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Senioren-Studium

 

 

 

 

 

Quelle: www.ruhrbarone.de, 24.04.2009

ThyssenKrupp
Der harte Schnitt kommt

"Wie gerade bekannt wurde, hat ThyssenKrupp-Chef Ekkehard Schulz gestern vor den Betriebsräten des Stahlkonzerns sein neues Unternehmenskonzept bestätigt. Demnach soll es in Zukunft nur noch eine starke Holding geben. Mit mehreren untergeordneten Abteilungen. Die anderen Sparten sollen verschwinden.

Das hat extreme Auswirkungen auf die Mitbestimmung. Selbst die Regelen der Montanmitbestimmung, die weitreichende Rechte der Arbeitnehmer garantieren, könnten fallen. Dazu werden angeblich die Einschnitte beim Personal größer als angekündigt. Die rede ist von 4000 Menschen die gehen sollen. Die Gewerkschaften haben massiven Widerstand angekündigt. Es gab dazu schon eine Sondersitzung des IG-Metall-Vorstandes. Es droht ein "Ruhr in Flammen."..." Beitrag von David Schraven auf Ruhrbarone vom 24.04.2009

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Quelle: Von Günter Wallraff, www.zeit.de, 23.04.2009

Datenschutz
In Mehdorns Diensten

Mitarbeiter der Bahn berichten, wie der Sicherheitsapparat ihres Konzerns sie ausspioniert und drangsaliert habe

Den Termin hatte er mehrere Male verschoben. Dann stand er doch vor der Tür. Ein Mann um die 40. Entschieden im Auftreten, unprätentiös und direkt. Was er mitbrachte – diese geheimnisvollen Andeutungen über Orwellsche Zustände bei der Deutschen Bahn (DB), über das Aushorchen und Drangsalieren von Mitarbeitern mit Mitteln der Datenverarbeitung –, machte mich misstrauisch und neugierig zugleich. Neugierig, weil dieser Mann kein Niemand war. Verschiedene Informanten hatten mich auf ihn aufmerksam gemacht, und endlich hatte ich Kontakt bekommen.

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Quelle: Von Thomas Öchsner,

www.sueddeutsche.de, 22.04.2009

Sechs Prozent Minus
Konjunkturforscher erwarten Mega-Minus

Großer Abschwung - enormes Defizit: Die führenden Institute zeichnen nach SZ-Informationen ein Horrorszenario - um sechs Prozent soll die Wirtschaft schrumpfen. Das Haushaltsdefizit wächst rasant.

(...) Wie es weiter hieß, rechnen die Forscher mit einem Verlust von mehr als einer Million Arbeitsplätzen in diesem Jahr. Die Arbeitslosigkeit werde im Herbst die Marke von vier Millionen Menschen überschreiten, hieß es in den Kreisen im Vorfeld des Konjunkturgipfels im Kanzleramt. Nach der Prognose der Institute werden demnach die Arbeitslosenzahlen auf durchschnittlich 3,7 Millionen in diesen Jahr und knapp 4,7 Millionen 2010 steigen.

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Quelle: www.fr-online.de, 19.04.2009

Hypo Real Estate
Kommen die Manager vor Gericht?

Wussten die Verantwortlichen Manager der Immobilienbank Hypo Real Estate früher von der dramatischen Lage des Konzerns als sie sagen? Wenn ja, wird es bald eng für sie.

München. Nach dem Milliardendebakel bei der Immobilienbank Hypo Real Estate entscheidet die Staatsanwaltschaft München frühestens im kommenden Jahr über eine Anklage gegen die verantwortlichen Manager.

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Quelle: www.sueddeutsche.de, 14.04.2009

Ex-Wirtschaftsminister
Clement wird Berater in Russland

Neuer Job für Ex-Wirtschaftsminister Clement: Wie Altkanzler Schröder sitzt nun auch er im Aufsichtsrat eines russischen Unternehmens.

Der frühere Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement (68) ist in den Aufsichtsrat des russischen Beratungsunternehmens Energy Consulting gewählt worden. Der ehemalige Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen werde dort als unabhängiger Experte tätig sein, teilte das Unternehmen am Dienstag in Moskau mit.

(...) Der 2008 aus der SPD ausgetretene Clement ist auch Vorsitzender des EU-Russland-Forums und sitzt im Aufsichtsrat der RWE-Kraftwerkstochter RWE Power AG (Essen).

