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WHO
– Höchste Pandemiestufe 6 bleibt für immer.
Schweinegrippe: Wichtige Fragen und Fakten
Prof. Dr.
Michael Vogt im Gespräch
mit Jane
Bürgermeister
Vortrag von
Jane Bürgermeister (1/3)
..
In dem
Interview schildert sie, wie ein
Impfstoff hergestellt worden ist, mit
dem absichtlich eine Pandemie ausgelöst
werden sollte.
http://alles-schallundrauch... "Am
26. September 2009 hielt Jane
Bürgermeister einen Vortrag über die
Schweinegrippe im Volkshaus Zürich."
Vortrag von
Jane Bürgermeister (2/3)
Vortrag von
Jane Bürgermeister (3/3)
Weswegen hat die Welt-Gesundheits-Organisation
(WHO) am 27. April 2009 ihre Pandemie-Definition
geändert? Zuvor waren die Kriterien zum Ausrufen
einer Pandemie viel strenger! Es genügt heute,
daß die Krankheit in zwei Ländern in ein und
derselben WHO-Zone identifiziert werden können!
Durch diese Verwässerung der Anforderungen an
die Pandemiestufe 6 wird in Zukunft jede
saisonale Grippe unter die Pandemiestufe 6
fallen, was bedeutet, dass wir ständig auf
Pandemiestufe 6 leben werden! Im Sommer auf der
Südhalbkugel, im Winter auf der Nordhalbkugel.
Wohlgemerkt, Pandemiestufe 6 ist die höchste
Stufe, die es bei der WHO überhaupt gibt! Dies
wirkt sich auch verfassungsrechtlich mit all
ihren beängstigenden Folgen aus: Bei
Pandemiestufe 6 darf in allen Ländern der
Notstand ausgerufen werden. Somit werden wir in
Zukunft auch konstant unter Notstandsrecht
verwaltet sein.
Millionen Menschen
leiden unter schweren
Hauterkrankungen. Vielen
könnte geholfen werden,
wenn man sie mit einer
neu erfundenen
Spezial-Salbe behandeln
würde. Das haben
Wissenschaftler und
Ärzte festgestellt. Doch
die großen
Pharmakonzerne weigern
sich, die Erfindung auf
den Markt zu bringen.
Warum nur?
Zu wirkungsvoll und
zu preiswert?
Die Salbe ist wohl "zu" gut: Weil das Mittel
gleichermaßen wirkungsvoll wie preiswert ist,
fürchtet die Pharmaindustrie offenbar die
Konkurrenz zu den eigenen viel teureren Mitteln.
Einige Konzerne wollen die Patentrechte des
Medikaments sogar kaufen, um dessen Vermarktung
komplett zu verhindern. Das "Aspirin für die
Haut" soll auf keinen Fall in den Handel kommen.
Wie die
elektronische Gesundheitskarte die Medizin
ökonomisiert
Autorin: Eva
Hillebrand, Redaktion: Leslie Rosin, WDR5
Sendung vom 04.10.2009
Anfang Oktober soll mit fast vierjähriger
Verspätung in der Region Nordrhein die
elektronische Gesundheitskarte eingeführt
werden. Die Bundesregierung träumt davon, die
Krankheitsdaten von 80 Millionen Bundesbürgern
zu speichern, um deren medizinische Behandlung
zu "optimieren" und gleichzeitig Milliarden Euro
einzusparen. Da die Speicherkapazität der Karte
begrenzt ist, dient sie vor allem als Schlüssel
zur weltweit größten internetbasierten
Gesundheitsplattform mit sensiblen Daten auf
externen Servern. Immer mehr Ärzte, Patienten
und Datenschützer laufen Sturm gegen diesen
Plan. Sie befürchten gläserne Patienten und
Ärzte, gesteuerte Medizin, Datenmissbrauch und
Milliardenkosten, die letztlich die Versicherten
tragen.
Georg Restle: "Wenn Ärzte früher protestierten,
konnten sie sicher sein, einen großen Teil der
Bevölkerung hinter sich zu wissen. Doch das hat
sich geändert, seit die Forderungen der
Mediziner immer maßloser wurden. Wir erinnern
uns: Anfang des Jahres machten viele Arztpraxen
für einige Tage dicht, weil die niedergelassenen
Mediziner erhebliche Honorareinbußen
befürchteten. Aber dann kam es ganz anders: In
diesem Jahr legten die Arzthonorare entgegen
allem Wehgeschrei deutlich zu - um bis zu 20
Prozent. Trotzdem wollen viele Ärzte ihren
Protest jetzt verschärfen. Aus der
Bundestagswahl wollen sie quasi eine
Urabstimmung über die Gesundheitspolitik der
Bundesregierung machen. Dass sie dabei massive
Unterstützung von der FDP bekommen, das
verwundert wenig. Mehr schon, mit welcher Macht
die Liberalen den Wahlkampf jetzt in die
Wartezimmer treiben wollen. Was deren Politik
vor allem für Kassenpatienten bedeutet, das
erklären Ihnen jetzt Lutz Polanz und Jan
Schmitt. Wahlkampf unter Großverdienern."
