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Aus global news 1132 14-05-08: "Soziale Marktwirtschaft"
von Dr. Joachim Jahnke
Lehren aus 60 Jahren Nachkriegswirtschaft,
 

(Aus dem Text) Das einst weltweit bewunderte deutsche Modell der "sozialen Marktwirtschaft" ist in Mißkredit geraten, und so möchte kaum jemand seinen 60. Jahrestag feiern. Eine erdrückende Mehrheit der Deutschen von 85 % hat in der letzten internationalen Umfrage des Harris Polls erklärt, der soziale Graben zwischen Armen und Reichen sei zu groß geworden (Abb. 13440). Erstmals hat eine Mehrheit unter denen, die überhaupt eine Meinung haben, auch in Westdeutschland keine gute Meinung vom deutschen Wirtschaftssystem (Abb. 14460). Man möchte das Wort "soziale Marktwirtschaft" gar nicht in den Mund nehmen. So unpopulär ist es heute, und zwar nicht etwa weil die Menschen dagegen sind, sondern weil sie sich mit diesem Begriff aus dem Mund der Politiker düpiert fühlen und die "soziale Marktwirtschaft" schon als faktisch begraben sehen.

 

  Dies ist eine stark verkürzte Darstellung aus: " global news 1132 14-05-08: "Soziale Marktwirtschaft" Lehren aus 60 Jahren Nachkriegswirtschaft, von Dr. Joachim Jahnke
  Hier weiter zu dem ganzen Artikel: http://www.jjahnke.net/rundbr41.html#1132
  © Joachim Jahnke, http://www.jjahnke.net
 

Für Abkürzungsverzeichnis bitte hier anklicken:

  http://www.jjahnke.net/abkuerzungen.html
  Die Veröffentlichung geschieht mit der freundlichen Genehmigung von Dr. Joachim Jahnke
Schwerpunkte auf jjahnke.net:
20.07.2008 Auch Deutschland hat seine neoliberale Chicago Boys >> mehr hier
10.10.2008 „In welche Gefahr habt Ihr unser Land gebracht?", offener Brief an unsere neoliberalen „Vorturner" Kohl, Schröder, Merkel, Steinmeier, Tietmeyer, Köhler & Co
31.03.2009 Heute wie vor 80 Jahren: Warum sich das Unglück wiederholt
24.04.2009 Tiefer Einbruch der Industrieaufträge in der Eurozone um 34,5 %
07.05.2009 Der neue OECD-Gesellschaftsbericht
Bankenrettung
Hypo Real Estate braucht offenbar weitere Milliarden
Von Harald Schumann, http://www.zeit.de, 12.09.2009

Interne Bundesbank-Dokumente belegen: Die Immobilienbank HRE hat weit mehr faule Kredite und Wertpapiere in ihren Büchern als bekannt. Das könnte die Rettung verteuern.

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Wie der Steuerzahler für die dicken Gläubiger der HRE aufkam
Von Harald Schumann, http://www.zeit.de, 14.09.2009
Der Staat sanierte die Pleitebank HRE – und deren Kreditgeber. Der Bürger zahlt, doch für wen, das soll er nicht wissen. Die Gläubigerliste birgt so manche Überraschung.

Japans Bauern und ihre Genossenschaften sind noch mal davongekommen. Zweieinhalb Milliarden Euro hatte die Norinchukin Bank, das Zentralinstitut der japanischen Genossenschaftsbanken, bei der Depfa im irischen Dublin geparkt, als diese im September 2008 ihren Mutterkonzern, die Hypo Real Estate (HRE), an den Rand der Pleite gewirtschaftet hatte. Wäre es dazu gekommen, wäre ein großer Teil der Milliardeneinlage gewiss verloren gewesen.

Das gleiche Problem hatte die italienische Großbank Unicredit. Auch deren Tochter Hypo-Vereinsbank hatte der HRE, die sie einst per Abspaltung ins Leben gerufen hatte, mehr als zwei Milliarden Euro geliehen, ohne jede Sicherheit. Und genauso war es bei der Deutschen Bank, dem Versicherungskonzern HUK Coburg, der Allianz AG und Hunderten weiterer Gläubiger der HRE im In- und Ausland.

