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Quelle:
http://www.labournet.de/news/, 28.01.2009 |
| Demorecht |
| 1600 Euro Strafe für
Warnstreik? |
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"Nach
einem Bericht der "Süddeutschen" wurde Orhan Akman
gestern vom Amtsgericht München wegen eines Verstoßes
gegen das Versammlungs-gesetz zu 1600 Euro Geldstrafe
verurteilt worden. Nach Überzeugung des Richters war er
für einen unangemeldeten Warnstreik am 30. Mai 2008
verantwortlich. Die Aktion mit 15 Teilnehmern vor einem
Modegeschäft in der Fußgängerzone sei eine
anmeldepflichtige Kundgebung im Sinne des
Versammlungsgesetzes gewesen, urteilte der Amtsrichter.
Mit dem Urteil entpuppt sich der eigentliche Kern des
Versammlungsgesetzes: Es ist - wie der Fall Landsberg
(2) zeigt - nicht gegen faschistische Aufmärsche
gerichtet, sondern im Kern gegen soziale und
gewerkschaftliche Proteste. Das Urteil könnte für
gewerkschaftliche Kämpfe weitreichende Folgen haben:
Welcher Warnstreik wird denn entsprechend dem
Versammlungsgesetz vorher angemeldet? Wer wird. wenn das
Urteil Bestand haben sollte, dann noch spontane
Warnstreiks organisieren? Der Anwalt von Orhan Akman
will Rechtsmittel gegen das Urteil einlegen." Beitrag
von Thomas Trueten auf stattweb.de-News vom 27.09.2009 |
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(2) Der Fall Landsberg
>>
weiter
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Quelle:
Von Daniel Eckert und Holger
Zschäpitz |
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www.welt.de, 25.01.2009 |
| Staatsschulden |
| Der Euro schwebt in höchster
Gefahr |
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Spekulanten haben die Währungsunion ins Visier genommen.
Sie wetten auf einen Zerfall der Gemeinschaft und
treiben die Zinsen der 16 Staaten auseinander. Um den
Euro zu retten, will Brüssel die Länder zum Sparen
zwingen. Denn Irland, Spanien und Griechenland verlieren
offenbar die Kontrolle über ihre Schulden. |
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In der
Wirtschafts- und Finanzkrise will die EU-Kommission die
EU-Länder zur Budgetdisziplin zwingen. "Die
Mitgliedstaaten werden mehr Zeit bekommen, um ihre
überhöhten Defizite zurück-zuführen. Aber wir werden
Defizitverfahren eröffnen“, sagte
EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso. |
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Quelle:
www.focus.de, 24.01.2009 |
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Einwanderung |
| Türken am schlechtesten
integriert |
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Türkischstämmige Migranten sind mit Abstand schlechter
integriert als andere Zuwanderer-gruppen. Selbst in der
zweiten Generation verbessern sich die Werte nur
geringfügig. |
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(...)
Die Studie vergleicht die Integrationserfolge einzelner
Migrantengruppen, inklusive der Zuwanderer mit deutschem
Pass, und erstellt ein Ranking der einzelnen
Bundesländer nach ihrem Integrationserfolg. Die
Ergebnisse seien „erschreckend“, berichtete das Magazin:
30 Prozent der Türken und Türkischstämmigen hätten
keinen Schulabschluss. Nur 14 Prozent hätten das Abitur,
nicht einmal halb so viele wie in der deutschen
Bevölkerung, weniger auch als bei den anderen
Zuwanderergruppen |
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Quelle:
Interview: Dorit Wallenburger |
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www.jungewelt.de, 23.01.2009 |
