Unverblümt
gratulierte
das
DVAG-Unternehmensblog
DVAG-Freundin Merkel und
DVAG-Beirat Westerwelle
zum Wahlerfolg. Was
dürfen wir wohl von
einer Regierung
erwarten, die den
Arbeitsgesetzen und
Sozialsystemen dermaßen
Hohn spricht, in dem sie
sich für einen
Strukturvertrieb
einspannen lässt? Dessen
Handelsvertreter zum
Teil am Existenzminimum
laborieren und trotz
ihrer
Arbeitnehmerähnlichkeit
nur unzureichende Rechte
gegen das
Vertriebsunternehmen
haben? Dessen
Finanzberatung sogar in
einer
Studie
des
unionsgeführte
Verbraucherschutzministeriums
nur mit Mühe
ohne
Kraftausdrücke
beschrieben
werden konnte? ...
Die Einflussnahme von
Lobbyisten auf die
Gesetzgebung in
Deutschland ist nach
Meinung der Richterin am
Bundesverfassungsgericht,
Christine
Hohmann-Dennhardt, in
der derzeitigen Form
nicht akzeptabel. Wenn
in Ministerien
Interessenvertreter an
Gesetzen mitarbeiteten,
fehle es an der
erforderlichen
Unabhängigkeit und
Transparenz, warnte die
Richterin gegenüber
Frontal21.
"Das halte ich schon für
problematisch, denn man
kann nicht Diener zweier
Herren sein", sagt
Hohmann-Dennhardt.
Trotzdem hat es in den
vergangenen Jahren immer
mehr solcher
Seitenwechsel gegeben.
Der Verein LobbyControl
hat in den letzten
Jahren 300 Fälle
aufgespürt, in denen
Lobbyisten in
Ministerien beschäftigt
waren.
seit zwei Jahren
gelten neue Transparenzregeln für die
Abgeordneten im Bundestag. Die
Volksvertreter/-innen müssen angeben,
welchen Nebentätigkeiten sie parallel zu
ihrem Mandat nachgehen und wie viel sie
damit nebenher verdienen. LobbyControl hat
nun in einer
Studie (pdf) überprüft, ob diese
Regeln ihren Zweck erfüllen - und musste
feststellen, dass von Transparenz bisher
leider nicht die Rede sein kann. Auch zu den
Bundestags-wahlen 2009 können wir als
Wählerinnen und Wähler uns also kein
umfassendes Bild von den Nebentätigkeiten
unserer Abgeordneten machen.
Unsere
Untersuchung zeigt erhebliche Mängel der
Regelungen und ihrer Umsetzung auf: Die
Stufen zur Angabe der Nebeneinkünfte sind zu
grob, die Auftraggeber von Anwält/-innen und
Unternehmensberater/-innen bleiben im
Dunkeln, und die Verhaltensregeln werden
nicht wirkungsvoll kontrolliert. Viele der
Abgeordneten geben ihre Positionen in
Präsidien, Kuratorien oder Beiräten von
Interessengruppen nicht an. In unserer
Stichprobe, bestehend aus einem Viertel
aller Abgeordneten, geben 89,5%
Nebentätigkeiten an, gut ein Drittel (33,6%)
daraus auch Einkünfte. Es hat sich aber
gezeigt, dass diese Angaben nicht
vollständig sind und Lücken aufweisen.
CSU und FDP verbuchen Großspende der
bayerischen Metall- und Elektroindustrie
Bundestagsnachrichten/Unterrichtung -
08.09.2009
Berlin: (hib/BOB/HAU)
Die Christlich Demokratische Union (CDU),
die Christlich Soziale Union (CSU) und die
Freie Demokratische Partei (FDP) verbuchten
im Juli 2009 jeweils drei Großspenden, die
über dem Betrag von 50.000 Euro lagen und
gemäß Parteiengesetz anzuzeigen waren. Wie
aus einer Unterrichtung (16/13929) des
Bundestagspräsidenten Norbert Lammert (CDU)
hervorgeht, erhielt die CDU 106.000 Euro von
der Hamburger ”Berenberg Bank Joh. Berenberg
Gossler & Co.“. 100.000 Euro gingen vom
Verband der Chemischen Industrie e.V. aus
Frankfurt/Main auf das Konto der Partei.