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IWF: Deutsche Wirtschaft stürzt brutal ab
Tiefe Rezession global
Deutsche Börse, 22.04.2009

WASHINGTON/BERLIN (dpa-AFX) - Brutaler Wirtschaftsabsturz in Deutschland, die Welt in tiefer Rezession: Der Internationale Währungsfonds IWF hat in seinem jüngsten Weltwirtschaftsausblick ein rabenschwarzes Krisenbild gezeichnet. Demnach schrumpft die deutsche Wirtschaft in diesem Jahr um katastrophale 5,6 Prozent, global rechnet der Fonds mit einem Minus von 1,3 Prozent - die mit weitem Abstand schwerste Rezession seit dem Zweiten Weltkrieg. "Wir stecken in der Mitte von etwas, das einer Depression sehr nahe kommt", betonte IWF-Chefökonom Olivier Blanchard.

Weltweit sei 2010 aber wieder mit einem leichten Wachstum von 1,9 Prozent zu rechnen, heißt es in der am Mittwoch in Washington vorgelegten IWF-Prognose. Nicht so in Deutschland: Dort soll die Wirtschaft erneut schrumpfen, diesmal um ein Prozent.

'IWF-ZAHLEN NICHT UNPLAUSIBEL'

"Die vom IWF vorgelegten Zahlen sind aus unserer Sicht nicht unplausibel", sagte Finanzstaatssekretär Jörg Asmussen am Mittwoch in Berlin. Ein Grund für die düstere Konjunkturprognose für Deutschland ist laut Asmussen die extrem hohe Abhängigkeit der Bundesrepublik von der Weltwirtschaft. Hinzu komme die Struktur der deutschen Exporte.

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  Zuwachs beim oberen Zehntel  
 

Aus Böckler Impuls Ausgabe 1/2009

 
 

Konzentration am oberen Ende: Das reichste Zehntel der Bevölkerung hat seinen Anteil am gesamten Vermögen in den letzten Jahren auf über 60 Prozent ausgebaut.

 
  Quelle: http://www.boeckler.de/32014_94192.html  

Weiter Infos:

 In Deutschland kommen die Reichen bei der Steuer am Günstigsten weg

Aus dem 3. Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung

Dezil
Durch Dezile (lat. „Zehntelwerte“) wird die Verteilung in 10 gleich große Teile zerlegt. Entsprechend liegen dann z. B. unterhalb des dritten Dezils (Quantil Q.3) 30 % der Verteilung. Dezile teilen ein der Größe nach geordnetes Datenbündel in 10 gleich große Teile. Das 10-%-Dezil (oder 1. Dezil) gibt an, welcher Wert die unteren 10 % von den oberen 90 % der Datenwerte trennt, das 2. Dezil, welcher Wert die unteren 20 % von den oberen 80 % der Werte trennt, usw. Der Abstand zwischen dem 10-%-Dezil und dem 90-%-Dezil heißt Interdezilbereich.

http://de.wikipedia.org/wiki/Quantil
Entwicklung der Bruttolöhne und -gehälter

(Aus dem Text) Im Beobachtungszeitraum zeigen sich bei den vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmern aber ähnliche Ergebnisse wie für den Durchschnitt aller Arbeitnehmer. Auch bei ihnen gingen die preisbereinigten Bruttoverdienste zurück und die Ungleichheit ihrer Verteilung bzw. der Anteil im Niedriglohnbereich stieg von 2002 (8,8%) auf 2005 (9,3%) leicht an. In Westdeutschland waren es im Jahr 2005 6,8% der vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmer, in Ostdeutschland dagegen 19,4%. Die Anteile der unteren drei Dezile der Bruttoeinkommen gingen zwischen 2002 und 2005 zurück, während die der oberen drei zulegten. Auch der Gini-Koeffizient belegt eine leicht zunehmende ungleiche Verteilung. Er stieg von 0,297 auf 0,307

3. Armuts- und Reichtumsbericht: herunterladen

OECD - Organisation für wirtschaftliche

Zusammenarbeit und Entwicklung

 