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»Die Leute sind
verzweifelt und ungeheuer wütend« |
| Rettungssanitäter aus Borna
kämpfen weiter um ihre Arbeitsplätze. Ein Gespräch mit
Frank Haubenreißer und Rene Nöske |
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Frank
Haubenreißer und Rene Nöske sind Betriebsräte beim DRK
Leipziger Land gGmbH |
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Einen Tag
vor Weihnachten wurde den Rettungsassistenten und
-sanitätern des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Leipziger
Land gGmbH mitgeteilt, daß für ihre Wache Insolvenz
angemeldet werden muß. In einer Blitzaktion wurde den
Mitarbeitern auf dem Betriebsgelände in Borna/ Groitzsch
Hausverbot erteilt. Seitdem werden ortsfremde
Rettungsdienste eingesetzt. Wie ist Ihre Situation im
Moment? |
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Quelle:
www.spiegel.de, 23.01.2009 |
| Chiphersteller |
| Qimonda meldet Insolvenz an |
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Der
krisengeschüttelte Speicherchiphersteller Qimonda ist
pleite. Das Unternehmen habe einen Insolvenzantrag beim
Amtsgericht München gestellt, sagte eine
Justizsprecherin. |
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München -
Die Infineon-Tochter Qimonda hat am Freitag einen
Insolvenzantrag gestellt. "Es ist ein Eigenantrag
eingegangen", sagte eine Sprecherin des Amtsgerichts
München. Über das weitere Vorgehen müsse nun der
zuständige Richter entscheiden. Ein Infineon-Sprecher
wollte den Insolvenzantrag nicht bestätigen. "Wir haben
keine offizielle Bestätigung", sagte er. Auch ein
Qimonda-Sprecher lehnte eine Stellungnahme ab. |
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Quelle: Von
Thomas Käding und Willi Feldgen, |
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www.ksta.de, 22.01.2009 |
| Radikale
Kehrtwende |
| Weniger Gehalt für
Bayer-Mitarbeiter |
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Der
Bayer-Konzern will die Gehälter der Mitarbeiter des
Teilkonzerns Bayer Material Science bei unveränderter
Arbeitszeit um zehn Prozent kürzen. Dazu soll eine
entsprechende Öffnungsklausel im Flächentarifvertrag
genutzt werden. |
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LEVERKUSEN - Der Bayer-Konzern will bei den Mitarbeitern
seiner Kunststoffsparte erhebliche Gehaltskürzungen
durchsetzen und dafür eine Öffnungsklausel im
Flächentarifvertrag nutzen. Geplant ist für die
Beschäftigten von Bayer Material Science (BMS) eine
Kürzung der Gehälter um zehn Prozent bei unveränderter
Arbeitszeit. Für den Konzern ist das eine radikale
Kehrtwende. Ende Oktober hatte Bayer-Chef Werner Wenning
noch betont, das Unternehmen werde „alles tun“, um auf
nachvollziehbare Sorgen um die persönliche und
finanzielle Situation der Beschäftigten einzugehen. Den
Mitarbeitern sagte er damals ausdrücklich
Gehaltserhöhungen zu. Geplant seien „künftige
Gehaltsentwicklungen im bisher üblichen Rahmen“. |
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Quelle: Von
Steffen Grimberg, |
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www.taz.de,
21.01.2008 |
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Arbeitskampf bei SAT1 |
| Streik als TV-Premiere |
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Erstmals legen Sat.1-Mitarbeiter die Arbeit nieder. Sie
protestieren gegen Jobverluste. |
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"Ihr
könnt jetzt noch ins Büro gehen und eure Taschen holen.