Weitere 70.000 Euro spendete Martin
Herrenknecht aus Schwanau.
Der Verband der
Bayerischen Metall- und Elektroindustrie
e.V. aus München spendete 600.000 Euro an
die CSU und 150.000 an die FDP. Ebenfalls an
die CSU gingen mehr als 124.000 Euro von der
Firma Scheffel Grund GmbH aus München. Von
der Versicherung Allianz SE konnte die CSU
60.001 Euro verbuchen. Auf das Konto der FDP
flossen 150.000 Euro von der Deutschen
Vermögensberatung AG. 100.000 spendete die
Allfinanz Deutsche Vermögensberatung AG aus
Frankfurt/Main den Liberalen.
Unterrichtung durch den Präsidenten
des Deutschen Bundestages
Veröffentlichung von Spenden, die im
Einzelfall die Höhe von 50.000 Euro
übersteigen (§ 25 Absatz 3 Satz 3
Parteiengesetz) (Betrifft: CDU, FDP und
SPD)
Die
Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft kommt in der ARD
häufig zu Wort. Der Sender verheimlicht die Nähe der
Talkgäste zur neoliberalen Lobbygruppe.
Die
Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) ist
bekannt für ihre intransparente PR-Arbeit. Legendär
wurde die neoliberale Organisation spätestens 2002, als
bekannt wurde, dass sie für 58.670 Euro Dialoge in der
ARD-Serie "Marienhof" gekauft hatte.
Die
SPD will nach einem Wahlsieg im Saarland einen
Atomlobbyisten von Vattenfall zum Minister machen. Die
CDU freut sich diebisch über die "unerwartete
Steilvorlage".
(...) Der
Grund: Maas hatte sich ausgerechnet den Leiter des
Konzernbereichs Politik und Gesellschaft des
schwedischen Energiegiganten Vattenfall, Rainer Knauber
(41), als Schattenminister für Wirtschaft in sein
"Kompetenzteam" geholt.
(...)
Mit dem AKW Krümmel war Knauber nach einem Störfall im
Jahre 2007 zwar nicht mehr direkt befasst. Atomlobbyist
bleibt er dennoch: Vattenfall betreibt in Deutschland
auch das gleichfalls störanfällige AKW Brunsbüttel.
Greenpeace listet Knauber in seinem Schwarzbuch als "Klimaschutzverhinderer"
auf.
Was
ist aus der „guten alten Sozialen Marktwirtschaft“
geworden? Das fragt sich die von den
Arbeitgeberverbänden der Metall- und Elektro-Industrie
finanzierte Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM).
Um
Antworten auf diese Fragen zu finden, schickt sie zur
Zeit drei Reporter 30 Tage lang durch das Land, darunter
eine „angehende Journalistin bis 25 Jahre“ und eine
„erfahrene Journalistin bis 35 Jahre“.
Interviewkompetent sollen sie sein, kameratauglich und
stressresistent. So steht es zumindest im
Kontaktschreiben der Castingagentur Weldy, das
Lobbycontrol ebenso vorliegt wie das dazugehörige
Infoblatt, das augenscheinlich von der INSM selber
kommt.