(Paris/Berlin – 12. Mai 2009) Deutschland belastet wie kaum ein anderes OECD-Land die Einkommen von Gering- und Durchschnittsverdienern mit Sozialabgaben und Steuern. Dies gilt für Singles wie auch für Paare und Familien mit zwei Erwerbstätigen. Arbeitet hingegen nur einer der Partner, sind die Abzüge im OECD-Vergleich eher moderat und das unabhängig davon, ob Kinder versorgt werden oder nicht. Dies geht aus einer Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) zur Steuer- und Abgabenlast hervor, die heute in Paris veröffentlicht wurde

 

 

(...) Besonders weit über dem OECD-Mittel liegt in Deutschland die Abgabenlast für Alleinerziehende mit geringem Einkommen (zwei Kinder und 2/3 des Durchschnittslohns). Hintergrund für diesen großen Unterschied ist, dass viele OECD-Länder diesem Personenkreis umfangreiche staatliche Transfers gewähren. In einigen Ländern führt das dazu, dass der Arbeitnehmer sogar netto mehr in der Tasche hat als der Arbeitgeber brutto zahlt.

 
  Weitere Informationen: www.oecd.org/de/taxingwages  

Statistische Bundesamt: Pressemitteilung Nr.333 vom 09.09.2009

Juli 2009: Verarbeitendes Gewerbe setzt preis­bereinigt 16,5% weniger um als im Juli 2008

WIESBADEN – Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, ging der Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe nach vorläufigen Angaben im Juli 2009 arbeitstäglich- und preis­bereinigt um 16,5% gegenüber dem Juli 2008 zurück (nach – 17,7% im Juni 2009). Der Inlandsumsatz nahm im Vergleichszeitraum um 14,5%, die Erlöse mit ausländischen Abnehmern um 19,0% ab. Dabei lagen der Umsatz mit den Ländern der Eurozone um 20,5% und der Absatz in das übrige Ausland um 17,7% unter dem Vorjahresniveau.

Wirtschaftszweig

Absatzrichtung

Veränderungen zum Vorjahresmonat in %

Juli
2009

Juni
2009

Mai
2009

Verarbeitendes Gewerbe

Insgesamt

– 16,5

– 17,7

– 19,0

Inland

– 14,5

– 13,5

– 14,7

Ausland insgesamt

– 19,0

– 22,4

– 23,9

Eurozone

– 20,5

– 19,5

– 24,5

übriges Ausland

– 17,7

– 24,7

– 23,4

Quelle: Statistische Bundesamt

Innerhalb der umsatzmäßig wichtigsten Wirtschaftszweige sank im Juli 2009 im Maschinenbau der preisbereinigte Umsatz mit 30,8% am stärksten gegenüber dem Vorjahresmonat. Dabei verringerte sich der Inlandsumsatz um 36,3% und das Geschäft mit ausländischen Abnehmern um 26,6%. Die Hersteller von elektrischen Ausrüstungen sowie die Hersteller von Metallerzeugnissen verzeichneten jeweils ein Minus von 25%. Einen deutlichen Rückgang zum Juli 2008 verzeichneten auch die Hersteller von Kraftwagen und Kraftwagenteilen (insgesamt: – 21,0%), der Inlandsumsatz lag hier um 15,6% unter dem Vorjahresniveau (Ausland: – 24,2%).

Quelle: Statistische Bundesamt
Statistische Bundesamt: Pressemitteilung Nr.357 vom 22.09.2009
Außenhandel 1. Halbjahr 2009: Exporte sinken um 23,5%
Warenverkehr mit China hat nur moderat abgenommen

WIESBADEN – Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) sanken die deutschen Ausfuhren von Januar bis Juni 2009 um insgesamt 23,5% auf 391,2 Milliarden Euro. Preisbereinigt nahmen die Ausfuhren um 22,9% ab.