Aber keinesfalls noch eben Mails abrufen oder so etwas",
ruft Sat.1-Betriebsrat Uwe Theuerkauf per Megafon den
zum Streikauftakt Versammelten zu - korrekt
arbeitskämpfen will eben gelernt sein. Auch für den
langjährigen Arbeit-nehmervertreter Theuerkauf ist es
das erste Mal. |
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Gut 300
MitarbeiterInnen von Sat.1 und anderen Berliner
Tochterfirmen der ProSiebenSat.1 AG blockierten am
Dienstagmittag nach einer Betriebsversammlung die
Jägerstraße vor dem Sat.1-Hauptquartier, bevor man ins
Streiklokal abzog. Seitdem stehen hier Streikposten wie
auch vor dem Gebäude des seit Herbst 2008 vom Potsdamer
Platz sendenden Nachrichtenkanals N 24, der ebenfalls
zum TV-Konzern gehört. |
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Quelle:
www.rf-news.de, 15.01.2009 |
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Nokia nach einem
Jahr |
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Über die Hälfte
arbeitslos |
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Rund 200
ehemalige ehemalige Nokia-Kollegen haben heute, genau
ein Jahr nach Verkündigung des Stilllegungsbeschlusses
für das Nokia-Werk in Bochum, vor dem Werk eine
einstündige Mahnwache abgehalten. Viele von ihnen -
1.380 der insgesamt 2.300 ehemals Beschäftigten - sind
heute ohne Arbeit, obwohl damals der ausgehandelte
Sozialplan und die Beschäftigungsgesellschaft als Lösung
zum Erhalt der Arbeitsplätze angepriesen wurde und die
IG-Metall-Führung damit begründete, warum angeblich kein
entschiedener Kampf um jeden Arbeitsplatz notwendig sei. |
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Die 1.380
Kolleginnen und Kollegen werden in die
Beschäftigungsgesellschaft Peag überführt, in der sie
bis zum 31. Januar 2010 noch 85 Prozent ihres Nettolohns
erhalten. Lediglich 520 Beschäftigte haben eine andere
Arbeit. 110 blieben im Konzern, 220 arbeiten bei der
ausgelagerten Automotive-Sparte in der Novero GmbH und
70 gingen in Altersteilzeit. |
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Quelle:
www.rundschau-online.de, 29.01.2009 |
| CDU |
| Bietmann beugt sich
öffentlichem Druck |
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Professor Rolf Bietmann gibt auf: Nach Abwägung der
politischen, beruflichen und familiären Gesichtspunkte
habe er sich entschieden, für eine Kandidatur zum
Deutschen Bundestag nicht mehr zur Verfügung zu stehen,
erklärte der CDU-Politiker gestern. |
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Vom
Vorsitz im Aufsichtsrat der Rheinenergie will er sich
dagegen nicht zurückziehen: „Ich sehe keinen sachlichen
Grund, das zu tun.“ Um weitere Ämter wolle er sich aber
nicht bemühen. „So lange ich aktiv beruflich tätig bin,
werde ich mich nicht um ein politisches Mandat
bewerben“, sagte der Rechtsanwalt. (...) |
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Quelle:
Von C. Hulverscheidt und P.
Blechschmidt |
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www.sueddeutsche.de, 29.01.2009 |
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Erblastentilgungsfonds |
| Zweifelhaftes Bravourstück
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Die
Bundesregierung hat die 170 Milliarden Euro DDR-Schulden
- anders als behauptet - doch noch nicht getilgt. Die
FDP wirft der Kanzlerin Täuschung vor. |
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Es kommt
nicht alle Tage vor, dass der FDP-Bundestagsabgeordnete
Carl-Ludwig Thiele einen Skandal aufdeckt. Eigentlich
ist ihm das noch nie gelungen. In dieser Woche schien es
so weit zu sein. Thiele hatte zwei gleichlautende
Aussagen der Bundeskanzlerin und ihres Vizekanzlers
unter die Lupe genommen und Bestürzendes festgestellt:
Angela Merkel und Frank-Walter Steinmeier haben das
Parlament getäuscht. Das ist ein schwer-wiegender
Vorwurf, der schon manchen Politiker das Amt gekostet
hat. |
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Quelle:
www.berlinonline.de, 26.01.2009 |
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Bochum |
| Bewährungsstrafe für
Ex-Postchef Klaus Zumwinkel |
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Das
Bochumer Landgericht hat den früheren Postchef Klaus
Zumwinkel am Montag wegen Steuerhinterziehung zu zwei
Jahren Haft auf Bewährung verurteilt. Darüber hinaus
muss er eine Geldbuße von einer Million Euro zahlen,
größtenteils an die Staatskasse. Der 65-Jährige hatte im
Prozess gestanden, Teile seines Privatvermögens in einer
Liechtensteiner Stiftung vor den deutschen
Finanz-behörden verborgen und so rund 970.000 Euro
Steuern hinterzogen zu haben. |
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Laut
Staatsanwaltschaft hat der ehemalige Spitzenmanager
inzwischen 3,9 Millionen Euro an Steuern, Zinsen und
Gebühren nachgezahlt. Damit dürfte Zumwinkel auch
Steuern beglichen haben, deren Hinterziehung aufgrund
von Verjährungsfristen in diesem Strafverfahren keine
Rolle mehr spielen konnte. |
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Quelle:
http://www.labournet.de/news, 25.01.2009 |
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Metro |
| Weg vom integrierten Konzern |
|
"Metro-Chef Eckhard Cordes plant nicht weniger als eine
Komplettoperation beim Handelsriesen. Und die soll
weltweit 15.000 der rund 300.000 Arbeitsplätze kosten.