Die
„Kampagne Deutschland 30 / 24“ ist gut geplant. Als
mögliche Gesprächspartner werden neben einem Taxifahrer
und einer Altenpflegerin auch Kanzlerin Angela Merkel,
Porsche-Chef Wendelin Wiedeking oder Bild-Chefredakteur
Kai Dieckmann genannt. Menschen, die normalen
Journalisten für Interviews nur im seltensten Fall zur
Verfügung stehen. Präsentiert werden sollen die
Erlebnisse nicht nur täglich auf der eigenen
Internetseite. Auch „Fernsehen (z.B. Anne Will, TTT),
verschiedene Radio-Stationen und Printmedien (Neon,
Zeit, Bild) sowie lokale Radiosender und Tageszeitungen
berichten über die Aktion“, heißt es im Infoblatt.
Die
Grenzen zwischen dem unabhängigen Journalismus und der
interessengeleiteten Auftragskommunikation, der Public
Relations (PR), verschwimmen mehr und mehr in der
täglichen redaktionellen Praxis, in der Ausbildung des
journalistischen Nachwuchses und in der Definition des
Berufsbildes der Journalisten.
Zu diesem
Ergebnis kommt eine Studie der Journalistenvereinigung
Netzwerk Recherche. „Die PR-Industrie kolonialisiert den
Journalismus zunehmend. Sie agiert immer geschickter und
drängt mit ihren Botschaften in den redaktionellen Teil,
um von der Glaubwürdigkeit der journalistischen Produkte
zu profitieren“, sagte der Vorsitzende des Netzwerks
Recherche, Dr. Thomas Leif, bei der Vorlage der
Dokumentation am Donnerstag in Hamburg.
Der
SPD-Innenexperte Michael Hartmann will mehr Klarheit
über den Einsatz externer Experten in Bundesministerien.
Den vom Innenministerium vorgelegten Bericht über
«Leihbeamte» aus Wirtschaft und Verbänden kritisierte er
als unzureichend.
«Ich will
wissen: Wer hat die Feder mitgeführt bei den Dingen, die
mich erreichen», sagte der Bundestagsabgeordnete am
Sonntag mit Blick auf Gesetzesvorlagen aus Ministerien.
Grüne, Linke und Nichtregierungs- Organisationen fordern
eine stärkere Kontrolle der rund 5000 Lobbyisten in
Berlin.
Nach
etlichen Telefonaten und juristischen Scharmützeln hat
Greenpeace am Montag endlich die Namen der 35 größten
Empfänger von Agrarexportsubventionen erhalten. Zehn
Tage lang weigerte sich die zuständige Behörde des
Finanzministeriums, die Listen herauszurücken - obwohl
sie laut Urteil des Bundesverwaltungsgerichts dazu
verpflichtet war.
Um die
Frage, wer von EU-Agrarsubventionen profitiert, wird in
Deutschland seit Jahren ein großes Geheimnis gemacht.
Und wenn es nach manchen Zahlungsempfängern und
Amtsträgern ginge, würde es dabei wohl auch bleiben.
BMVg-Staatssekretär verheimlicht Nebentätigkeit in
Wehrlobby-Verein
http://carta.info, 04.06.2009
Der
Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische
Staatssekretär beim Bundesministerium der Verteidigung
(BMVg) Christian Schmidt (CDU) hat eine
Kuratoriumsmitgliedschaft bei der Gesellschaft für Wehr-
und Sicherheitspolitik e. V. (GfW) entgegen den
Verhaltensregeln des Bundestages
nicht veröffentlicht
In der in
Bonn ansässigen GfW sind Vertreter aus Parteien,
Bundeswehr und Verteidigungsministerium organisiert.
Eines der Ziele des Vereins ist die „Erhaltung der
allgemeinen Verteidigungs-bereitschaft“. In dem
GfW-Publikationsorgan „Europäische Sicherheit“
werden regelmäßig neue Rüstungsprodukte vorgestellt.
Eine “Arbeitsgruppe Zukunft” der GfW kam im vergangenen
Jahr zu dem Ergebnis: “Die Lobby-Arbeit muss weiter
intensiviert werden.”