Gegenstand der
Nachweisung

2. Quartal
2009

1. Halbjahr
2009

2. Quartal
2008

1. Halbjahr
2008

Veränderung gegenüber

2. Quartal
2008

1. Halbjahr
2008

Milliarden Euro

%

Ausfuhr insgesamt

192,3

391,2

258,7

511,2

– 25,7

– 23,5

Einfuhr insgesamt

161,3

333,5

205,7

407,6

– 21,6

– 18,2

Quelle: Statistische Bundesamt

Die Versendungen in die EU-Mitgliedsländer verringerten sich nominal um 24,3% auf 249,8 Milliarden Euro und gingen damit stärker zurück als die deutschen Gesamtausfuhren. In die Eurozone, zu der seit Anfang 2009 auch die Slowakei gehört, wurden Waren für insgesamt

172,4 Milliarden Euro (– 22,7%) geliefert,
in die nicht zur Eurozone zählenden EU-Länder Waren für
77,4 Milliarden Euro (– 27,7%).
Im ersten Halbjahr 2009 sind vor allem die Ausfuhren nach
Irland (– 41,3%), ,
Spanien (– 38,2%)
Ungarn (– 37,4%)
und in das Vereinigte Königreich (– 27,8%) überdurchschnittlich stark eingebrochen.
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Auftragseingang in der Industrie - Deutschland

Pressemitteilung vom 07.10.2009
Entwicklung des Auftragseingangs in der Industrie

Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie

Die Auftragseingänge in der Industrie haben sich vorläufigen Angaben zufolge1 im August preis- und saisonbereinigt2 um 1,4 % erhöht. Im Vormonat waren sie abwärts revidiert um 3,1 % angestiegen. Der Umfang an Großaufträgen war für einen August unterdurchschnittlich. Ausschlaggebend für die weitere Zunahme der Bestellungen war zuletzt das kräftige Wachstum der Auslandsnachfrage um 4,6 %. Die Inlandsaufträge gingen nach dem kräftigen Anstieg im Vormonat um 1,9 % zurück. Den deutlichsten Zuwachs an Bestellungen hatten mit 2,8 % erneut die Vorleistungsgüterproduzenten zu verzeichnen. Die Hersteller von Investitionsgütern konnten 1,2 % mehr Aufträge verbuchen. Kräftige Impulse kamen hier von den Kraftwagen- und Kraftwagenteileproduzenten (+15,0 %) sowie aus dem Maschinenbau (+3,7 %). Der Rückgang der Bestelltätigkeit bei den Konsumgüterproduzenten setzte sich mit -3,8 % dagegen beschleunigt fort.

(...) Ihren Vorjahresstand unterschritten die Auftragseingänge in der Industrie im Zweimonatsvergleich (Juli/August) kalendermonatlich um 20,3 %. Die Inlandsbestellungen lagen um 15,6 %, die Auslandsbestellungen um 24,3 % unter dem Vorjahresniveau.

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Warren Buffett:
Wir werden von Schulden zermalmt
http://www.mmnews.de, Mittwoch, 19. August 2009

US-Investor Legende Warren Buffett wird es langsam mulmig. Wenn die Schuldenorgie nicht begrenzt wird, dann "werden die USA von Schulden zermalmt" - warnt der Guru in seiner jüngsten Einschätzung der Lage. "Schulden gleiche Bedrohung wie die Finanzkrise selbst."

Eigentlich ist er bekannt für seinen immer währenden Optimismus. Noch letztes Jahr empfahl Buffett den Einstieg in US-Aktien als "historische Chance". Doch in seiner aktuellen Kolumne in der New York Times sieht der Investment Guru die Zukunft nicht mehr so rosig.

In seinem Kommentar nahm sich Buffett kein Blatt vor den Mund: Die Vereinigten Staaten müssten die riesigen Beträge “geldpolitischer Medizin”, die ins Finanzsystem gepumpt wurden, anpacken. Sie stellen nun nach Ansicht von Buffet eine Gefahr für die grösste Volkswirtschaft der Welt und ihre Währung dar. ...

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Finanzkrise und Deregulierung

  .

14.10.08 Fernsehprogramm (Deutschland) Egal, ob auf dem Finanz- oder Arbeitsmarkt: Das Allheilmittel der vergangenen Jahre hieß Deregulierung. Weg mit staatlichen Vorschriften, der Markt regelt sich selbst - so geht Reformpolitik.
Aber jetzt haben die freien Finanzmärkte verrückt gespielt. Viele sind aus allen Wolken gefallen. Und müssen ausgerechnet ihrem ärgsten Gegner recht geben: Oskar Lafontaine. Die Mahner von damals: Lafontaine und Flassbeck
Rückblende. Wir schreiben das Jahr 1998, Oskar Lafontaine wird Finanzminister der rot-grünen Bundesregierung. Er will schon damals die internationalen Finanzmärkte regulieren und Devisen-Spekulation eindämmen.

