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Mit EHEC-Erreger infizierte Frau gestorben

www.rp-online.de, 24.05.2011

Hannover (RPO). In Niedersachsen ist eine mit dem gefährlichen EHEC-Erreger infizierte Frau gestorben. Die 83-Jährige aus dem Landkreis Diepholz sei am Samstag gestorben, teilte das niedersächsische Gesundheitsministerium am Dienstag in Hannover mit. Möglicherweise gibt es einen zweiten Todesfall in Bremen.

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Chemische Keule für Steaks und Hackfleisch

US-Armee kämpft gegen Hamburger-Bakterien

www.food-detektiv.de, 2008

Die US-Armee zieht gegen neue, gefährliche Krankheitserreger zu Felde, an denen jährlich hunderte von Kindern sterben: die sogenanten EHEC-Bakterien. Sie finden sich in Rindfleisch und Milch, aber auch Gemüse und Obst, mittlerweile sogar im Trinkwasser. Die Erreger wachsen, weil Rinder statt Gras heute Getreide fressen müssen, damit sie profitabler produzieren. Daran wollen die Militärs nichts ändern. Sie rücken mit Sprühwaffen an, zur Desinfektion: eine Art Sagrotan fürs Steak.

Mit bis zu 850 000 US Dollar fördert die US-Armee im Jahr 2009 den Kampf gegen die kleinen Feinde aus dem Verdauungstrakt der Rinder. Die finanzielle Unterstützung geht an die Biotechnologie-Firma Intralytix. Sie entwickelte eine Art Desinfektionsspray gegen die potentiell lebensbedrohlichen Bakterien mit dem Mediziner-Kürzel EHEC (Enterohämorrhagische Escherichia Coli). EHEC-Bakterien können starken Durchfall bis hin zu Austrockung und Nierenversagen auslösen, oft sogar tödlich sein.

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Die Schweinegrippe-Pandemie –
ein Produkt von Korruption im Gesundheitswesen
www.transparency.de, von Angela Spelsberg, Peter Schönhöfer und Ulrich Keil, Mai 2011

Die Schweinegrippe ist vorüber, aber weder die Weltgesundheitsorganisation (WHO) noch die Regierungen haben bis heute eingeräumt, dass die Schweinegrippe-Pandemie ein Fehlalarm war.

(...) Im Jahre 2002/3 trat in Hongkong eine Grippe (SARS) auf, der das Potential für eine Pandemie zugesprochen wurde. Sie blieb aber regional auf 8018 Erkrankungen und 774 Todesfälle beschränkt. Nur zwei Jahre später gab es in Asien als nächste „Pandemie“ die Vogelgrippe (A/H5N1). Obwohl es sich um eine Zoonose, also eine nur vom Tier auf den Menschen übertragbare Erkrankung handelte, wurde allein mittels der Reassortment-Theorie die Pandemiegefahr beschworen. Tierbestände wurden vernichtet. Gesundheitsbehörden und Bevölkerungen weltweit beschafften massenhaft umstrittene antivirale Medikamente wie Tamiflu. Epidemiologische Daten zeigten jedoch, dass weltweit nur 496 Menschen mit dem A/H5N1 Virus infiziert wurden, von denen allerdings trotz Tamiflu 293 starben. Eine Infektion von Mensch zu Mensch wurde nie beobachtet.

Herunterladen: Pdf-Datei. Den Artikel auf Seite 11 weiterlesen.

Der Patient als Ware

Wenn der Profit vor dem Patientenwohl kommt

ZDF - Dokumentation vom 26.05.2010

Seit die öffentlichen Kassen leer sind, werden immer mehr Krankenhäuser in Deutschland privat betrieben. Die Privatkliniken versprechen Leistungsfähigkeit für das deutsche Gesundheitswesen. Das Credo: Spitzenmedizin für jedermann.