Gesundheitsvorsorge
im Hartz IV Bezug, hier: Fahrkosten vom
Heimatort zu Ärzten in andere Städte, für Kinder
unter 10 Jahren
Sehr geehrte Frau
Ministerin Schmidt,
Sie sollten vielleicht erst einmal Ihre selbst
verordnete Medizin kosten, bevor Sie andere dazu
nötigen. Ihr Gesundheitswesen ist teuer, wie
nie! Ich wohne in Celle bei Hannover, bin
alleinerziehend und im Hartz IV-Bezug.
Meine Tochter und auch mein Sohn mussten beide
zu einer Untersuchung, bei der festgestellt
werden sollte, ob eines der Kinder Diskalkulie,
das andere Dislexie hat. Jedoch ist meine
Heimatstadt mit solch einem Spezialisten nicht
ausgestattet, so dass ich mit den Kindern nach
Hannover fahren musste. Meine Tochter musste
dann auch noch ins benachbarte Braunschweig, um
dort in einem Zentrum für Hörgeschädigte einen
speziellen Hörtest machen zu können, der nicht
mehr in meiner Heimatstadt möglich war, weil
HNO-Ärzte ihn nicht mehr bezahlt bekommen.
Ich habe mir bei der Krankenkasse die Finger
wund gewählt, beim hiesigen Sozialamt Türen
eingerannt, bei der Stadt Celle gebettelt, damit
ich meine Kinder medizinisch so untersuchen
lassen kann, dass sie keine Schwierigkeiten in
der Schule durch therapierbare Lernschwächen
bekommen. Niemand war bereit, die Kosten, von
ca. 90 Euro für die Fahrten zu übernehmen. 90
Euro sind für uns eine Woche Einkaufen. Das Ende
vom Lied war, dass ich, fast eine Woche lang,
keine Lebensmittel einkaufen konnte. Das nenne
ich Sparen am falschen Ende.
Ich glaube, wenn man zwischen den Zeilen gelernt
hat zu lesen, braucht man hier wohl nicht tiefer
ins Detail gehen.
Ohne
jemandem auf die Füße treten zu wollen, bleibt
zu hoffen, dass es in nächster Zukunft einmal
aufrichtige Politiker gibt, die ihren Job
verstehen und die für die Bürger unseres Landes
arbeiten. Die "Fettnäpfchen-Pauschale" haben Sie
für mich als mündige Wählerin überschritten, mit
den Worten "... das steht mir doch zu...".
Schließlich sind es die kleinen Leute, denen Sie
Ihren Ministerposten zu verdanken haben. Meine
Stimme hat jahrelang der SPD gehört. Das ist mit
Schröders AGENDA 2010, den Hartz IV Gesetzen,
Ihrer Gesundheitspolitik und Ihrem jüngsten
Auftreten vorbei.
Mit freundlichen Grüßen
Martina Scheefeldt
29221 Celle
Quelle: Von Christoph
Seils, http://www.zeit.de, 20.05.2009
Ärzte
wollen mal wieder mehr Geld und fordern die Rationierung
von Gesundheitsleistungen. Eine vom Staat gesteuerte
Medizin lehnen sie ab – leider. Ein Kommentar.
Wenn
Ärzte in Deutschland um ihre Pfründe kämpfen, dann
sprechen sie gerne von der Therapiefreiheit und warnen
vor einer quasi-sozialistischen Staatsmedizin. Jetzt hat
der Präsident der Bundesärztekammer, Jörg-Dietrich
Hoppe, noch einen drauf gesetzt. Er fordert nicht nur
mehr Geld, sondern plädiert auch für die "Priorisierung"
von Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen und warnt
vor der drohenden Mangelversorgung im deutschen
Gesundheitssystem.
Sicher, scharfe Worte
gehören dazu, wenn sich
der oberste Ärztelobbyist
auf dem Ärztetag an seine
Standesgenossen wendet.
Auch die anschließende
Empörung der Politik gehört
zu diesem Ritual. Und weil
im September die
Bundestagswahl ansteht, sind
die Töne dieses
Schlagabtausches in diesem
Jahr besonders schrill.
Andererseits verwundert es
schon, wie dreist der
Ärztepräsident die eigenen
Interessen über das
Patientenwohl stellt und wie
offensichtlich er bereit
ist, dafür den Patienten als
Geisel zu nehmen, in dem die
Ärzte den medizinischen
Notstand heraufbeschwören.
