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Am aktuellen Rand werden die Daten zur Förderung aufgrund von Erfahrungswerten hochgerechnet. Endgültige Werte zur Förderung stehen erst nach einer Wartezeit von

Daten aus der Statistik sind Sozialdaten (§ 35 SGB I) und unterliegen dem Sozialdatenschutz gem. § 16 BStatG. Aus diesem Grund werden Zahlenwerte <3 mit * anonymisiert.

1)Die Hochrechnungam aktuellen Rand ist derzeit aufgrund fehlender Erfahrungswerte oder technisch nicht realisierbar, darum ist der

Vorjahresvergleich nur eingeschränkt möglich.

2)Zum 01.01.2009 eingeführt.

3)Die individuelle Förderung der Teilnehmer mit Beginn ab 01.01.2009 erfolgt auf Grundlage des zum 01.01.2009 eingeführten § 46 SGB III.

4) Ohne Daten der zugelassenen kommunalen Träger.

5) Daten zur Arbeitsunfähigkeit nach § 126 SGB III liegen mit einer Wartezeit von 2 Monaten vor. Für den aktuellen Berichtsmonat wird der letzte

verfügbare Wert fortgeschrieben.

6)Daten zur geförderten Altersteilzeit liegen mit einem Monat Wartezeit vor. Für den aktuellen Berichtsmonat wird der letzte verfügbare

Wert fortgeschrieben.

7)Daten einschließlich Förderung der Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben.

8) Daten zur Kurzarbeit stehen 2 Monate nach Ende eines Quartals für die einzelnen Quartalsmonate zur Verfügung.

9)Erwerbsfähige Hilfebedürftige, die nach Vollendung des 58. Lebensjahres mindestens für die Dauer von zwölf Monaten Leistungen der Grundsicherung für

Arbeitsuchende bezogen haben, ohne dass ihnen eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung angeboten worden ist, gelten nach Ablauf

dieses Zeitraums für die Dauer des jeweiligen Leistungsbezugs nicht als arbeitslos.

10) Hierbei handelt es sich nur um die Bezieher von Arbeitslosengeld.

 
   

Unterbeschäftigung

 
 

Textauszug: In der Unterbeschäftigungsrechnung nach dem Konzept der BA sind neben den Arbeitslosen die Personen enthalten, die an entlastenden Maßnahmen der Arbeitsmarktpolitik teilnehmen oder zeitweise arbeitsunfähig erkrankt sind und deshalb nicht als arbeitslos gezählt werden. Damit wird ein umfassenderes Bild vom Defizit an regulärer Beschäftigung in einer Volkswirtschaft gegeben. Realwirtschaftlich (insbesondere konjunkturell) bedingte Einflüsse können besser erkannt werden, weil der Einsatz entlastender Arbeitsmarktpolitik zwar die Arbeitslosigkeit, nicht aber die Unterbeschäftigung verändert.

 
  Im April belief sich die Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit) auf 4.042.000. Gegenüber dem Vormonat hat sie um 141.000 abgenommen. Das Saisonbereinigungsverfahren errechnet ein Minus von 51.000, nach -79.000 im März und -95.000 im Februar. Dass der Rückgang der Unterbeschäftigung in den letzten Monaten stärker ausfiel als bei der Arbeitslosigkeit, hängt damit zusammen, dass entlastende Arbeitsmarktpolitik und hier insbesondere Arbeitsgelegenheiten verringert wurden. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit) um 529.000 oder 12 Prozent verringert, nach -560.000 oder ebenfalls -12 Prozent im März.  
  Die Entlastung durch arbeitsmarktpolitische Instrumente (ohne Kurzarbeit) war im Vorjahresvergleich rückläufig: Abnahmen gab es bei Arbeitsgelegenheiten, Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen und dem Beschäftigungszuschuss (einschließlich 2.800 Personen in der Beschäftigungsphase Bürgerarbeit; insgesamt: -126.000), bei Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung (einschließlich von Eignungsfest-stellungs- und Trainingsmaßnahmen sowie der Förderung Behinderter: -83.000), bei der Förderung der Selbständigkeit (-18.000) und bei der beruflichen Weiterbildung (einschließlich der Förderung Behinderter: -5.000).  
 

In diesen Zahlen ist die Entlastung durch Kurzarbeit nicht enthalten, weil hochgerechnete Angaben dazu nur bis Februar vorliegen. In diesem Monat belief sich die Entlastung durch Kurzarbeit nach vorläufigen Angaben auf 145.000 Kurzarbeiter im Beschäftigtenäquivalent. Einschließlich des Beschäftigtenäquivalents Kurzarbeit betrug die Unterbeschäftigung in diesem Monat 4.451.000. Im Vergleich zum Februar 2010 war das ein Rückgang von 722.000 oder 14 Prozent.

 
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Bundesagentur für Arbeit (BA): Monatsbericht 2011 Seite 16.

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