"Das Unternehmen wird in entscheidenden Teilen vom Kopf
auf die Füße gestellt", sagt Cordes. Das Management
beteuert, dass die Streichungen "soweit wie möglich
durch natürliche Fluktuation" erreicht werden sollen.
Das bereits angekündigte Kappen von 4000 Jobs bei der
Supermarktkette Real und den Metro-Cash &
Carry-Großhandelsmärkten ist in den 15 000 Stellen
enthalten." Artikel von Frank-Thomas Wenzel in der
Frankfurter Rundschau vom 20.01.2009 |
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Quelle: Von
Matthias Thieme, |
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www.fr-online.de, 24.01.2008 |
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Umstrittene Zahlungen |
| CDU schlittert in
Finanzskandal |
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Der
rheinland-pfälzischen CDU droht eine
Partei-Finanzierungs-Affäre, die auch die Bundespartei
in Bedrängnis bringen könnte. Der Landes-rechnungshof
prüft derzeit eine Vielzahl von Dokumenten, die auch der
Frankfurter Rundschau vorliegen und ungeklärte Zahlungen
der CDU-Fraktion im Landeswahlkampf 2006 betreffen. |
|
Demnach
zahlte die CDU-Fraktion insgesamt 385.918 Euro an die
Beratungsagentur C4 - obwohl die Agentur vor allem ein
Wahlkampfkonzept für den Spitzenkandidaten der Partei,
Christoph Böhr, entwickelte. Das Fraktionsgesetz
verbietet eine Verwendung von Fraktionsgeld für
Parteiaufgaben. Sollte die finanziell klamme CDU
Rheinland-Pfalz den Betrag zurückzahlen müssen, kämen
auf die Bundes-CDU große Lasten zu. Auch Strafverfahren
wegen Untreue drohen der CDU, wenn der Rechnungshof eine
Zweckentfremdung des Geldes feststellen sollte. |
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Quelle: Von
Christian Rath, www.taz.de, 23.01.2009 |
| Kabinett
verabschiedet Gesetzentwurf |
| Mehr Kontrolle über
Internetnutzer |
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Innenminister Schäuble will, dass Webseiten-betreiber
künftig IP-Adressen von Internet-Surfern protokollieren
dürfen. Bürgerrechtler halten dies für "ungeheuerlich". |
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BERLIN
taz Die Bundesregierung will den Betreibern von
Internetseiten künftig ausdrücklich erlauben, die
IP-Adressen ihrer Nutzer zu speichern. Viele
Seitenanbieter machen dies bereits, doch sie bewegen
sich dabei in einer rechtlichen Grauzone. Die
Bürgerrechtler vom Arbeitskreis Vorratsdaten-speicherung
halten die Pläne der Bundesregierung für
"ungeheuerlich". |
Weiterlesen
 |
|
Quelle:
www.rundschau-online.de, 23.01.2009 |
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Köln |
| Ford plant Kurzarbeit |
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Der
US-Autobauer Ford plant Kurzarbeit in seinen deutschen
Werken in Köln und Saarlouis. Der Grund ist ein massiver
Nachfrageeinbruch auf wichtigen Märkten. Insgesamt
arbeiten am Standort Köln, wo auch der Fusion produziert
wird, rund 17 400 Menschen. |
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Der
genaue Umfang der Kurzarbeit sei noch unklar, sagte ein
Ford-Sprecher am Freitag der Deutschen Presse-Agentur
dpa in Köln. "Die Verhandlungen mit dem Betriebsrat
laufen derzeit." Betroffen seien das Kölner Fiesta-Werk,
in dem 4100 Menschen arbeiten, sowie die
Fahrzeugproduktion und der benachbarte Zulieferpark in
Saarlouis mit insgesamt 8500 Beschäftigten |
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Quelle:
www.sueddeutsche.de, 22.02.2009 |
| Folgen der
Finanzkrise |
| Microsoft streicht Tausende
Jobs |
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Massiver Stellenabbau: Der weltgrößte Softwarekonzern