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Quelle: www.handelsblatt.com, 10.04.2009

Faule Kredite
Anzeichen für „Bad Banks“ verdichten sich

Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) will nach Darstellung des „Spiegels“ angeschlagene Banken nun doch mit Hilfe von Staatsgeld von ihren faulen Wertpapieren befreien. Dazu werde der Sonderfonds Finanz-markstabilisierung (SoFFin) 200 Mrd. Euro aus seinem Bürgschaftsprogramm bereitstellen, berichtete das Hamburger Nachrichtenmagazin am Karfreitag.

(...) Sollten die Papiere am Ende der Laufzeit weniger wert sein als in den Büchern stehe, trage der SoFFin den Verlust. Experten des Finanz-ministeriums rechnen laut „Spiegel“ damit, dass allenfalls drei oder vier private Banken auf die Lösung zurückgreifen.

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Quelle: www.fr-online.de, 08.04.2009

Konjunktur
Exporte brechen um ein Viertel ein

Wiesbaden. Der klassische deutsche Konjunktur-motor Export ist massiv ins Stottern geraten. Im Februar wurden Waren im Wert von 64,8 Milliarden Euro ausgeführt, das sind 23,1 Prozent weniger als im Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt mitteilte.

Für Januar weist das Bundesamt nach revidierten Daten sogar ein Minus von 23,2 Prozent für Exportartikel "Made in Germany" aus. Im direkten Vergleich von Januar zu Februar gab es kalender- und saisonbereinigt noch ein kleines Minus von 0,7 Prozent.

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Quelle: Von Natascha Aßmann und Nadja Schöler

www.ruhrnachrichten.de, 08.04.2009

NRW
Betrug mit Käse-Imitaten

NRW Käufer von Pizza, Lasagne oder Käsebrötchen werden immer häufiger getäuscht: Laut Lebensmittelexperten und Verbraucherschützern in NRW ersetzen Großhandel und Gastronomen echten Käse vermehrt durch ein Imitat.

Dieses Kunstprodukt sieht aus wie Käse, schmeckt auch so, enthält aber statt Milchfett pflanzliche Fette wie Palmöl oder Kokosöl. „Gefährlich ist der so genannte Analog-Käse nicht“, erklärt Gero Beckmann, Vizepräsident des Deutschen Verbandes Unabhängiger Prüflaboratorien (VUP). Allerdings werde der Verbraucher meist nicht darauf hingewiesen. „Das ist Täuschung und Betrug“, sagt Beckmann.

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Quelle: www.welt.de, 03.04.2009

Wirtschaftskrise
Immer mehr Rentner verlieren ihre Nebenjobs

Deutschlands Rentner können sich nach der letzten Erhöhung ihrer Bezüge nicht wirklich freuen. Das, was sie jetzt auf dem Papier an Rente mehr bekommen, könnte ihnen schon bald wieder fehlen. Nach den Aussagen von Sozialverbänden führen die Wirtschaftskrise und der Sparkurs vieler Firmen dazu, dass Ruheständlern gekündigt wird.

(...) Die Präsidentin des Sozialverbands VdK, Ulrike Mascher, warnte vor einem "deutlichen Einbruch" bei den Nebentätigkeiten und zunehmenden finanziellen Problemen der Senioren. "Viele Rentner können sich nur mit einem Nebenjob über Wasser halten. Sie gehören nun zu den ersten, die ihre Jobs verlieren", sagte Mascher.

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Quelle:Von Markus Grabitz, 
www.rundschau-online.de, 02.04.2009
Abwärtsspirale
Eher Deflation als Inflation

Der Berliner Wirtschaftshistoriker Carl-Ludwig Holtfrerich meint, dass die Deutschen mehr machen müssten, um die Gefahren einer Deflation zu bekämpfen. Kritisch könnte es werden, wenn die Unternehmen wieder aus dem Tal herauskommen und die Konjunktur boomt.

BERLIN - Die zwanziger Jahre des vorigen Jahrhunderts waren ein Jahrzehnt der dramatischen Geldentwertung. Anfang 1919 gab es den Dollar noch für acht Mark, ein Jahr später kostete er 64,70 Mark, im Januar 1923 17.972 Mark, und auf dem Höhepunkt der Hyperinflation am 15. November 1923 war ein lausiger Dollar in Deutschland dann 4,2 Billionen Reichsmark wert. Skurrile Dinge spielten sich ab: Der Gemüsehändler etwa zeichnete sein Kohlrabi mit 50 Millionen Mark aus.

