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Nicht zugelassen und dennoch im Handel
Gentechnik in Leinsamen
http://www.taz.de, 10.09.2009

In Brot und Müsli ist Gentechnik-Leinsaat aus Kanada gefunden worden. Die deutsche Bevölkerung sei "zum Versuchskaninchen geworden", sagt Greenpeace.

STUTTGART ap |  Das baden-württembergische Ministerium für Verbraucherschutz hat gentechnisch veränderten Leinsamen gefunden. Da es in der Europäischen Union hierfür keine Zulassung gebe, dürfe dieser auch nicht verkauft werden. Es scheine sich um ein bundesweites Problem zu handeln, sagte Verbraucherschutzminister Peter Hauk am Donnerstag in Stuttgart.

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Aigner fordert Änderung des europäischen Biopatentrechts

http://www.keine-gentechnik.de, 11. Juni 2009

Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner fordert eine Änderung des europäischen Biopatentrechts. Landwirtschaftliche Züchter dürften nicht durch patentgestützte Verbietungsrechte und Lizenzgebühren unnötig behindert werden, so die Ministerin nach einem Treffen mit Verbändevertretern am Mittwoch.

Die derzeitige Biopatentrichtlinie bietet einen derartigen Schutz jedoch nicht. Die hessische Landesregierung hat deshalb im März einen Antrag in den Bundesrat eingebracht, der eine Änderung des Rechts vorsieht. Er steht morgen zur Abstimmung und wird derzeit von der niedersächsischen Landesregierung blockiert. Anders als Aigner fordert der Bund ökologischer Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) auch ein Verbot von Patenten auf gentechnisch veränderte Pflanzen sowie konkrete Änderungsvorschläge für das Patentrecht. Die Initiative "Kein Patent auf Leben" ruft zu einer Mitmachaktion auf, bei der aktive Bürgerinnen und Bürger ihren Ministerpräsidenten aufrufen können, den Vorstoß aus Hessen zu unterstützen.

http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik.html#news20006
Kein Patent auf Leben: Brief an die Ministerpräsidenten

Gentechnisch veränderter Mais auf hessischen Feldern

Kontrolleure haben bei einer Routineuntersuchung auf einer Anbaufläche im Main-Kinzig-Kreis gentechnisch veränderten Mais entdeckt.

http://www.keine-gentechnik.de. 19. Mai 2009

Ein ahnungsloser Landwirt habe Spuren von in Deutschland nicht zugelassenen Maissorten auf insgesamt vier Hektar ausgesät, teilte das hessische Landwirtschaftsministerium am Montag in Wiesbaden mit. Das Saatgut stammt offensichtlich aus den Beständen des US-Herstellers Pioneer und enthält Spuren von insgesamt vier Gentechnik-Maissorten (MON 810, T 25, MON 88017 und NK 603), von denen keine in Deutschland eine Zulassung besitz. Bereits in der vergangenen Woche war in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz Mais ausgesät worden, der Spuren des NK 603 enthielt. Wie das aus Kanada stammende Saatgut zur Aussaat kommen konnte, ist noch unklar. Allerdings kritisierten Umweltverbände schon seit längerer Zeit die Praxis, gentechnisch veränderten Mais auch für Biogasanlagen zu verwenden.

http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/19889.html
Kein Patent auf Leben: Brief an die Ministerpräsidenten

Die Sicherheitstests für Gen-Produkte

Betrifft: Die Gen-Verschwörung - eine Spurensuche von Manfred Ladwig

Es sollte wohl eine Dokumentation werden, in der mit ideologischen Ängsten vor moderner Technik aufgeräumt wird, und Fakten unvoreingenommen dargestellt werden. Dabei zeigte sich allerdings ein erschreckendes Bild:

  • Die Sicherheitstests für Gen-Produkte sind laut unabhängigen Experten wie Gilles-Eric Seralini, Judy Carmen und Makiko Irisawa wissenschaftlich fragwürdig.