Stolz präsentierte
Bundesverbraucher-ministerin Ilse Aigner Ende
April Leitlinien für die Kita-Ernährung. Doch am
Menü für die Kleinen hat die
Lebensmittel-Wirtschaft kräftig mitgekocht, wie
ein internes Schreiben ihres Spitzen-verbandes
BLL zeigt: Die Lobbyisten haben dafür gesorgt,
dass Geschmacks-verstärker, künstliche Aromen
und Süßstoffe weiter auf dem Speiseplan stehen.
"Gespräche auf nahezu allen Ebenen" will der
Spitzenverband der deuschen Ernährungsindustrie
(BLL) geführt haben, heißt es in einem
internen Rundschreiben. Der Lobby-Verband
brüstet sich damit, dass er bei den
Qualitätsstandards, die das Aigner-Ministerium
bei der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE)
in Auftrag gegeben hatte, im Vergleich zu
ursprünglichen Entwürfen "zahlreiche Inhalte
richtigstellen beziehungsweise verbessern"
konnte.
LobbyControl
enthüllt verdeckte PR-Aktivitäten der Deutschen
Bahn
www.lobbycontrol.de, 28.05.2009
Die Deutsche Bahn AG
ließ 2007 während der Auseinandersetzungen um
die Bahnp-rivatisierung verdeckte PR-Aktivitäten
durchführen. Dies bestätigte das Unternehmen
heute in einer Antwort auf Recherchen von
LobbyControl. Beauftragt wurde demnach die
Lobby-Agentur „European Public Policy Advisers
GmbH“ (EPPA), das Auftragsvolumen belief sich
auf 1,3 Mio. Euro. Innerhalb dieses Auftrags
beauftragte EPPA nach schriftlicher Auskunft der
Deutschen Bahn wiederum die Denkfabrik
berlinpolis e.V. mit PR-Maßnahmen. Die
Vertragsbeziehung mit der EPPA und ihren
Subunternehmen wurden bereits 2007 wieder
beendet.
Berlinpolis griff 2007 massiv in die Debatte um
die Bahnprivatisierung ein – ebenso in den
Tarifkonflikt zwischen der Bahn und der
Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL).
Insbesondere publizierte die Denkfabrik mehrere
Meinungs-umfragen zur Bahnprivatisierung und zum
GDL-Streik, die zu bahnfreundlichen Ergebnissen
führten und so in den Medien aufgegriffen
wurden. Auch Bundesverkehrsminister Tiefensee
wurde 2007 in verschiedene Aktivitäten der
Denkfabrik eingebunden, so durch ein Vorwort für
die Berlinpolis-Publikation “Die Zukunft der
Mobilität - Herausforderungen und Perspektiven
für den Verkehr von morgen” oder ein Referat von
Tiefensee zur Bahnprivatisierung beim „1.
Deutschen Public Sector Summit“, der 2007 von
Berlinpolis mit der MM1 Consulting and
Management veranstaltet wurde. ...
Die
Energiekonzerne wollen internationales Klimaabkommen zu
ihren Gunsten beein-flussen. Klimaaktivisten rufen zum
Protest gegen Klimakonferenz in Kopenhagen auf.
STOCKHOLM
taz | Welche Ratschläge können Energiekonzerne wie
Vattenfall und Dong, Shell oder BP der Politik für den
künftigen Klimakurs geben? Keine wirklich geeigneten,
meinen Klima-aktivistInnen. Deshalb haben sie zu
Protesten gegen eine internationale Klimakonferenz in
Kopenhagen aufgerufen, die sich mit Teilnehmern wie dem
Friedensnobelpreisträger Al Gore, dem UN-Generalsekretär
Ban Ki Moon und dem Vorsitzenden des UN-Klimapanels,
Rajendra Pachauri, schmücken kann.
1.000
führende Vertreter der Wirtschaft treffen sich von
Sonntag bis Dienstag auf Initiative der Regierung in
Kopenhagen, formal aber auf Einladung des dänischen
Thinktanks "Mandag Morgen" zum World Business Summit on
Climate Change. ...