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Quelle: www.berlinonline.de, 02.04.2009

Jobcenter
Reform würde 294 Mio. kosten

Berlin - Die umstrittene Reform der Jobcenter würde nach Angaben des Bundesrechnungshofes einen dreistelligen Millionenbetrag kosten. Das berichtet die «Süddeutsche Zeitung». Der Präsident der Behörde, Dieter Engels, schätzt demnach die Mehrkosten auf jährlich 294 Millionen Euro.

Hinzu kämen weitere nicht unerhebliche finanzielle Risiken, heißt es in einem Schreiben von Engels an den haushaltspolitischen Sprecher der CDU/CSU- Bundestagsfraktion, Steffen Kampeter, der der Zeitung vorliegt.

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Quelle: www.sueddeutsche.de, 24.04.2009

Internes Papier der Bafin
Bilanz des Schreckens

Gigantisches Milliardenrisiko: Die Finanzkrise trifft die deutschen Banken weitaus stärker als bislang bekannt. Kredite und Wertpapiere in problematischen Geschäftsfeldern addieren sich auf 816 Milliarden Euro, wie aus einem Bafin-Papier hervorgeht, das der Süddeutschen Zeitung vorliegt. Artikel von Guido Bohsem, Martin Hesse und Claus Hulverscheidt

(...) Allein bei der Commerzbank sind nach der Bafin-Aufstellung, die der Süddeutschen Zeitung vorliegt, Wertpapiere und Kredite im Wert von 101 Milliarden Euro von der Finanzkrise betroffen. Darin enthalten sind 49 Milliarden Euro aus der Bilanz der übernommenen Dresdner Bank. Die Commerzbank ist demnach von der Finanzkrise ähnlich stark betroffen wie die Landesbank von Hamburg und Schleswig-Holstein, die HSH Nordbank, für die die Bafin 105 Milliarden Euro ansetzt.

Bei der Westdeutschen Landesbank mit 84 Milliarden Euro und der Landesbank Baden-Württemberg mit 92 Milliarden Euro sieht die Aufsicht Risiken in einer ähnlichen Größenordnung. Deutlich besser stehen die Deutsche Bank mit 21 Milliarden Euro, sowie die Postbank und die Hypovereinsbank mit jeweils fünf Milliarden Euro da. Am stärksten ist laut Bafin-Papier die vor der Verstaatlichung stehende Hypo Real Estate (HRE) betroffen, die 268 Milliarden Euro an Problemanlagen hält.

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Quelle: www.netzeitung.de, 21.04.2009

Währungsfonds fürchtet Verlust von vier Billionen: 
IWF rät notfalls zur Verstaatlichung von Banken

Die Probleme der Banken drohen die wirtschaftliche Entwicklung weiter nach unten zu reißen, warnt der IWF. Die Lage ist so dramatisch, dass die Experten gar von ihre jahrzehntelangen propagierten Privatisierungs-Politik abrücken.

Im Kampf gegen die Finanzkrise hat der Internationale Währungsfonds (IWF) die Regierungen weltweit aufgefordert, effektive und entschiedene Maßnahmen zu ergreifen. Die zentrale Herausforderung sei, die Abwärtsspirale von Finanzmarktkrise und Wirtschaftskrise zu durchbrechen, schreibt der IWF in seinem am Dienstag veröffentlichten halbjährlichen Finanz-stabilitätsbericht.

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Quelle: www.taz.de, 18.04.2009

Verfassungsklage nach Lehmann-Pleite
Geschädigte will unter Rettungsschirm

Eine Rentnerin, die 40.000 Euro mit Lehman-Zertifikaten verloren hat, geht in Karlsruhe gegen den Bankenrettungsfonds vor. Er verstoße gegen den Gleichheitsgrundsatz.

Die 68-jährige ehemalige Zahnarztangestellte Hannelore Sporberg will es mit der Bundesregierung aufnehmen. Über die Rechtsanwaltskanzlei Mattil und Kollegen hat die Münchnerin Verfassungs-beschwerde gegen das Finanzmarktstabilisierungs-gesetz eingelegt. Sie verlangt, auch als Privatperson unter den Rettungsschirm für die Banken genommen zu werden. Dabei beruft sie sich auf den Gleichheitsgrundsatz in Artikel 3 des Grundgesetzes. "Es ist verfassungswidrig, wenn Banken toxische Papiere, die ihre Bilanzen belasten, an den Soffin auslagern dürfen, Privatanleger aber nicht, die die gleichen Papiere gekauft haben", sagt Rechtsanwalt Peter Mattil.