  • Trotz mangelnder Test zeigen sich Gefahren wie Leber- und Nierenschäden bei Ratten; mit Gen-Futter ernährte Kühe sterben.

  • Aufsichtsbehörden wie die amerikanische FDA und die europäische FSA werden von Leuten geleitet, die ganz offiziell Geld aus der Gen-Industrie beziehen. Die mangelnde Aufsicht bestätigen angesehene Polikiker wie Dennis Kucinich und Renate Künast.

  • In Argentinien zeigt sich, dass Gen-Saat keineswegs den Pestizidbedarf senkt. Lediglich werden Bauern von teurem patentierten Saatgut und möglicherweise gesundheitsschädlichen Pestiziden abhängig.

Ist Gentechnik sicher?

Monsanto

Landwirt Christoph Zimmer traut seinen Augen nicht. In drei unauffälligen Aktenordnern schlummert brisantes Material - ein Patentantrag auf Schweine. Genforscher des großen amerikanischen Biotechnologie-Konzerns Monsanto haben bestimmte Abschnitte des schweinischen Erbgutes entschlüsselt und beschrieben. Diese wollen sie nun weltweit als Patent anmelden. Im Falle einer Erteilung wäre Schweinezucht nur noch mit der Genehmigung des Konzerns möglich. Das alarmiert die deutschen Züchter. Christoph Zimmer befürchtet, dass auch bei seinen Sauen und Ferkeln diese Gene längst vorhanden sind. die Story folgt ihm auf seinem Weg durch deutsche Schweineställe. Mit DNA-Tests will er beweisen, dass in den Patentanträgen keine Erfindungen stehen, sondern dass hier ein Teil Natur, nämlich das ganz normale Schwein, in die Hände einer einzigen Firma fallen soll. Die Konsequenz für die Bauern: Würde das Patent genehmigt, müssten sie für jedes Schwein, dass diese Genmarker trägt, Geld an Monsanto überweisen. Bei Futtermitteln, wie z. B.. dem Genmais, ist das längst der Fall. Aber es ist nicht nur die Frage des Geldes, der die Story nachgeht, sondern auch die Frage, welche Risiken diese Nahrungsmittel für den Verbraucher haben. In Amerika gibt es bereits Fälle von Unfruchtbarkeit bei Tieren, die mit dem entsprechenden Genmais gefüttert wurden. Was geschieht mit dem Menschen,

(...) Die Prognose von deutschen Genforschern lautet: Kleine Züchter werden wohl bald aufgeben müssen, weil weltweit nur noch ein paar große Konsortien im Wettstreit um ein marktgerechtes Schwein erfolgreich sein werden. Sehen Sie am Montag, 10. Dezember 2007, von 20.15 Uhr an einen Film von Christian Jentzsch zum Thema.

Arme Sau - Das Geschäft mit dem Erbgut

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Abschlussrede des G8-Alternativgipfels am 7. Juni 2007

von Vandana Shiva

Kurz bevor ich hierher kam, reiste ich durch Teile Indiens. Wir hatten reiche Böden, als die Baumwoll-Kultivierung begann und Baumwolle der Welt zum Geschenk gemacht wurde, aber heute begehen die Bauern zu Tausenden Selbstmord. Ich war dort, um Saatgut zu vertreiben, denn als ich letztes Jahr in die Gegend reiste, wurde klar, dass einer der Gründe für die Verzweiflung der Bauern ist, dass Monsanto dafür gesorgt hat, dass sie keine Samen mehr übrig haben und die Bauern jedes Jahr wieder Saatgut der Marke GNBT zu hohen Kosten kaufen müssen. Natürlich glauben die Bauern, dass sie die Wahl haben, weil sie 20 verschiedene Markennamen bekommen; sie haben keine Ahnung, dass jede dieser 20 Firmen von Monsanto lizensiert ist. 95 Prozent der gentechnisch veränderten Saaten, die heute in der Welt verkauft werden, stammen von Monsanto.