Bundestagspräsident
Norbert Lammert (CDU) hat den
Rechenschaftsbericht für alle im Bundestag
vertretenen Parteien öffentlich gemacht.
www.transparency.de, 15.05.2009
Darin werden gemäß § 25 Abs. 3 des
Parteien-gesetzes auch Spenden an eine Partei
oder einen oder mehrere ihrer Gebietsverbände
aufgeführt, deren
Gesamtwert in einem Kalenderjahr (Rechnungsjahr)
10.000 Euro übersteigt. Zu den größten Spendern
im Jahr 2007 zählten die Deutsche Bank, BMW und
die Bayerische Metall- und Elektroindustrie. Zur
Auswertung:
Lobbyisten wollen die Politik beeinflussen. Die
Arbeitgeber sind in dieser Disziplin recht erfolgreich.
Sie verweisen gern auf Studien, die belegen sollen, dass
ihre Forderungen nicht nur ihren Interessen entsprechen,
sondern wissenschaftlich fundiert sind.
Doch
kürzlich sind zwei widersprüchliche Studien frontal
aufeinandergeprallt. Der Unfall wurde – was sehr selten
passiert – aufgeklärt, und der Untersuchungsbericht
zeigt: Die Lobbyisten scheuen sich nicht, uns mit
fragwürdigen Methoden zu manipulieren.
Was ist
geschehen? Am 10. Februar berichtet das arbeitgebernahe
Institut der deutschen Wirtschaft (IW): "Die Regelungen
des Kündigungsschutzes kosten die Wirtschaft hierzulande
7,5 Milliarden Euro pro Jahr." Mehr noch: Der
Kündigungsschutz verhindere, "dass jährlich mehr als
40000 neue Stellen geschaffen werden". Das habe das IW
mit IW Consult in einer "repräsentativen
Unternehmensbefragung" ermittelt. ...
Von
Daniel Goffart, http://www.handelsblatt.com,
08.12.2008
Die Deutsche Post AG
vertraut bei ihrer Lobbyarbeit weiterhin
altgedienten Sozial-demokraten. Nach Monika
Wulf-Mathies, der früheren EU-Kommissarin und
Ex-Vorsitzenden der Gewerkschaft ÖTV, tritt
jetzt der langjährige wirtschaftspolitische
Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Rainer
Wend, als Chef-Lobbyist in den Dienst des
Logistik-Konzerns.
BERLIN. Wulf-Mathies geht Ende des Jahres mit 66
Jahren in den Ruhestand. Wend wird sein Amt als
Leiter des Zentralbereichs Politik und
Nachhaltigkeit am 1. April 2009 beginnen. In
dieser Position ist er direkt Vorstandschef
Frank Appel zugeordnet.
Professor Bert Rürup,
Vorsitzender der fünf Wirtschaftsweisen, wird Chefökonom
bei AWD.
http://www.ihre-vorsorge.de,
20.11.2008
Darmstadt
(kr).
Professor Bert Rürup ist Vorsitzender des
"Sachverständigenrats zur Begutachtung der
gesamtwirtschaftlichen Entwicklung", besser bekannt als
die fünf Wirtschaftsweisen. In dieser Eigenschaft hat er
erst vor wenigen Tagen der Bundesregierung das neue
Gutachten übergeben - offenbar zum letzten Mal. Im
kommenden Frühjahr tauscht Rürup seinen Darmstädter
Lehrstuhl mit dem Sessel eines Chefökonomen beim
Finanzdienstleister AWD in Hannover.