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Quelle: www.spiegel.de, 15.04.2009

Trotz sinkender Kosten
Mehrheit der Stromversorger will Preise nicht senken

Hamburg - Die Rohstoffe für Energie sind billiger geworden, doch der Verbraucher hat nichts davon: Fast 60 Prozent der befragten Stromversorger rechnet für 2009 mit unveränderten Tarifen, ein Drittel erwartet weiter steigende Preise. Das ergab eine Studie der Personalberatung Russell Reynolds Associates im Auftrag der "Financial Times Deutschland".

Nur ein Bruchteil der befragten Versorger denkt demnach über Preissenkungen nach. Dies stehe im Gegensatz zu den sinkenden Beschaffungskosten für Energierohstoffe, berichtet die "FTD". So sei etwa der Preis für Kraftwerkskohle nach Daten des Hamburger Energieinformationsdienstes EID zuletzt um 26 Prozent gefallen. Auch andere Rohstoffe wie Erdgas hätten sich deutlich verbilligt.

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Quelle: Von Philip Eppelsheim.
 www.faz.net, 12.04.2009
Versteckte Wahlkampfhilfe
Mit dem Neuwagen zur Bundestagswahl

12. April 2009 Das Abwracken geht weiter. Die Regierung will das Fördervolumen von 1,5 Milliarden Euro auf 5 Milliarden Euro aufstocken. Zwei Millionen Altwagenbesitzer sollen so künftig in neuen oder nahezu neuen kleinen Gefährten über die Straßen rollen. Von einer Erfolgsgeschichte spricht die SPD. Autokäufer hätten profitiert, Arbeitsplätze seien gesichert worden.

Es sei der Erfolg eines Konzepts, das auf den Vorschlag des SPD-Spitzenkandidaten Frank-Walter Steinmeier zurückgehe. Immer lauter werden derweil die Stimmen, die von einer Wahlkampfprämie von „Merkel, Steinbrück und Co.“ reden, davon, dass CDU und SPD mehr als fünf Milliarden Euro für einen Wahlkampf ausgeben. Denn schließlich ist im Herbst Bundestagswahl - und zwei Millionen Autokäufer haben zwei Millionen Stimmen.

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Quelle: www.maerkischeallgemeine.de, 07.04.2009

Stahlproduktion
Deutsche Stahlproduktion stürzt auf 50er-Jahre-Niveau

Wiesbaden (dpa) - Der weltweite Konjunktureinbruch hat die deutsche Stahlproduktion im März auf das Niveau der 50er Jahre abstürzen lassen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat seien rund 50 Prozent weniger Roheisen und Rohstahl hergestellt worden. Das teilte das Statische Bundesamt in Wiesbaden mit. Das ist der stärkste Einbruch seit Beginn der gesamtdeutschen Statistik.

Statistik anschauen

Quelle: www.spiegel.de, 04.04.2009

Giftskandal
Ermittler decken europaweiten Handel mit illegalen Pestiziden auf

Es ist einer der größten Giftskandale Deutschlands: Die Polizei hat in vier Bundesländern rund 30 Tonnen verbotene Pestizide sichergestellt. Ein Händler hat über 200 Abnehmer in mehreren europäischen Ländern beliefert - auf der Liste befinden sich auch bekannte Namen.

Bei einer der bisher größten Aktionen gegen den Handel mit illegalen Chemikalien hat die Polizei in vier Bundesländern rund 30 Tonnen nicht verkehrsfähiger Pestizide sichergestellt. Ausgangs-punkt der Aktion war eine Durchsuchung bei einem Hamburger Chemikalienhändler namens Jost P., auf den die Ermittler im Januar gestoßen waren.