Juli 2009: Arbeitslosenquote der Eurozone ist auf 9,5% gestiegen und die Quote der EU27 auf 9,0%

(aus dem Text) In der Eurozone1 (EZ16) lag die saisonbereinigte Arbeitslosenquote im August 2009 bei 9,6%, gegenüber 9,5% im Juli. Im August 2008 betrug sie 7,6%. In der EU271 lag die Arbeitslosenquote im August 2009 bei 9,1%, gegenüber 9,0% im Juli. Im August 2008 hatte sie 7,0% betragen. Für die Eurozone ist dies die höchste Quote seit März 1999 und für die EU27 seit März 2004

Eurostat schätzt, dass im August 2009 in der EU27 insgesamt 21,872 Millionen Männer und Frauen arbeitslos waren, davon 15,165 Millionen in der Eurozone. Gegenüber Juli hat die Zahl der arbeitslosen Personen in der EU27 um 236 000 und in der Eurozone um 165 000 zugenommen. Gegenüber August 2008 ist die Zahl der Arbeitslosen um 5,008 Millionen in der EU27 und um 3,224 Millionen in der Eurozone gestiegen.

Diese Daten werden von Eurostat, dem Statistischen Amt der Europäischen Gemeinschaften, veröffentlicht.

USA
"Subprime lebt!"
http://wirtschaftquerschuss.blogspot.com, Donnerstag, 20. August 2009

Nach den heutigen Angaben der Mortgage Bankers Association (MBA) steigt die Mortgage Delinquency Rate in den USA, die Ausfallrate der Hypothekenkredite saisonbereinigt im 2. Quartal 2009 auf 9,25%, nach 9,12% im Vorquartal und 6,41% im Vorjahresquartal. Die Rate der gesamten Hypothekennehmer, welche sich bereits in einer Zwangsversteigerung befinden, stieg auf 4,3%, nach 3,85% im Vorquartal und 2,75% im Vorjahresquartal.

Die Ausfallrate der säumigen Schuldner von Subprime-Hypotheken schoss ebenfalls auf ein neues Allzeithoch, auf 25,35%, nach 18,67% im Vorjahresquartal! Die kombinierte Rate aus säumigen Subprime-Schuldnern und den Subprime-Hypothennehmern in Zwangsversteigerung stieg auf unglaubliche 40%!

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Krisenschock

Das System und seine Marionetten

  .

Der bekannte slowenische Philoshop Slavoj Zizek über herrschende Krisen und die Folgen für unsere Gesellschaft. © 2009 3Sat

 
 
 

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Marktwirtschaft

Joachim Jahnke

Globalisierung:

Legende und Wahrheit

Volkswirtschaftslehre

für nicht ganz Dumme

Joachim Jahnke sagt: Mein drittes und abschließendes Buch aus der Triologie über die Globalisierung ist nun beziehbar. Unter dem Titel: „Globalisierung - Legende und Wahrheit - Eine Volkswirt-schaftslehre für nicht ganz Dumme" untersucht es kritisch auf 268 Seiten und 211 Schaubildern die jüngste Entwicklung in der neoliberalen Globalisierung und ihre Auswirkungen auf Deutschland. Es hat die Daten fast alle auf dem neuesten Stand bis Ende 2007 /Anfang 2008. Das Buch ist brandaktuell, da es die Hintergründe der derseitigen globalen Finanzkrise aus-leuchtet. Inhaltsangabe

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http://www.jjahnke.net

http://www.amazon.de

attac

15.09.09

Tobin-Steuer

Tobin-Steuer (endlich) wieder modern Auch Merkel setzt sich plötzlich für die Tobin-Steuer ein. Nun wird es Zeit, bei den G20 Nägel mit Köpfen zu machen. Die Tobin-Steuer kann gegenüber den weiteren, dringend erforderlichen Regulie-rungen aber nur ein erster Schritt sein.