Rürups
Name ist eng mit der staatlich geförderten
Altersvorsorge verbunden. Die nach ihm benannte
Rürup-Rente bietet unter anderem Selbstständigen die
Möglichkeit, steuerlich gefördert fürs Alter
vorzusorgen. Seit Frühjahr 2000 ist der Darmstädter
Professor für Volkswirtschaftslehre Mitglied des
Sachverständigenrats, seit 2005 auch dessen
Vorsitzender. Im Januar 2008 war er für drei weitere
Jahre an die Spitze des Gremiums gewählt worden. Rürup
hatte zwischen 1999 und 2001 auch dem Expertenkreis der
Bundesregierung zur Vorbereitung der Rentenreform 2001
angehört.
Stolz hat uns die
Merkel verkündet .....
"Das Geld der Sparer ist sicher"
http://politikglobal.blogspot.com,
10.10.2008
1 Billion als
Garantie für die Sparguthaben und die Girokonten
- dafür garantiert die "BRD" - die
"Bundesrepublik" Deutschland -- 1 Billion, d.h.
1.000.000.000.000 €
(...) Eine Garantie kann aber bei
Zahlungsausfall gezogen werden, d.h. JEMAND wird
dafür bezahlen müssen. Die Summe von der die
Merkel sprach - und die BILD-Zeitung druckte es
sogleich ab, ist eine Summe mit 12 Nullen, von
denen die Merkel selbst die größte Null von
allen ist. Denn letztendlich wird diese Summe
der bezahlen müssen, der es nicht 'kapiert' hat
- nämlich der Bürger selbst - oder anders
ausgedrückt, WEM gehören die Schulden ???
Natürlich !!! DEM DEUTSCHEN VOLKE !!!
In diesen
Tagen laufen wieder die Propaganda-Mühlen auf
Hochtouren.
Statt
den Menschen mehr Kaufkraft durch eine gerechtere Lohn-,
Sozial- und Steuerpolitik einzurichten, sollen sie immer
noch mit Propaganda zum Geldausgeben überredet werden.
Sie sollen auch generell in schlechten Zeiten mit
Propaganda bei guter Laune gehalten werden, um nicht
nach Links- oder Rechts-Außen abzuwandern.
http://www.jjahnke.net,
09.08.2008
Zwar haben bisher schon die
Gutwetter-Apostel mit ihren rosigen
Wirtschaftshorizonten wenig anrichten können, doch
langsam wird es mit der in die Krise abgleitenden
Weltkonjunktur ernst. Das gilt erst recht für
Deutschland, weil hier nun ein Wiederanstieg der
Massenarbeitslosigkeit droht, der das propagandistische
Lügengeflecht um das angebliche Wunder am Arbeitsmarkt
zerreißen wird, und weil dann auch noch im nächsten Jahr
Bundestagswahlen anstehen. Die Kanzlerin kann sich nun
nicht mehr vor den finsteren Wirtschaftsdaten in der
sonnigen Außenpolitik verstecken.
Gratis-Reklame für
die Ministerin - von der Ministerin
"Laufen lerne ich bei Papa": Das Elterngeld war Ursula
von der Leyens größter Erfolg. Jetzt wird bekannt, mit
welch unkoscheren Mitteln ihr Familienministerium
nachhalf. Radiosender und Lokalzeitungen wurden mit
Jubelbeiträgen versorgt - nicht der erste dubiose
PR-Fall in der Regierung.
Von Carsten Volkery, http://www.Spiegel
Online, 29.08.2007
Berlin -
Es ist gerade zwei Wochen her, da erfuhr
Wirtschaftsminister Michael Glos, wie schnell
Eigenreklame in Negativschlagzeilen umschlagen kann. Der
"Kölner Stadtanzeiger" enthüllte, wie eine PR-Agentur im
Auftrag des Ministeriums
die Berichterstattung beeinflussen
wollte (mehr...)