Viele Patienten, Pfleger und Ärzte erleben das jedoch anders. Sie berichten von eklatanten Mängeln. Patienten werden falsch versorgt, stundenlang in Exkrementen liegen gelassen oder unzureichend mit Essen und Trinken versorgt. Das berichtet auch Fred Heckmann. Als seine Frau Ille letztes Jahr mit einem Schwächeanfall in die privatisierte Universitätsklinik Gießen und Marburg eingeliefert wird, beginnt für die Familie ein Alptraum. Obwohl er die Ärzte und Pfleger darauf hingewiesen hätten, dass seine Frau schief im Bett liege und sie raus fallen könne, gingen diese nur flapsig darüber hinweg. "Ach, die ist doch fit, da kann nichts passieren", habe man Fred Heckmann gesagt. Doch genau das passiert. Ille Heckmann fällt aus dem Bett, zieht sich einen Oberschenkelhalsbruch zu.

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Der Patient als Ware in 3 Teilen

 

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bei YouTube

 

Teil1: www.youtube.com

Teil2: www.youtube.com

Teil3: www.youtube.com

 
Der gespeicherte Patient
Wie die elektronische Gesundheitskarte die Medizin ökonomisiert
Autorin: Eva Hillebrand, Redaktion: Leslie Rosin, WDR5 Sendung vom 04.10.2009

Anfang Oktober soll mit fast vierjähriger Verspätung in der Region Nordrhein die elektronische Gesundheitskarte eingeführt werden. Die Bundesregierung träumt davon, die Krankheitsdaten von 80 Millionen Bundesbürgern zu speichern, um deren medizinische Behandlung zu "optimieren" und gleichzeitig Milliarden Euro einzusparen. Da die Speicherkapazität der Karte begrenzt ist, dient sie vor allem als Schlüssel zur weltweit größten internetbasierten Gesundheitsplattform mit sensiblen Daten auf externen Servern. Immer mehr Ärzte, Patienten und Datenschützer laufen Sturm gegen diesen Plan. Sie befürchten gläserne Patienten und Ärzte, gesteuerte Medizin, Datenmissbrauch und Milliardenkosten, die letztlich die Versicherten tragen.

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Manuskript (PDF) zu "Dok 5: Der gespeicherte Patient"
Mehr zum Thema "Startschuss für umstrittene Gesundheitskarte" (wdr.de)
Monitor: FDP und Ärzte
Wahlkampf in Wartezimmern

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Bericht: Lutz Polanz, Jan Schmitt, http://www.wdr.de/tv/monitor, vom 13.08.2009

Georg Restle: "Wenn Ärzte früher protestierten, konnten sie sicher sein, einen großen Teil der Bevölkerung hinter sich zu wissen. Doch das hat sich geändert, seit die Forderungen der Mediziner immer maßloser wurden. Wir erinnern uns: Anfang des Jahres machten viele Arztpraxen für einige Tage dicht, weil die niedergelassenen Mediziner erhebliche Honorareinbußen befürchteten. Aber dann kam es ganz anders: In diesem Jahr legten die Arzthonorare entgegen allem Wehgeschrei deutlich zu - um bis zu 20 Prozent. Trotzdem wollen viele Ärzte ihren Protest jetzt verschärfen. Aus der Bundestagswahl wollen sie quasi eine Urabstimmung über die Gesundheitspolitik der Bundesregierung machen. Dass sie dabei massive Unterstützung von der FDP bekommen, das verwundert wenig. Mehr schon, mit welcher Macht die Liberalen den Wahlkampf jetzt in die Wartezimmer treiben wollen. Was deren Politik vor allem für Kassenpatienten bedeutet, das erklären Ihnen jetzt Lutz Polanz und Jan Schmitt. Wahlkampf unter Großverdienern."

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"Ich habe ... bei der Stadt Celle gebettelt, damit ich meine Kinder medizinisch so untersuchen lassen kann ..."

Offener Brief an die Gesundheitsministerin Ulla Schmidt
http://www.scharf-links.de, 26.08.2009

Gesundheitsvorsorge im Hartz IV Bezug, hier: Fahrkosten vom Heimatort zu Ärzten in andere Städte, für Kinder unter 10 Jahren

Sehr geehrte Frau Ministerin Schmidt,

Sie sollten vielleicht erst einmal Ihre selbst verordnete Medizin kosten, bevor Sie andere dazu nötigen. Ihr Gesundheitswesen ist teuer, wie nie! Ich wohne in Celle bei Hannover, bin alleinerziehend und im Hartz IV-Bezug.