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Report Mainz

06.04.2009
Kampf gegen
Steueroasen

Die Wahrheit hinter Steinbrücks

kämpferischen Parolen

Er entspricht nicht dem Klischee eines Finanzministers. Peer Steinbrück, er ist rauflustig und seine schärfsten Waffen sind wohl seine wortgewaltigen Metaphern, wie zum Beispiel die von der Kavallerie, die er ausreiten lassen könnte. In Richtung Schweiz.

(...) Doch stimmt das einfache Bild von der bösen Schweizer Steueroase und dem armen deutschen Fiskus? Nein, wie Daniel Hechler und Oliver Heinsch herausgefunden haben.

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Beitrag:

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Gegenstimmen: 
Das System

ist die Krise

Die Rolle der Finanzmärkte im globalisierten Kapitalismus

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Monitor

Deutsche Bank und Allianz:

Gewinne auf Kosten der Steuerzahler?

Sendung vom 13.08.2009

Bericht von:

 Kim Otto, Markus Schmidt

  .

Georg Restle: "Von den Gewinnern der Gesundheits-reform zu den Gewinnern der Wirtschaftskrise. Die Konjunk-turdaten, die heute veröffentlicht wurden, nähren bei manchen ja schon wieder leise Zukunftshoffnungen. Vor allem zwei deutsche Großunter-nehmen haben zurzeit aber so richtig Grund zur Freude: Die Deutsche Bank und die Allianz machen schon wieder Milliardengewinne, so, als ob es nie eine Krise gegeben hätte. Dabei sind es ja gerade auch diese beiden Unternehmen, die von den Steuermilliarden für die Pleitebank HRE erheblich profitiert haben. Kim Otto. Markus Schmitt und Katja Garmasch zeigen Ihnen, wie aus den Mitverursachern der Krise ihre größten Profiteure wurden. Und wer in einer der langen Nächte der Entscheidungen eigentlich das Sagen hatte."

Sendung:

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Billionenprogramm

für die Konjunktur

Angst vor Mega-Inflation wächst

Von Christoph Rottwilm

 www.spiegel.de, 05.04.2006

Die G-20-Regierungschefs lassen sich wie Heilsbringer feiern: Billionen von Dollar nehmen sie in die Hand, um die weltweite Rezession zu bekämpfen. Doch die Rechnung zahlen andere. Neben den Steuerzahlern bluten vor allem die Sparer - ihnen droht eine gewaltige Inflation.

Hamburg - Fünf Billionen Dollar. Auf diese Zahl bezifferte der britische Premier Gordon Brown während des G-20-Gipfels in London die gesamten Konjunkturhilfen weltweit bis Ende kommenden Jahres. Die gewaltige Summe ging bei all den ambitionierten Ankündi-gungen zur Regulierung der Finanzmärkte, zur Aufsicht von Hedgefonds, zur Deckelung von Managergehältern und zur Austrocknung von Steueroasen fast unter.

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www.spiegel.de, 29.03.2009

Weltweiter Abschwung

Luftfrachtverkehr bricht weiter ein

Er gilt als Frühindikator - und die Zeichen verheißen nichts Gutes: Der Abwärtstrend des Luftfrachtverkehrs scheint sich nach SPIEGEL-Informationen 2009 noch zu verschlimmern. Eine Besserung ist derzeit nicht in Sicht.

(...) Am härtesten traf der Nachfrageeinbruch afrikanische Frachter, deren Transportmenge im Vergleich zum Vorjahresmonat um über 30 Prozent fiel. Asiatische Gesellschaften, die den größten Teil des Frachtverkehrs übernehmen, verzeichneten ein 25-prozentiges Minus. Der europäische Markt brach um 23 Prozent ein.

(...) Im Februar lag der Frachtnutzladefaktor, ein Indikator für die Auslastung der Maschinen, trotz bereits reduzierter Kapazitäten bei nur noch 59,5 Prozent. "Historisch gesehen sind wir bei einem nie dagewesenen Einbruch", so Haupt.