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Quelle: Von Matthias Thieme

www.fr-online.de, 02.04.2009

Bundeskriminalamt
Rasterfahndung mit Telekom-Kundendaten

Die Deutsche Telekom habe dem Bundeskriminalamt (BKA) nach dem 11. September 2001 ohne ersichtliche Rechtsgrundlage Millionen von Kundendaten für groß angelegte Rasterfahndungen bereitgestellt, berichten gut informierte Konzernkreise der FR. Dabei sei es jedoch nicht um die Suche nach bestimmten Straftätern oder konkrete Gefahren gegangen, sondern um eine umfassende Durchrasterung von nahezu allen Kunden-Datenbeständen der Telekom, berichten Zeugen.

Hatte das Privatunternehmen Telekom überhaupt das Recht, seine vertraulichen Kundendaten für den massenhaften Abgleich den Behörden zur Verfügung zu stellen? "Datenschutz und Datensicherheit für Kunden und Nutzer haben für die Deutsche Telekom konzernweit eine hohe Priorität", heißt es in den Richtlinien des Unternehmens. "Deshalb ist uns auch der Schutz personenbezogener Daten während aller Geschäftsprozesse sehr wichtig."

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Inland

April

2009

Archiv

DGB-Aufruf

zum 1. Mai 2009

Der 1. Mai 2009 

steht ganz im Zeichen

der Krise.

Immer mehr Beschäftigte bangen um ihren Arbeitsplatz und kämpfen gegen drohenden sozialen Abstieg. In dieser Situation sind die Ziele des DGB und seiner Einzelgewerkschaften klar:

Wir demonstrieren

am 1. Mai

für den Erhalt von Arbeitsplätzen und

  eine neue nachhaltige Wirtschaftsordnung

für mehr Demokratie

und Mitbestimmung

in Wirtschaft und Gesellschaft

für gute Arbeit für alle
bei fairem Lohn

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Download: Der Aufruf zum 1.Mai 2009 - Arbeit für alle bei fairem Lohn (PDF, 230 kByte)

Pressemitteilung

Attac Deutschland

London / Frankfurt am Main,

2. April 2009

Entschlossen und friedlich:

G20-Proteste in London

großer Erfolg

Auf Gewalt fixierte Medienberichterstattung entspricht nicht
der Realität

Das globalisierungskritische Netzwerk Attac hat die G20-Proteste in London als großen Erfolg bezeichnet. "Wir erleben hier sehr entschlossene, sehr bunte und friedliche Proteste, die die Wut der Menschen über das unsoziale Krisenmanagement der Regierungen und die desaströse Geschäftspolitik der Banken eindrucksvoll zum Ausdruck bringen", sagte Alexis Passadakis, Mitglied des Koordinierungskreises von Attac Deutschland, am Donnerstag in London. So hatten am gestrigen
Mittwoch mehrere tausend Demonstranten die Bank of England von allen Seiten umzingelt. Auch das internationale Klimacamp, bei dem mehr als 1000 Menschen ihre Zelte vor der CO2-Zertifizierungsbörse aufschlugen, habe ein "starkes Bild" geboten. Insgesamt übersteige die Zahl der
Teilnehmer an den G20-Gegenaktivitäten mit rund 10.000 die Erwartungen der Organisatoren. Die Stimmung vor Ort sei ausgesprochen gut, betonte Alexis Passadakis. Lediglich vor der Royal Bank of Scotland sei es am Mittwoch zu einer angespannten Situation und Rangeleien zwischen Polizei und Demonstranten gekommen, nachdem die Polizei die Aktivisten
eingekesselt hatte.

Attac kritisierte die teilweise auf gewalttätige Auseinander-setzungen fixierte Bericht-erstattung der Medien. Vielfach hätten einzelne Szenen ein falsches Gesamtbild der Proteste vermittelt. So dominierten etwa bei vielen britischen TV-Sendern am Mittwoch Bilder von den
Auseinandersetzungen am Rande der Kundgebung und von einigen zerbrochenen Scheiben der Royal Bank of Scotland. Die große Mehrheitfriedlich demonstrierender Menschen war dagegen kaum zu sehen. Ein ähnliches Bild von den Protesten zeichneten viele Privatsender in Deutschland, selbst renommierte Nachrichten-agenturen meldeten eine "Eskalation der Proteste". Attac appellierte an die Medien, verant-wortungsvoll und realitätsgetreu über Proteste der Zivilgesellschaft zu berichten. Pedram Shahyar vom Attac-Koordinierungskreis: "Ansonsten besteht die Gefahr, dass die Medien genau die Art von Auseinandersetzungenfördern die sie zukritisieren vorgeben."

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