Microsoft kappt weltweit bis zu 5000 Arbeitsplätze –
wegen der Finanzkrise. |
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Schlechte
Zahlen, weniger Arbeitsplätze: Microsoft baut etliche
Jobs ab - zum ersten Mal in der Geschichte des
Unternehmens. Die ersten 1400 Stellen würden sofort
wegfallen, teilte der Windows-Hersteller am Donnerstag
mit. |
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Quelle: Von
Wolfgang Heininger, www.fr-online.de, 22.01.2009 |
| Gesetz zur
Abwrackprämie |
| "Unsinnig und nicht
reformierbar" |
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Harsche Worte findet Gerd Lottsiepen, Sprecher des
Verkehrsclubs Deutschland (VCD), für die Pläne der
Bundesregierung. Er bezeichnet die Abwrackprämie als
"unsinnig, intelligenzmäßig tiefstehend und nicht
reformierbar". Kurz: Der anstehende Gesetzentwurf müsse
sofort gestoppt werden. |
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Dabei
spricht Lottsiepen den Ergänzungsvorschlägen des
Präsidenten des Umweltbundesamtes "einen gewissen Sinn
und Charme" zu. Sie seien allerdings, wie so oft in der
Politik, wohl nicht durchsetzbar. |
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Quelle:
www.ngo-online.de, 16.01.2009 |
| "EU wird zu
einem eigenen Staat" |
| Karlsruhe verhandelt über
Klagen gegen EU-Reformvertrag |
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[ngo/ddp]
Das Bundesverfassungsgericht verhandelt am 10. und 11.
Februar über die Verfassungsklagen gegen den
EU-Reformvertrag. Das teilte das Gericht am Freitag (16.
Januar) in Karlsruhe mit. Der Vertrag von Lissabon
erweitert die Zuständigkeiten der Europäischen Union.
Der Zweite Senat verhandelt über Klagen des
CSU-Bundestagsabgeordneten Peter Gauweiler, der
Linksfraktion, des ÖDP-Bundesvorsitzenden Klaus Buchner
und über eine Verfassungsbeschwerde, die von 53
Bundestags-abgeordneten "als Bürger" erhoben wurde. |
|
Nach
Ansicht Gauweilers begründet der EU-Vertrag "faktisch
einen Bundesstaat", dem es aber an einem "Staatsvolk mit
originärer Hoheit" fehle. Die EU werde "zu einem eigenen
Staat", was mit dem gleichzeitigen Verlust der
souveränen Staatlichkeit Deutschland verbunden sei. |
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Weltsozialforum 2009 |
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|
Programm
deutscher Organisationen |
|
beim WSF 2009 |
|
Das
Programm:
download
 |
|
WSF-Seite
von Attac: |
|
Weiter
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Report
München |
|
26.01.2009 |
|
Hypo
Real Estate |
|
Hiobsbotschaften |
|
ad acta gelegt? |
|
Hätte das
Bundesfinanz-ministerium die akute Krise bei der Hypo
Real Estate (HRE) abwenden können? report MÜNCHEN liegt
ein interner Prüfbericht der Bankenaufsicht BaFin vor,
in dem spätestens im August 2008 auf hohe Risiken bei
der irischen HRE-Tochter Depfa Bank hingewiesen wurde.
In Berlin hat man die Warnhinweise laut den
report-Recherchen angeblich einfach abgeheftet |
|
Weiter
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Quelle:
Twister |
|
(Bettina
Winsemann) |
|
www.heise.de, 14.01.2009 |
|
Vorratsdaten
- |
|
für alle
Fälle |
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Teil 1: |
|
Schwere
Straftaten - |
|
ein
zweckdienlicher Kunstbegriff |
|
In ihrer
fast 120 Seiten umfassenden Stellungnahme zur
Vorratsdatenspeicherung hat die Bundesregierung sich nur
allzu deutlich demaskiert. Es lohnt sich, einigen
Aspekten besondere Aufmerksamkeit zu schenken. |
|
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