Meine Tochter und auch mein Sohn mussten beide zu einer Untersuchung, bei der festgestellt werden sollte, ob eines der Kinder Diskalkulie, das andere Dislexie hat. Jedoch ist meine Heimatstadt mit solch einem Spezialisten nicht ausgestattet, so dass ich mit den Kindern nach Hannover fahren musste. Meine Tochter musste dann auch noch ins benachbarte Braunschweig, um dort in einem Zentrum für Hörgeschädigte einen speziellen Hörtest machen zu können, der nicht mehr in meiner Heimatstadt möglich war, weil HNO-Ärzte ihn nicht mehr bezahlt bekommen.

Ich habe mir bei der Krankenkasse die Finger wund gewählt, beim hiesigen Sozialamt Türen eingerannt, bei der Stadt Celle gebettelt, damit ich meine Kinder medizinisch so untersuchen lassen kann, dass sie keine Schwierigkeiten in der Schule durch therapierbare Lernschwächen bekommen. Niemand war bereit, die Kosten, von ca. 90 Euro für die Fahrten zu übernehmen. 90 Euro sind für uns eine Woche Einkaufen. Das Ende vom Lied war, dass ich, fast eine Woche lang, keine Lebensmittel einkaufen konnte. Das nenne ich Sparen am falschen Ende.

Ich glaube, wenn man zwischen den Zeilen gelernt hat zu lesen, braucht man hier wohl nicht tiefer ins Detail gehen.

Ohne jemandem auf die Füße treten zu wollen, bleibt zu hoffen, dass es in nächster Zukunft einmal aufrichtige Politiker gibt, die ihren Job verstehen und die für die Bürger unseres Landes arbeiten. Die "Fettnäpfchen-Pauschale" haben Sie für mich als mündige Wählerin überschritten, mit den Worten "... das steht mir doch zu...". Schließlich sind es die kleinen Leute, denen Sie Ihren Ministerposten zu verdanken haben. Meine Stimme hat jahrelang der SPD gehört. Das ist mit Schröders AGENDA 2010, den Hartz IV Gesetzen, Ihrer Gesundheitspolitik und Ihrem jüngsten Auftreten vorbei.

Mit freundlichen Grüßen
Martina Scheefeldt
29221 Celle

http://www.scharf-links.de

Gesundheitssystem

Der Patient als Geisel

Quelle: Von Christoph Seils, http://www.zeit.de, 20.05.2009

Ärzte wollen mal wieder mehr Geld und fordern die Rationierung von Gesundheitsleistungen. Eine vom Staat gesteuerte Medizin lehnen sie ab – leider. Ein Kommentar.

Wenn Ärzte in Deutschland um ihre Pfründe kämpfen, dann sprechen sie gerne von der Therapiefreiheit und warnen vor einer quasi-sozialistischen Staatsmedizin. Jetzt hat der Präsident der Bundesärztekammer, Jörg-Dietrich Hoppe, noch einen drauf gesetzt. Er fordert nicht nur mehr Geld, sondern plädiert auch für die "Priorisierung" von Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen und warnt vor der drohenden Mangelversorgung im deutschen Gesundheitssystem.

Sicher, scharfe Worte gehören dazu, wenn sich der oberste Ärztelobbyist auf dem Ärztetag an seine Standesgenossen wendet. Auch die anschließende Empörung der Politik gehört zu diesem Ritual. Und weil im September die Bundestagswahl ansteht, sind die Töne dieses Schlagabtausches in diesem Jahr besonders schrill.

Andererseits verwundert es schon, wie dreist der Ärztepräsident die eigenen Interessen über das Patientenwohl stellt und wie offensichtlich er bereit ist, dafür den Patienten als Geisel zu nehmen, in dem die Ärzte den medizinischen Notstand heraufbeschwören.

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27.08.2008 Das Bundeskriminalamt informiert:

Pressekonferenz am 27. August 2008 in Berlin

Textauszug:

Gesundheitsdelikte (Abrechnungsbetrug im Gesundheitswesen)

 
  • Der durch Gesundheitsdelikte verursachte Schaden hat sich 2007 im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdreifacht (2006: 10,2 Millionen Euro; 2007: 31,6 Millionen Euro).

  • Neben dem materiellen Schaden weisen Gesundheitsdelikte auch eine enorme Sozialschädlichkeit auf, da die Schäden auf die Kosten des Gesundheitswesens abgewälzt werden.