Der Zeitung wurden Anzeigen der Bundesregierung im Wert
von 30.000 bis 40.000 Euro in Aussicht gestellt, wenn
sie ausführlich über bestimmte Veranstaltungen mit
Ministeriumsvertretern berichten würde. Die
Chefredaktion ging nicht auf den Deal ein, sondern zog
vor, das unmoralische Angebot publik zu machen.
weiterlesen
Michael Glos
Regierungsgeld für Zeitungen
Von Markus Decker, Kölner
Stadt-Anzeiger, 10.08.2007
Berlin
-Das von Michael Glos (CSU) geführte
Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) bietet deutschen
Regionalzeitungen über die Agentur Flaskamp öffentliche
politische Veranstaltungen und Redaktionsbesuche durch
den Staatssekretär an und bietet ihnen dafür
„Gegenfinanzierungen“ durch „Anzeigen“. Dabei kann es
sich um Summen um 30.000 bis 40.000 Euro handeln.
Bislang sind nach Angaben des Ministeriums bereits
140.000 Euro in die Kampagne geflossen. Weitere Termine
sind in Vorbereitung. Das Ministerium nennt die Kampagne
„Dialogtour, Impulse für Wachstum“.
[...]
Michael Konken, Vorsitzender des Deutschen
Journalisten-Verbandes, warf dem Ministerium vor,
„Einfluss auf die Berichterstattung zu nehmen“, und
sprach von einem „unzulässigen Eingriff“. Der
wirtschaftspolitische Sprecher der
SPD-Bundestagsfraktion, Rainer Wend, sprach von einem
„unglaublichen Vorgang. Man kann sich nicht
Berichterstattung erkaufen durch Anzeigen. Dann ist die
Bananen-Republik nicht mehr weit. Die Presse ist im
Übrigen nicht dazu da, Propaganda-Instrument der
Bundesregierung zu sein. Wir werden das im
Wirtschaftsausschuss auf die Tagesordnung setzen.“
Bundesregierung
täuscht Parlament und Öffentlichkeit über verdeckte
Hörfunk-PR aus dem Gesundheitsministerium
Landesmedienanstalt prüft
Fall verbotener, politischer Schleichwerbung
zur Gesundheits-reform DJV Chef
Michael Konken: „Hier wird mit Steuergeldern
die freie Berichterstattung ausgehöhlt.“
Mainz - Nach
Recherchen des ARD Politikmagazins REPORT MAINZ hat die
Bundesregierung das Parlament und die Öffentlichkeit
getäuscht. In der Antwort auf eine Anfrage der
Linkspartei, ob im Rahmen der Kampagne „Die neue
Gesundheitsversicherung“ komplett sendefähige
Hörfunkberichte produziert wurden, erklärt die
Bundesregierung:
Vollständig
sendefähige Hörfunkberichte wurden nicht erstellt.“
Die
Bundesregierung hat das Parlament und die
Öffentlichkeit getäuscht. Im Rahmen der Kampagne
"Die neue Gesundheits-versicherung" ließ sie
laut Report Mainz komplett sendefähige
Hörfunkberichte produzieren und gezielt im
redaktionellen Programm von Hörfunksendern
platzieren.
In einer Antwort auf
eine entsprechende Anfrage der
Linkspartei hatte die
Bundesregierung das bestritten.
"Vollständig sendefähige
Hörfunkberichte wurden nicht
erstellt", hieß es in der
offiziellen Stellungnahme. Wie
Report Mainz in seiner heutigen
Ausgabe berichtet, ist diese Aussage
falsch. Vielmehr ließ das
Bundesgesundheitsministerium
insgesamt vier komplett sendefähige
Hörfunkberichte von der PR-Agentur
Schlenker erstellen und ab April
2007 verbreiten. Mit Originaltext,
O-Tönen von Bürgern und Statements
von Bundesgesundheitsministerin
Ulla Schmidt werden in diesen
vorproduzierten Hörfunkbeiträgen die
Vorzüge der Gesundheitsreform
dargestellt. ...