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Querschüsse

"Dramatische Kernschmelze"

Sonntag, 1. März 2009

Die Kernschmelze des spekulativen Systems und seiner Hauptakteure, den Finanzinstituten, geht mit atemberaubender Geschwindig-keit voran. Am 31. Oktober 2007, dem Hoch der weltweiten Aktienmarktkapitalisierung erreichten die 10 größten US-Finanzdienstleistern welche im Standard & Poor's 500-Aktienindex gelistet sind, eine Marktkapitalisierung von 1,249 Billionen Dollar! Am Freitag lag die Marktkapitalisierung der damaligen TOP 10 bei nur noch 265,7 Mrd. Dollar!

Der Bankensektor ist völlig am Boden, weltweit betragen die bisher vorgenommenen Abschreibungen mehr als 1,1 Billionen Dollar und das dürfte noch nicht mal die Hälfte der notwendigen Abschreibungen abdecken. Während die Anleger in Panik ihre Bankaktien selbst auf niedrigen Niveaus abstoßen und kein Vertrauen mehr in diese Unternehmen haben, haben sie es als Bankkunden, Dank Staatsgarantien, groß-zügige Kredithilfen und Bailouts immer noch. Weiterhin gibt es noch keinen Bankenrun! Im Gegenteil, laut FDIC der US-Einlagenversicherung sind die Einlagen der US-Bankkunden im 4. Quartal 2008 um 307,9 Mrd. Dollar auf 9,035 Billionen Dollar angestiegen.

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Fakten zur Armut

Themenüberblick mit Zahlen und Fakten zur Armut und zur Verteilung von Vermögen in Deutschland

Die Zahlen des soeben in der Entwurfsfassung vorgelegten Dritten Armuts- und Reichtums-berichts der Bundesregierung sind hier noch nicht eingearbeitet.

Die Kernaussagen können Sie jedoch hier als pdf-Dokument herunterladen.    

Übersicht der im Bericht genannten relevantesten Entwicklungen:

Böckler-impuls (pdf).

www.boeckler-boxen.de

Es braut sich etwas Gewaltiges im Hintergrund zusammen!

http://www.das-bewegt-die-welt.de, 05.07.2006

Man wird einfach das Gefühl nicht los, dass sich aktuell irgendetwas Größeres zusammenbraut. Die Preise steigen immer weiter, die Löhne steigen kaum und wenn sie steigen wird das meiste durch die Steuer und die "kalte Progression" wieder aufgefressen. Man hat immer weniger Kinder und drückt damit auch seine Sorgen um die Zukunft aus. Dazu passt auch, dass die Scheidungsraten und Trennungen immer neue Höchststände erreichen. Noch nie waren so viele Menschen mit Ihrem Arbeitsplatz und den Arbeitsbedingungen unzufrieden, noch nie wurde hier soviel überwacht und geschnüffelt. Die allgemeine Unzufriedenheit steigt in einem beängstigenden Ausmaß an!!! Die Zahl derer, die sich mit der eigenen Beschäftigung nicht mehr identifizieren können und eigentlich innerlich schon gekündigt haben liegt - den neusten Umfragen zufolge - inzwischen bei weit über 75%!

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In den USA dreht sich die

 Abwärtsspirale

immer schneller

 http://www.mmnews.de,
Von Michael Mross, 13.07.2008

Fast alle Banken sind pleite. Die Autokonzerne bankrott. Die Airlines am Ende. Das Öl auf Rekordhoch. Der Dollar auf Rekordtief.  

Die Liste des Schreckens könnte beliebig weiter geführt werden. Doch letztlich hat alles nur einen einzigen Grund: Überschuldung.

In den USA sind seit 2006 über 260 Hypothekenfinanzierer Ban-krott gegangen. Letzten Freitag traf es die größte unabhängige Hypothekenbank IndyMac.

Die Kreditkrise löst eine Tsunamiwelle nach der anderen aus. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis das US-Finanzsystem kollabiert und das Vertrauen in die US-Staatsschulden schwindet. Immerhin schieben die USA derzeit einen Schuldenberg von ca. 10 Billionen Dollar vor sich her (32000 $ pro Kopf). Und dieser Schuldenberg wird jeden Tag größer, ja er explodiert regelrecht.

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