  • Mögliche Ursachen für den Anstieg sind verstärkte Aktivitäten der Strafverfolgungsbehörden (Einrichtung spezialisierter Ermittlungsgruppen) und zusätzliche Kontrollmechanismen der Kassenärztlichen Vereinigungen und Krankenkassen.

  • Beispielsweise haben die niedersächsischen Krankenkassen eine Ermittlungsgruppe zur Aufdeckung von Betrugsfällen im Gesundheitswesen eingerichtet. Diese hat in den vergangenen beiden Jahren mehr als 1.100 Fälle betrügerischer Abrechnungen von Ärzten, Apothekern oder Pflegediensten aufgedeckt und Rückzahlungen an die angeschlossenen niedersächsischen Krankenkassen in Höhe von 7,6 Millionen Euro verbucht.

Quelle: http://www.bka.de/pressemitteilungen/2008/pm080827.html

Video:  Wirtschaftskriminalist Uwe Dolata im Interview - Frontal21,  09.12.2008

Georg Schramm Das Korrupte Gesundheitssystem

Folgende Zitate stammen aus dem Abschlussbericht der Sonderkommission "Organisierte Wirtschaftskriminalität im deutschen Gesundheitswesen" des Bundeskriminalamtes Wiesbaden und werden von Georg Schramm in seinem hochwertigen und empfehlenswerten Kabarettprogramm behandelt: * "Unser Gesundheitswesen ist systematisch korrupt und in den Händen der organisierten Kriminalität." * "Die politisch verantwortlichen Parteien wissen um die mafiösen Strukturen im deutschen Gesundheitswesen, können aber nichts daran ändern, weil sie selbst davon unterwandert sind." * "20 Milliarden Euro jährlich gehen verloren durch Betrug und Korruption von Pharmakonzernen und Ärzteorganisationen." * "Weitere 20 Milliarden jährlich werden für sinnlose Gerätediagnostik und unsinnige Medikamente ausgegeben." * "Die Folgekosten durch Falschmedikation und - Behandlung belaufen sich auf 30 Milliarden jährlich. Dies ist darüber hinaus auch noch die vierthäufigste Todesursache in Deutschland." * "Jeder Arzt, der sich diesem Betrugssystem widersetzt, wird von mafiösen Strukturen der kassenärztlichen Vereinigungen in seiner Existenz ruiniert." * "20.000 Betrugsverfahren im letzten Jahr, Tendenz explosionsartig steigend, bilden nur die Spitze des Eisberges. Die Schätzung der Dunkelziffer wird 20mal so hoch angesetzt."

Pharmakonzerne kassieren ab
Medikament zwanzigmal teurer bei gleicher Wirkung
Von Rainer Fromm und Richard Rickelmann, Frontal21, Sendung vom 11.11.2008

Pharmakonzerne bringen in Deutschland überteuerte Medikamente auf den Markt und können nahezu wirkstoffgleiche, wesentlich preisgünstigere Alternativen blockieren. Der Bremer Gesundheitsökonom Professor Gerd Glaeske kritisiert die Unternehmen scharf. "Ich halte sie für asozial", sagte er Frontal21

Diese Unternehmen gingen nicht konform mit der gesetzlichen Krankenversicherung, meint Glaeske. Seiner Ansicht nach habe jeder Anbieter auch eine Verpflichtung dem System gegenüber, es nicht nur auszunehmen, sondern es auch zu stabilisieren. Ausgelöst hatte die seit Monaten andauernde Diskussion über die Preispolitik einiger Pharma-Riesen das Augenmedikament Lucentis des Herstellers Novartis. Ärzte und Krankenkassen hatten sich geweigert, ihren Patienten das teure Präparat zu verschreiben und stattdessen ein dafür nicht zugelassenes Medikament verordnet: Avastin von Roche.

