit März 1999 und für die EU27 seit März 2004

Eurostat schätzt, dass im August 2009 in der EU27 insgesamt 21,872 Millionen Männer und Frauen arbeitslos waren, davon 15,165 Millionen in der Eurozone. Gegenüber Juli hat die Zahl der arbeitslosen Personen in der EU27 um 236 000 und in der Eurozone um 165 000 zugenommen. Gegenüber August 2008 ist die Zahl der Arbeitslosen um 5,008 Millionen in der EU27 und um 3,224 Millionen in der Eurozone gestiegen.

Diese Daten werden von Eurostat, dem Statistischen Amt der Europäischen Gemeinschaften, veröffentlicht.

Koalitionsverhandlungen
Union und FDP planen massive Einsparungen bei Bundesagentur
http://www.hannover-zeitung.net, 19.10.2009

Wenige Tage vor dem geplanten Abschluss ihrer Koalitionsverhandlungen suchen Union und FDP weiter nach einem gemeinsamen Weg zu Steuersenkungen. Die zuständige Arbeitsgruppe kam erneut zusammen, Kanzleramtsminister Thomas de Maizière (CDU) rechnet aber nicht mit Beschlüssen. Strittig zwischen Union und FDP sind sowohl die Höhe der angestrebten Steuersenkungen als auch die Gegenfinanzierung.

"Heute fallen gar keine Entscheidungen, wir sind nur beauftragt, die Entscheidungen der Spitzengruppe klug vorzubereiten, und das werden wir tun", sagte de Maizière, der die Arbeitgruppe zusammen mit dem FDP-Finanzexperten Hermann Otto Solms leitet, zum Auftakt der Beratungen in Berlin. Der bayerische Finanzminister Georg Fahrenschon (CSU) sagte, eines der Themen sollten "Umstrukturierungen bei großen Körperschaften zum Beispiel bei der Bundesagentur für Arbeit" sein.

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Blanker Zynismus der Bundeskanzlerin gegenüber sozial Schwachen
Union will nach der Bundestagswahl Zwangsarbeitsdienst gesetzlich einführen
Von Charles Duremont, http://www.berlinerumschau.com, 24.07.2009

Bundeskanzlerin Angela Merkel lehnt es kategorisch ab, die Hartz-IV-Regelsätze zu erhöhen. Wir müssen aufpassen, dass derjenige, der den ganzen Tag arbeitet, zum Schluss mehr Geld hat als wenn er nicht arbeitet, sagte Merkel in einem von Jugendlichen geführten Interview in der gestrigen Ausgabe der "Welt am Sonntag" zum Thema Gerechtigkeit kinderleicht.

In diesem Zusammenhang hat der Vorsitzende der Bundestagsfraktion der Linken, Oskar Lafontaine der Kanzlerin Zynismus vorgeworfen. Lafontaine: "Die Bundeskanzlerin ist zynisch. Ihre Erklärung, der Hartz IV-Satz könne nicht erhöht werden, da diejenigen, die arbeiten, mehr bekommen müssten, als diejenigen, die nicht arbeiteten, ist unlogisch. Gerade die Bundeskanzlerin trägt durch die Verweigerung des gesetzlichen Mindestlohns Verantwortung dafür, dass in Deutschland Löhne von drei bis vier Euro gezahlt werden und Menschen, die jeden Tag acht Stunden arbeiten, zusätzlich noch Hartz IV beziehen müssen. .

(...) Die Pflicht zur Gegenleistung für das stattliche Almosen soll nach dem Willen der Union gesetzlich verankert werden, was nichts weiter bedeutet, dass Hartz IV Empfängerinnen und Empfänger in Zukunft ihre Arbeitskraft kostenlos zur Verfügung zu stellen haben, ansonsten werde ihnen sämtliche Leistungen ersatzlos gestrichen. Die immer noch auf dem Papier stehende Verpflichtung einer Gemeinnützigkeit bei den 1 Euro Jobs soll dabei ebenfalls komplett wegfallen und die Hartz IV Bezieher sollen, ebenfalls nach dem Willen der Union, auch in der Privatwirtschaft eingesetzt werden können.

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Auszug aus dem Bericht an die Zukunftskommission des Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen Bonn, im Februar 2009

Zitat, Bericht Seite 43:

Aktivierung
"Treten Phasen der Erwerbslosigkeit ein, so muss alles unternommen werden, dass diese nicht zu lang werden, um Qualifikationsverlusten vorzubeugen. Aktivierung nach dem Prinzip der Gegenleistung für empfangene Sozialtransfers und unterstützende Dienstleistungen ist Ausdruck gesellschaftlicher Solidarität und bietet eine zweite Chance nach Aus- und Weiterbildung. Der entstehende Anreiz, anstelle einer staatlicherseits angebotenen gemeinnützigen Ganztagstätigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt auch solche Angebote anzunehmen, die gegenwärtig in rationaler Entscheidung zumeist kaum in Betracht gezogen werden, kann ein erhebliches Beschäftigungspotenzial bei einer gleichzeitigen massiven Haushaltsentlastung mobilisieren.13 Je mehr in Qualifikation und frühzeitige Aktivierung investiert wird, desto weniger kommt es zu längerer Arbeitslosigkeit, die nur schwer und unter Inkaufnahme von niedriger Entlohnung beendet werden kann."