"Film
regt an, über grundlegende Veränderungen nachzudenken"
Das
globalisierungskritische Netzwerk Attac gratuliert
Regisseur Erwin Wagenhofer und seinem Team zum Deutschen
Dokumentarfilmpreis für "Let's make Money". Der Preis
ist am gestrigen Donnerstagabend beim Branchentreff "Dokville
2009" in Ludwigsburg verliehen worden. Bei dem von der
MFG Filmförderung, dem Haus des Dokumentarfilms und dem
Fernsehsender SWR initiierten Preis handelt es sich um
die wichtigste deutsche Aus-zeichnung für Dokumentarfilme.
Großer
Lauschangriff auf Gerhard Schröder und Peter Struck
offenbart SPD Interna über Kurt Beck, Andrea Ypsilanti,
Andrea Nahles, Frank-Walter Steinmeier, Franz
Müntefering u.a.
Berlin,
15.05.2009 – Die internationale
Antikorruptions-organisation Transparency International
Deutschland e.V. kritisiert, dass Deutschland als
einziges EU-Mitgliedsland nicht der Verpflichtung
nachge-kommen ist, die Empfänger von EU-Agrarsubventionen
zu veröffentlichen. Heute läuft die von der
EU-Kommission um 14 Tage verlängerte Frist für
Deutschland ab; nach Ablauf dieser Frist droht ein
Vertragsverletzungsverfahren. Das Bundesministerium für
Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz kündigte
an, rechtliche Fragen bis zum Ablauf der Frist zu klären
– betroffene Landwirte hatten gegen die Veröffentlichung
geklagt.
Er gehört
zu Europas größten Finanzdienstleistern: AWD mit Sitz in
Hannover. Rund 6.000 Mitarbeiter vertreiben
Lebens-versicherungen oder Geldan-lagen zur
Altersvorsorge. Doch die Praktiken des AWDs sind
umstritten: Verbraucherschützer warnen vor
aufdringlichen Verkaufsmethoden. Dass dahinter noch ein
anderes System steckt, berichten ehemalige Mitarbeiter.
Der AWD hätte sie in die Schuldenfalle getrieben.
Das
INSM-Watchblog will die Kampagnen der Initiative Neue
Soziale Marktwirtschaft als neoliberale Propaganda
entlarven und somit die Ziele der INSM konterkarieren.
Wir wollen es uns nicht bieten lassen, dass dieser Think
Tank unser Land und unser Volk zugrunde richtet. Der
Kuschelkurs ist vorbei!
Frankfurt a.M., 27.10.2007 - Die
Bertelsmann-Stiftung möchte Europa zur
militärischen Supermacht aufrüsten.
Dafür betreibt sie in Deutschland und
der EU Lobbyarbeit auf höchster
politischer Ebene. Elke Schenk, Mitglied
der EU-AG von attac Stuttgart, erläutert
die aggressive außenpolitischen Agenda
der Stiftung.
Der Spindoktor deckt
in seinem Weblog den Spin in den Nachrichten auf und
schaut Politikern, PR-Agenturen und sonstigen Öffentlichkeits-arbeitern auf die Finger. Propaganda,
Psychological Operations und Information Operations in
Krieg wie in Frieden sind sein Spezialgebiet.
Einige
der Lobbyisten im Bundeswirtschafts-ministerien
Bei den
Ministerien von Bund und Ländern haben sie gleich ihren
eigenen Schreibtisch im Haus. Bezahlt werden sie
weiterhin von ihren eigentlichen Arbeitgebern, zumeist
große Unternehmen und Wirtschafts-verbände.
"Du bist Terrorist" ist ein
außergewöhnlich gutes Video von
Alexander Lehmann zum Thema
Überwachungsstaat.Da das Video nun bereits zum zweiten
Male von Klagen bedroht ist und von Youtube genommen wurde, möchten wir hier
die Videodateien spiegeln und alle zum
Mitmachen auffordern! Zeigt den Zensoren
und ihren Anwälten was Ihr davon haltet!