Wurde nicht über eine Erhöhung der Entwicklungshilfen von 0,7 Prozent [des Bruttoinlandsproduktes, d. Übers.] gesprochen? Die aktuellen Hilfszahlungen betragen 15 Billionen. Allein durch ein Saatgutmonopol erwarten die Unternehmen Profite von einer Billion Dollar im Jahr, wenn jeder Bauer dazu gezwungen werden könnte, Saatgut zu kaufen - jedes Jahr für jede Saison. Dies kommt zusammen mit dem Freihandel der WTO, der Dumpingpreise bewirkt (die Baumwollpreise kollabierten auf ein Drittel dessen, was sie vor der Dekade betrugen auf Grund von US-Subventionen). Das tötet die westafrikanischen Bauern, es tötet die indischen Bauern, und es macht natürlich Kleidung sehr billig. Das ist die Art von Druck, durch den eine große Zahl von Menschen getötet wird: um den globalen Supermarkt am Laufen zu halten.

Und ich denke, die Situation der Bauern von Indien, die über Nacht in solcher Bedrängnis waren – vor zehn Jahren konnten sie für ihren Lebensunterhalt aufkommen, ihr Kinder ins College schicken. Die Hälfte der Leute, die heute im Silicon Valley sitzen waren Kinder von Bauern. Meine Mutter war eine Bäuerin und schickte mich auf die besten Schulen und Colleges in England. Heute kann ein Farmer nicht überleben.
Nicht in Europa, nicht in Amerika, nicht in Mexico, und dieses System, das Tausenden keine Möglichkeit zum Überleben lässt, ist das System, gegen das wir sind.
Es ist das System, das die G8 geschaffen haben, es ist das System, das sie weiterhin beschützen werden.

Und das Herz dieses Systems ist die Privatierung, Ausbeutung, Verschmutzung und Zerstörung der Ressourcen dieses Planeten, auf die jeder ein Anrecht hat.

Wir haben einen sehr alten Text – er muss 2000 Jahre alt sein – der Isopanishad, und darin steht: „Ein selbstsüchtiger Mann, der die Ressourcen der Natur zur Befriedigung seiner stets wachsenden Bedürfnisse überbeansprucht, ist nichts als ein Dieb.“

Monsanto:

Vandana Shiva - Diese Welt ist nicht zu verkaufen

 Teil 1 von 5 Doku 2006 Finanzkrise Monsanto Gentechnik

Diese Welt ist nicht zu verkaufen Teil 2 von 5

Diese Welt ist nicht zu verkaufen Teil 3 von 5

Diese Welt ist nicht zu verkaufen Teil 4 von 5

Diese Welt ist nicht zu verkaufen Teil 5 von 5

 

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Gentechnik

Greenpeace

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http://www.greenpeace.de

Gentech-Gegner
drohen mit Boykott
Schavans Runder
Tisch zu unkritisch

die tageszeitung

20.05.2009

Biobauern und Umwelt-schützer fordern nach dem ersten Runden Tisch der Forschungsministerin mehr kritische Stimmen. Als Feigenblatt wollen sie nicht dienen.

BERLIN taz | Umweltschützer und Biobauern drohen mit einem Boykott des Runden Tisches zur Agro-Gentechnik, den Forschungsministerin Annette Schavan (CDU) initiiert hat. "Wenn die nächste Runde nicht ausgewogener zusammen-gesetzt ist, hat es keinen Sinn dahin zu gehen", sagte Vizepräsident Hartmut Vogtmann vom Dachverband der Natur- und Umweltschutz-verbände DNR nach dem ersten Treffen am Mittwoch. Ähnlich äußerte sich Felix Prinz zu Löwenstein, der den Bund Ökologische Lebensmittel-wirtschaft (BÖLW) leitet.

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Grünen-Antrag gegen Gen-Mais gescheitert

www.handelsblatt.com

13.05.2009

Die Grünen sind am Mittwochabend im Bundestag mit einem Antrag gescheitert, den Anbau von gentechnisch verändertem Mais generell zu verbieten. CDU/CSU, SPD und FDP sprachen sich gegen die von den Grünen geforderte Festlegung aus.