Mobilitätsfreundliche Rahmenbedingungen
"Die Förderung von Übergängen, einschließlich beruflicher oder regionaler Mobilität, ist ein wichtiges Element der Beschäftigungssicherheit. Flexible Arbeitsverhältnisse sind dann akzeptabel, wenn sie tatsächlich eine Chance auf Übergang in stabilere Beschäftigung bieten. Dies erfordert den Abbau von Barrieren zwischen befristeter Beschäftigung oder Zeitarbeit und Normalarbeitsverhältnissen. Innovative Formen der berufsbegleitenden Weiterbildung können auch die Aufstiegsmobilität bei den Löhnen fördern. Flexible Arbeitsverhältnisse und Niedriglohnjobs werden jedoch als Einstiegsmöglichkeiten unverzichtbar bleiben. Entwicklungspotenziale bestehen bei Transfermaßnahmen und Transfergesellschaften, die im Fall von Betriebsschließungen zu einer raschen Wiedereingliederung in Beschäftigung führen sollen."

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Die Armutsindustrie

Christine K. arbeitet im Supermarkt. Bild: WDR lupe Bildunterschrift: Christine K. ist gelernte Bäckerin. Jetzt arbeitet sie als Ein-Euro-Jobberin im „gemeinnützigen“ Supermarkt. Florian Schneider ist arbeitslos und hat trotzdem jede Menge zu tun. Er nutzt einfach die Angebote, die sich für ihn und all die anderen, die ohne Arbeit leben, bieten: den Ein-Euro-Job beim privaten Träger, das kostenlose Bewerbungstraining, den Kurs zur gesunden Ernährung. All diese Einrichtungen geben Florian Schneiders Leben einen Rhythmus. Ob sie ihn wieder in Arbeit bringen, ist fraglich, aber sie verdienen, oft vom Staat subventioniert, gut mit an seiner Misere…“ Videos der ARD-Sendung von Eva Müller vom 15. Juli 2009 bei youtube:

Die Armutsindustrie - Video Part 1
Die Armutsindustrie - Video Part 2
Die Armutsindustrie - Video Part 3
Rückschau: ARD-exclusiv: Die Armutsindustrie (WDR)
Sendeanstalt und Sendedatum: Mittwoch, 15. Juli 2009, 21.45 Uhr im Ersten
http://www.daserste.de/doku/beitrag_dyn~uid,795mfcu5k42xy0r6~cm.asp
 
 
 

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Arbeitslosenzahlen

2010

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Arbeitslosenquote 1950-2008

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Wer sich für die

Arbeitslosenzahlen

interessiert sollte

die HartzIV-Bezieher

nicht vergessen

hier die aktuellen Zahlen

Kopfpauschale stoppen!

  .

Kippen Sie die Kopfpauschale!

Unterzeichnen Sie den Aufruf für eine gerechte und solidarische Gesundheitsversorgung!

Sie wird an Gesundheitsminister Philipp Rösler, Finanzminister Wolfgang Schäuble und den CSU-Vorsitzenden Horst Seehofer verschickt.

Teilnehmer/innen bisher:

19.02.2010, 10:30 Uhr

  53247

www.campact.de

Haushalt 2010

Gregor Gysi

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20.01.2010 - Wenn sich eine führende Kraft einer christlichen Kirche nicht mal mehr für den Frieden engagieren darf und Sie ihr vorwerfen, dass sie nicht für Krieg ist, dann ist das ein einzigartiger Skandal. / Wir brauchen einen flächen-deckenden gesetzlichen Mindestlohn. / Soziale Ausgren-zung in der Bildung muss beendet werden. / Erklären Sie den Bürgerinnen und Bürgern, warum Sie immer nur die Banken schonen und die anderen das alles bezahlen müssen.

Monitor

Wissen ist Macht

Datenkrake ELENA

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07.01.2010, Sonia Mikich:

 "Willkommen, und es geht bei uns los mit ELENA. ELENA ist ein Datenmonster. Die zentrale Speicherung von vielen sensiblen Informationen von rund 40 Millionen Arbeit-nehmern. Um das Ausfüllen lästiger Formulare zu verein-fachen und zu verhindern, dass Sozialleistungen abgezockt werden. Ordentliche Bürger müssen da nicht misstrauisch sein? Aber warum misstraut dann der Staat den ordentlichen Bürgern so? Isabel Schayani und Jan Schmitt über ELENA, die seit Jahresanfang in unsere Privatsphäre vorrückt."

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Hartz4

Sanktionsstop

Die Webseite 'Hartz IV im Netz' ist - bzw. richtiger ausgedrückt - wird ein bundesweites

Sozialberatungsverzeichnis.

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