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Das Video zur Sendung:

www.zdf.de/ZDFmediathek/content/Pharmakonzerne_kassieren_ab/634282/629264

Weiterführende Informationen
Hinweise zu Abrechnungsbetrug und Korruption im Gesundheitswesen
Liste über Sponsoringleistungen an das Bundesministerium für Gesundheit (pdf, 1,2 MB). Das

Bundesministerium für Gesundheit hat Transparency Deutschland auf Nachfrage vom 5.2.2007 eine Liste mit einem Überblick über empfangene Sponsoringleistungen und Sponsoren im Zeitraum August 2003 bis Dezember 2004 zugesandt. Das Bundesministerium erklärt hierzu, dass "insbesondere durch die Beteiligung des Sponsoringbeauftragten des Bundesministeriums für Gesundheit sichergestellt wird, dass Vereinbarungen über Sponsoring nur dann getroffen werden können, wenn sich der Sponsor mit der Nennung seines Namens ausdrücklich einverstanden erklärt."

http://www.transparency.de/Grundsatzpapier_Gesundheit_200.586.0.html

Killerbrut
Die verschwiegene Katastrophe
Dokumentation von Meike Hemschemeier, Köln (ots) - Das Erste, Montag, 24.August 2009

Deutsche Ärzte gehen nicht gern ins Krankenhaus, und sie wissen auch, warum. Jedes Jahr infizieren sich in deutschen Kliniken bis zu 1,5 Millionen Patienten mit Bakterien. Bis zu 40.000 Menschen sterben daran - Jahr für Jahr. Das sind weit mehr als hierzulande dem Straßenverkehr zum Opfer fallen, mehr als an AIDS oder jeder anderen meldepflichtigen Infektionskrankheit sterben. Patienten aus Deutschland gelten in Nachbarstaaten als "Hochrisiko-Patienten". In niederländischen Kliniken kommt jeder, der kurz zuvor in einer deutschen Klinik behandelt worden ist, sofort in Quarantäne. Dies um zu überprüfen, ob er gefährliche Keime einschleppt.

Der Film begleitet zwei Patienten auf ihrem Weg durch die Krankenhäuser. Beide haben sich ausgerechnet dort gefährliche Infektionen zugezogen, wo sie gesund werden wollten. Eine Patientin hat nach einer Knieverletzung bis heute 39 Operationen über sich ergehen lassen müssen. Jetzt fürchtet sie um ihr Bein. Der andere Patient verstarb nach einer Operation, weil gegen seine Infektion mit resistenten Keimen kein Antibiotikum mehr half.

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Den Film bei YouTube

 
 

Killerbrut - Die verschwiegene Katastrophe 1/3

 
 

Killerbrut - Die verschwiegene Katastrophe 2/3

 
 

Killerbrut - Die verschwiegene Katastrophe 3/3

 
     
 

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Gesundheit

Krankenkassen

Zusatzbeiträge

bis 70 Euro möglich

www.rundschau-online.de

16.05.2011

Die 71 Millionen gesetzlich Krankenversicherten müssen sich in den kommenden Jahren auf Zusatzbeiträge von 50 bis 70 Euro einstellen. Diesen Anstieg hält der Kassen-Spitzenverband für möglich, wie seine Vorsitzende Doris Pfeiffer am Montag im Deutschlandradio Kultur sagte.

BERLIN - Die Kassen müssten Mehrkosten für Ärzte, Kranken-häuser oder Medikamente über Zusatzbeiträge bezahlen. «Von daher ist eine solche Größenordnung denkbar und auch von der Politik gewollt», sagte Pfeiffer. Den Aufschlag müssen die Kassen-Mitglieder allein zahlen. Er kommt auf den normalen Beitrag nach dem paritätischen Satz von 15,5 Prozent obendrauf.

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FDP-Shootingstar

Daniel Bahr

Der liberale Seiltänzer

www.taz.de

Von Matthias Lohre

10.05.2011

Daniel Bahr ist trotz steiler Karriere in der FDP kaum bekannt. Mit 34 Jahren wird er jetzt Nachfolger seines Freundes Philipp Rösler als Gesundheitsminister.

(...) Als die FDP noch in der Opposition war, konnte ihr Gesundheitsexperte offen erklären, welches Gesundheits-system ihm vorschwebt. Noch 2008 schwärmte Bahr davon, die gesetzliche Krankenver-sicheriung zu einer Art Grundversorgung schrumpfen zu lassen. Für alles andere sollten die Bürger private Zusatz-versicherungen abschließen. Das wäre das Ende des Solidarsystems. Die Öffentlich-keit wird den bislang kaum Bekannten also sehr schnell kennen lernen.