HB BERLIN. Die Grünen begründeten ihren Antrag damit, dass der Widerstand gegen den Gen-Mais MON810 zu Beginn des kommerziellen Anbaus in Deutschland stark gestiegen sei. In diesem Frühjahr stehe die vierte Anbau-Saison des umstrittenen Mais bevor. Immer mehr Landwirte und Imker wehrten sich dagegen. Sie hätten jedoch nur einen unzureichenden rechtlichen Schutz vor einer Verunreinigung ihrer Produkte.

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Aktionen!

Stoppt

 Patente auf Leben!

Greenpeace

Nach jahrelangen Protesten und Einsprüchen - auch von Greenpeace - ist die Politik endlich aufgewacht. Hessen und Bayern starten eine Initiative mit dem Ziel, das europäische Patentrecht so zu ändern, dass keine Patente auf Pflanzen und Tiere mehr erteilt werden können. Im Juni soll der Bundesrat dazu einen Beschluss fassen. Greenpeace und andere Verbände haben eine Aktion gestartet, um die Initiative zu unterstützen. Aber wir brauchen Sie! Bitte helfen Sie mit, damit von Deutschland ein starkes politisches Signal in Richtung Brüssel ausgeht.

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Greenpeace:

 Einkaufsratgeber

'Essen ohne Gentechnik'

Ohne Gentech-Futter

Saubere Milch

die tageszeitung

08.05.2009

Wer den Anbau von Gensoja verhindern will, kann das neuerdings am Kühlregal tun. Auch die Freiburger Molkerei Breisgaumilch bietet jetzt Milch ohne Gentechnik an.

BERLIN taz | Politik am Kühlregal: Nach der Großmolkerei Landliebe bietet jetzt auch Breisgaumilch gentechnikfreie Milch. Mit dem Siegel „Ohne Gentechnik“ wird den Käufern deutlich gemacht, dass die Kühe, die die Milch liefern, nicht mit gentechnisch veränderten Pflanzen gefüttert werden.

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Protest:

Stralsunder Brauerei schickt Bundesehrenpreis zurück an Agrarministerin Aigner

http://www.bierspot.de

07.05.2009

Mit einem Paukenschlag reagiert die Stralsunder Brauerei heute auf die gestern veröffentlichte Genehmigung des Freiland-versuchs mit gentechnisch veränderter Gerste in der Gemeinde Thulendorf in der Nähe von Rostock. Aus Protest gab Markus Berberich, der Geschäftsführer der renommierten Brauerei, den kurz zuvor am 23. April durch die Bundes-agrarministerin überreichten Bundesehrenpreis für die Stralsunder Brauerei an Ilse Aigner zurück.

Zuvor hatte das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit am 4. Mai die Freilandversuche mit gentechnisch veränderter Gerste genehmigt. Bereits am 7.5 kann mit der Aussaat der gentechnisch veränderten Gerste begonnen werden. "Das ist ein Schlag ins Gesicht für Mensch und Umwelt" begründete Berberich die Rückgabe der höchsten Auszeichnung, die an eine deutsche Brauerei verliehen werden kann. 

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Genmais:

Erstmals schlägt

 die Emotion den Freihandel

Von WOLFGANG BÖHM

http://diepresse.com, 16.04.2009

Das Genmais-Verbot ist vorerst eingemauert. Die EU-Kommission will nicht länger zum Anbau drängen. 58 Prozent der Unionsbürger lehnen Genprodukte ab.

BRÜSSEL. Das Verbot ist einbetoniert: Nach der Ankündigung der deutschen Landwirtschaftsministerin, Ilse Aigner (CSU), den Anbau von Genmais in ihrem Land zu verbieten, zieht nun auch die EU-Kommission zurück. Vorerst will sie dem Vernehmen nach keine weiteren Schritte zur Durchsetzung des Genmais-Anbaus unternehmen. Auch der Druck auf Österreich, das seit Jahren in der EU für ein Anbauverbot von gentechnisch verändertem Saatgut kämpft, reduziert sich.