Gesundheitsdelikte (Abrechnungsbetrug im
Gesundheitswesen)
Der
durch Gesundheitsdelikte verursachte Schaden hat
sich 2007 im Vergleich zum Vorjahr mehr als
verdreifacht (2006: 10,2 Millionen Euro; 2007: 31,6
Millionen Euro).
Neben
dem materiellen Schaden weisen Gesundheitsdelikte
auch eine enorme Sozialschädlichkeit auf, da die
Schäden auf die Kosten des Gesundheitswesens
abgewälzt werden.
Mögliche
Ursachen für den Anstieg sind verstärkte Aktivitäten
der Strafverfolgungsbehörden (Einrichtung
spezialisierter Ermittlungsgruppen) und zusätzliche
Kontrollmechanismen der Kassenärztlichen
Vereinigungen und Krankenkassen.
Beispielsweise haben die niedersächsischen
Krankenkassen eine Ermittlungsgruppe zur Aufdeckung
von Betrugsfällen im Gesundheitswesen eingerichtet.
Diese hat in den vergangenen beiden Jahren mehr als
1.100 Fälle betrügerischer Abrechnungen von Ärzten,
Apothekern oder Pflegediensten aufgedeckt und
Rückzahlungen an die angeschlossenen
niedersächsischen Krankenkassen in Höhe von 7,6
Millionen Euro verbucht.
Folgende Zitate stammen aus
dem Abschlussbericht der
Sonderkommission
"Organisierte
Wirtschaftskriminalität im
deutschen Gesundheitswesen"
des Bundeskriminalamtes
Wiesbaden und werden von
Georg Schramm in seinem
hochwertigen und
empfehlenswerten
Kabarettprogramm behandelt:
* "Unser Gesundheitswesen
ist systematisch korrupt und
in den Händen der
organisierten Kriminalität."
* "Die politisch
verantwortlichen Parteien
wissen um die mafiösen
Strukturen im deutschen
Gesundheitswesen, können
aber nichts daran ändern,
weil sie selbst davon
unterwandert sind." * "20
Milliarden Euro jährlich
gehen verloren durch Betrug
und Korruption von
Pharmakonzernen und
Ärzteorganisationen." *
"Weitere 20 Milliarden
jährlich werden für sinnlose
Gerätediagnostik und
unsinnige Medikamente
ausgegeben." * "Die
Folgekosten durch
Falschmedikation und -
Behandlung belaufen sich auf
30 Milliarden jährlich. Dies
ist darüber hinaus auch noch
die vierthäufigste
Todesursache in
Deutschland." * "Jeder Arzt,
der sich diesem
Betrugssystem widersetzt,
wird von mafiösen Strukturen
der kassenärztlichen
Vereinigungen in seiner
Existenz ruiniert." *
"20.000 Betrugsverfahren im
letzten Jahr, Tendenz
explosionsartig steigend,
bilden nur die Spitze des
Eisberges. Die Schätzung der
Dunkelziffer wird 20mal so
hoch angesetzt."
Pharmakonzerne kassieren ab
Medikament zwanzigmal teurer bei gleicher Wirkung
Von Rainer Fromm und Richard Rickelmann, Frontal21, Sendung vom
11.11.2008
Pharmakonzerne bringen in
Deutschland überteuerte Medikamente auf den Markt und
können nahezu wirkstoffgleiche, wesentlich
preisgünstigere Alternativen blockieren. Der Bremer
Gesundheitsökonom Professor Gerd Glaeske kritisiert die
Unternehmen scharf. "Ich halte sie für asozial", sagte
er Frontal21
Diese
Unternehmen gingen nicht konform mit der gesetzlichen
Krankenversicherung, meint Glaeske. Seiner Ansicht nach
habe jeder Anbieter auch eine Verpflichtung dem System
gegenüber, es nicht nur auszunehmen, sondern es auch zu
stabilisieren. Ausgelöst hatte die seit Monaten
andauernde Diskussion über die Preispolitik einiger
Pharma-Riesen das Augenmedikament Lucentis des
Herstellers Novartis. Ärzte und Krankenkassen hatten
sich geweigert, ihren Patienten das teure Präparat zu
verschreiben und stattdessen ein dafür nicht
zugelassenes Medikament verordnet: Avastin von Roche.
Bundesministerium
für Gesundheit hat Transparency
Deutschland auf
Nachfrage vom
5.2.2007 eine Liste
mit einem Überblick
über empfangene
Sponsoringleistungen
und Sponsoren im
Zeitraum August 2003
bis Dezember 2004
zugesandt. Das
Bundesministerium
erklärt hierzu, dass
"insbesondere durch
die Beteiligung des
Sponsoringbeauftragten
des
Bundesministeriums
für Gesundheit
sichergestellt wird,
dass Vereinbarungen
über Sponsoring nur
dann getroffen
werden können, wenn
sich der Sponsor mit
der Nennung seines
Namens ausdrücklich
einverstanden
erklärt."