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"Übergewichts-Epidemie

nutzt der Industrie"

Friedrich Schorb warnt vor unkritischer Panikmache

http://www.3sat.de

13.10.2009

Dass Übergewicht als "Epidemie" geführt wird, diene kommerziellen Inter-essen, meint der Bremer Soziologe Friedrich Schorb. Hersteller kalorienreduzierter Lebensmittel und Pharma-industrie profitierten davon.

Grenzwerte seien so eng gefasst, dass viele als krank gelten. Trotzdem steige die Lebenserwartung an.

Übergewicht und Adipositas gelten als die größte gesundheitspolitische Heraus-forderung der Zukunft.

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Kinder als Versuchskaninchen

nein, diesmal nicht in Indien, sondern in Amerika

http://kriegspostille.blogspot.com

In einer neunmonatigen Recherche deckte Reporter Jamie Doran im Auftrag des NDR und der BBC einen erschütternden Medizin-Skandal auf. Das Jugendamt von New York zwingt Kinder aus den ärmsten Bezirk... In einer neunmonatigen Recherche deckte Reporter Jamie Doran im Auftrag des NDR und der BBC einen erschütternden Medizin-Skandal auf. Das Jugendamt von New York zwingt Kinder aus den ärmsten Bezirken der Stadt, an Arzneimittel-Versuchen teilzunehmen.

Zur Doku. hier weiter:

Video

REPORT MAINZ

20.07.2009

Gekaufte PR statt Aufklärung?

Die fragwürdigen Geschäfte des Deutschen

Grünen Kreuzes

Das Deutsche Grüne Kreuz hat sich die gesundheitliche Vorsorge in Deutschland zur Aufgabe macht und behauptet unabhängig und keiner kommerziellen Gruppe verpflichtet zu sein. Stimmt das wirklich? Wir haben nachgefragt.

Video anschauen

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Der große Ausverkauf
ein Dokumentarfilm von Florian Opitz

Von Bernd Reinhardt

http://www.wsws.org

"Niemand kann sich die Güter der Erde oder des Gewerbes ausschließlich aneignen, ohne ein Verbrecher zu sein." - Gracchus Babeuf 1797

Am Krankenhausbett eines Patienten steht ein Verwandter und betätigt einen so genannten Beatmungsbeutel. Per Hand pumpt er Luft in die Lungen des Kranken. Wird nur für kurze Zeit unterbrochen, stirbt der Mann, erläutert ein Arzt. Diese unglaubliche Szene stammt aus dem Dokumentarfilm Der große Ausverkauf von Florian Opitz. Der Regisseur begab sich auf vier Kontinente, um auf die zerstörerischen Konsequenzen der Privatisierungen aufmerksam zu machen, die in den achtziger und neunziger Jahren international vorangetrieben wurden.

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Report Mainz

04.05.2009

Panikmache bei Zeckenschutzimpfungen

Die verantwortungslosen Kampagnen der Pharmaindustrie

Mit Impfungen gegen FSME verdient die Pharmaindustrie eine Menge Geld. Und die schürt mit solchen Abbildungen     

natürlich auch Ängste. Doch wie steht es um die Risiken einer solchen Impfung?

Monika Anthes und Beate Greindl sind bei ihren Recherchen auf die tragische Geschichte eines kleinen Mädchens gestoßen.

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LabourNet Germany

Privatisierung und Widerstand

Strom, Wasser, Gas

Akzeptiert man die Privatisierung des Wassers, akzeptiert man die Vermarktung des Lebens”, so zitiert LabourNet Riccardo Petrella und präsentiert eine Schwerpunkt-seite unter dem Titel “Privatisierung und Widerstand: Strom, Wasser, Gas”. Das schöne an dem Feature: Die Auseinander-setzung um die gesell-schaftliche Form der Bereitstellung dieser Güter wird nicht als ein Ringen um die bestmögliche Umsetzung eines gemeinsamen Interesses dargestellt. Vielmehr liefert die Seite einen Blick auf verschiedene soziale Kämpfe und die dort aufeinander-prallenden verschiedenen Klasseninteressen und Aktionsformen.

http://www.labournet.de

 
 
 
 

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