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Campact

Was ist Campact?

Campact knüpft ein großes Netz wachsamer und engagierter Bürger/innen. Gemeinsam setzen wir uns für eine sozial gerechte, ökologische und demokratische Politik ein.

Am meisten unterstützen Sie diese Idee, in dem Sie Förderer/in werden. Damit helfen Sie uns, immer dann präsent zu sein, wenn Gemeinwohl-interessen gegen gut organisierte Lobbygruppen zu verteidigen sind.

Mehr über Campact

Flyer:

Gute Gründe gegen Gentechnik

„Gute Gründe gegen Gentechnik“ soll aufklären, informieren und alle Aktiven dabei unterstützen, auf die Probleme der Gentechnik in der Landwirtschaft aufmerksam zu machen. Lassen Sie sich von Gerd, dem Gen, inspirieren und bestellen Sie den Flyer, wenn Sie auch andere überzeugen wollen.

Fleier download

www.keine-gentechnik.de

Gentechnik-Kritikerin Robin

"Das System
Monsanto
ist in Gefahr"

Interview: Tobias Dorfer

www.sueddeutsche.de. 16.04.2009

Marie-Monique Robin über die gescheiterte Lobbyarbeit des Agrarkonzerns Monsanto, die Folgen des Genmais-Verbots und die Macht der Verbraucher.

Monsanto ist der mächtigste Agrarkonzern der Welt. Das sogenannte Schweinepatent hat das Unternehmen genauso entwickelt, wie den Genmais Mon810. Am vergangenen Dienstag hat die Bundes-regierung den Anbau von Mon810 in Deutschland verboten - für Monsanto eine empfindliche Niederlage. Der Konzern zieht mit seinen Produkten regelmäßig die Wut von Gentechnik-Gegnern auf sich. Die französische Doku-mentarfilmerin Marie-Monique Robin hat für ihre Reportage "Mit Gift und Genen" drei Jahre über Monsanto recherchiert. In ihrem Film zeigt die Journalistin, wie der Agrarkonzern Einfluss auf politische Entscheidungen nimmt - und wirft dem Unternehmen vor, die Gefahren der grünen Gentechnik zu vertuschen.

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Monsanto
mit Gift und Genen

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Der Spindoktor

Der Spindoktor deckt in seinem Weblog den Spin in den Nachrichten auf und schaut Politikern, PR-Agenturen und sonstigen Öffentlichkeits-arbeitern auf die Finger. Propaganda, Psychological Operations und Information Operations in Krieg wie in Frieden sind sein Spezialgebiet.

Der Spindoktor

Warum es zivilen Ungehorsam braucht, um unsere Allgemeingüter zu verteidigen

Wider die Angst: Satyagraha

Von Vandana Shiva

Quelle: www.nrhz.de,

19.03.2009

Im Gegensatz zu den Medien, die die Ursache für eine dramatische Zunahme von Hunger und Tod in Länder der "dritten Welt" in der Weltwirtschafts- und  Finanz-krise entdecken, macht Vandana Shiva, Quanten-physikerin, Umweltschützerin, Feministin, Bürgerrechtlerin und Trägerin des Alternativen Nobelpreises und des „Blue Planet Award“ der deutschen Stiftung “ethecon“ (s. NRhZ 121), die großen Internationalen Konzerne dafür verantwortlich. Die Global-isierungskritikerin ist in ihrer Heimat vor allem durch ihr Engagement für die Rechte der indischen Urbevölkerung bekannt geworden. Hier ein Vortrag, in dem sie auf einer Konferenz von “medico internatonal“ zum Kampf gegen die europäischen und US-Konzerne aufruft, die ihr Land regieren. – Die Redaktion, Neue Rheinische Zeitung.

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