Alles wird privatisiert. Wer
sind diese sogenannten Privaten? Der Staat zieht sich
aus jeder Verantwortung zurück und die Volksvertreter
haben das Kapital an sich selbst zur Ausschlachtung
verkauft.
Killerbrut
Die
verschwiegene Katastrophe
Dokumentation
von Meike Hemschemeier, Köln (ots) - Das Erste,
Montag, 24.August 2009
Deutsche Ärzte gehen
nicht gern ins Krankenhaus, und sie wissen auch,
warum. Jedes Jahr infizieren sich in deutschen
Kliniken bis zu 1,5 Millionen Patienten mit
Bakterien. Bis zu 40.000 Menschen sterben daran
- Jahr für Jahr. Das sind weit mehr als
hierzulande dem Straßenverkehr zum Opfer fallen,
mehr als an AIDS oder jeder anderen
meldepflichtigen Infektionskrankheit sterben.
Patienten aus Deutschland gelten in
Nachbarstaaten als "Hochrisiko-Patienten". In
niederländischen Kliniken kommt jeder, der kurz
zuvor in einer deutschen Klinik behandelt worden
ist, sofort in Quarantäne. Dies um zu
überprüfen, ob er gefährliche Keime einschleppt.
Der Film begleitet zwei Patienten auf ihrem Weg
durch die Krankenhäuser. Beide haben sich
ausgerechnet dort gefährliche Infektionen
zugezogen, wo sie gesund werden wollten. Eine
Patientin hat nach einer Knieverletzung bis
heute 39 Operationen über sich ergehen lassen
müssen. Jetzt fürchtet sie um ihr Bein. Der
andere Patient verstarb nach einer Operation,
weil gegen seine Infektion mit resistenten
Keimen kein Antibiotikum mehr half.
Dass
Übergewicht als "Epidemie" geführt wird, diene
kommerziellen Inter-essen, meint der Bremer Soziologe
Friedrich Schorb. Hersteller kalorienreduzierter
Lebensmittel und Pharma-industrie profitierten davon.
In einer
neunmonatigen Recherche deckte Reporter Jamie Doran im
Auftrag des NDR und der BBC einen erschütternden
Medizin-Skandal auf. Das Jugendamt von New York zwingt
Kinder aus den ärmsten Bezirk... In einer neunmonatigen
Recherche deckte Reporter Jamie Doran im Auftrag des NDR
und der BBC einen erschütternden Medizin-Skandal auf.
Das Jugendamt von New York zwingt Kinder aus den ärmsten
Bezirken der Stadt, an Arzneimittel-Versuchen
teilzunehmen.
Das
Deutsche Grüne Kreuz hat sich die gesundheitliche
Vorsorge in Deutschland zur Aufgabe macht und behauptet
unabhängig und keiner kommerziellen Gruppe verpflichtet
zu sein. Stimmt das wirklich? Wir haben nachgefragt.
"Niemand kann sich die Güter der Erde oder des Gewerbes
ausschließlich aneignen, ohne ein Verbrecher zu sein." -
Gracchus Babeuf 1797
Am
Krankenhausbett eines Patienten steht ein Verwandter und
betätigt einen so genannten Beatmungsbeutel. Per Hand
pumpt er Luft in die Lungen des Kranken. Wird nur für
kurze Zeit unterbrochen, stirbt der Mann, erläutert ein
Arzt. Diese unglaubliche Szene stammt aus dem
Dokumentarfilm Der große Ausverkauf von Florian Opitz.
Der Regisseur begab sich auf vier Kontinente, um auf die
zerstörerischen Konsequenzen der Privatisierungen
aufmerksam zu machen, die in den achtziger und neunziger
Jahren international vorangetrieben wurden.
Akzeptiert man die Privatisierung des Wassers,
akzeptiert man die Vermarktung des Lebens”, so zitiert
LabourNet
Riccardo Petrella und präsentiert eine
Schwerpunkt-seite unter dem Titel “Privatisierung und
Widerstand: Strom, Wasser, Gas”. Das schöne an dem
Feature: Die Auseinander-setzung um die gesell-schaftliche
Form der Bereitstellung dieser Güter wird nicht als ein
Ringen um die bestmögliche Umsetzung eines gemeinsamen
Interesses dargestellt. Vielmehr liefert die Seite einen
Blick auf verschiedene soziale Kämpfe und die dort
aufeinander-prallenden verschiedenen Klasseninteressen
und Aktionsformen.