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Privater
Atomausstieg - Einen Ökostrom-Anbieter finden!
Sauberer Strom zu guten
Preisen – in ganz Deutschland!
Die EWS sind aus
einer Bürgerinitiative entstanden und
konnten in einer spektakulären Aktion das
örtliche Stromnetz übernehmen. Gemeinsam mit
Umweltverbänden und Bürgerinitiativen setzen
wir uns für eine ökologische, dezentrale und
bürgereigene Energieversorgung ein. Als
einziger bundesweiter Ökostromanbieter
betreiben wir Stromnetze und bieten Ihnen
viele Angebote und umfassende Informationen
zur Optimierung Ihres Energieverbrauches.
EWS Schönau
Die
Geschichte der Schönauer Stromrebellen
auf ihrem Weg von
der Bürgerinitiative zum
atomstrom-freien Energieversorger. Video: Das
Schönauer Gefühl
anschauen
Sonne, Wind
und Biomasse - Naturstrom im Kundenrausch
dpa, von Peter Lessmann,
27.04.2011
Die
Reaktorkatastrophe in Japan hat das Ökobewusstsein der
Stromkunden geschärft, grüner Strom steht hoch im Kurs.
Die Anbieter schwimmen auf einer Welle der Sympathie.
Darunter Naturstrom - der Händler mausert sich zum
Aufsteiger der Ökobranche.
Düsseldorf (dpa) - Bei Oliver Hummel stehen die Telefone
nicht mehr still. Der Vorstand des Ökostromanbieters
Naturstrom AG aus Düsseldorf kann sich vor
Kundenanfragen kaum noch retten. «Eine schnelle
Bearbeitung lässt sich nicht mehr aufrechterhalten, weil
sich die Datenmenge verzehnfacht hat», stöhnt Hummel.
Mehr als 10.000 Neukunden wöchentlich hat der Anbieter
von reinem Ökostrom in den vergangenen Wochen seit der
Reaktorkatastrophe im japanischen Fukushima
hinzugewonnen. Das sind kaum weniger als in den ersten
10 Jahren seit der Unternehmensgründung 1998.
Die Lüge vom teuren Ökostrom - Warum die
Stromrechnung wirklich so hoch ist
.
Sonia
Seymour Mikich: "Es ist
nicht zu fassen: einerseits hieß
es in Meldungen gestern, dass
die Stromriesen im ersten
Halbjahr wieder mal
Rekordgewinne gemacht haben!
Andererseits vergeht für uns
Verbraucher kein Jahr ohne dicke
Nachzahlung, ohne Erhöhungen.
Jetzt aber häufen sich auch noch
Grusel-Prognosen, dass Ökostrom
alles noch teurer machen wird.
Doch dieser Alarm, so Markus
Schmidt und Michael Houben, der
ist einfach falsch."
15.01.2010 - "Strom. Jetzt wechseln. Jetzt
sparen." hieß die Kampagne der
Verbraucherzentralen zum Stromanbieterwechsel.
Sie lief von August 2007 bis März 2008. Die
Kampagne hat die Verbraucher wachgerüttelt und
signalisiert: Wechseln ist einfach und ohne
Risiko möglich. Damit haben Sie es selber in
der Hand, Energiekosten zu sparen, die Umwelt zu
schonen und Ihren Beitrag für mehr Wettbewerb im
Strommarkt zu leisten.
Unbeirrt hält RWE an
der Atomkraft fest. Nach
SPIEGEL-ONLINE-Informationen plant das
Unternehmen den Bau eines neuen AKW in den
Niederlanden - knapp 200 Kilometer von der
deutschen Grenze entfernt. Der Meiler könnte
Strom in die Bundesrepublik exportieren.
Baukosten: rund fünf Milliarden Euro.
Hamburg - Während die Bundesregierung noch am
Masterplan für einen möglichst schnellen
Ausstieg aus der Atomenergie feilt, setzt
RWE-Chef Jürgen Großmann den nuklearen
Expansions-kurs seines Konzerns unbeeindruckt
fort. RWE hat sich mit dem niederländischen
Energieversorger Delta über einen Einstieg beim
Kernkraftwerk Borssele in der Provinz Seeland
geeinigt.
Wie
RWE die Energiewende bei den Kommunen bekämpft
MONITOR Nr. 620 vom 05.05.2011Bericht: Christof
Schneider, Kim Otto
Sonia Seymour Mikich: "Wer Interessen
durchsetzen will bei Politikern, kann das mit
Argumenten versuchen. Kostet oft Zeit und
Energie. Wem das zu mühselig ist, betreibt
Lobbyarbeit. Wir erzählen jetzt von Lobbyarbeit,
nicht von großen Geldkoffern. Nein, oft ist es
eher das kleine Angebot, das für Gewogenheit
sorgt. Gerade in der Lokalpolitik. Und alles
ganz legal. Der Energieriese RWE kennt sich da
aus, denn viele Städte wollen jetzt dem Konzern
die Stromnetze abnehmen. Und das will RWE nicht.
Und so versucht der Konzern, die Dinge zu
schubsen - in die richtige Richtung."
Unterwegs im
RWE Stammland
Nordrhein-Westfalen. Fast jeder
Strommast gehört hier
RWE - dem
Energieriesen. Noch! Denn
dagegen wehren sich jetzt viele
Orte. Wir besuchen Wachtendonk.
Der Ort hat die Energiewende
geschafft. Darauf ist man hier
ziemlich stolz. ...
Bereits zum Jahresbeginn
haben zahlreiche
Stromversorger ihre
Preise erhöht. Nun gehen
die Stromkosten für
Privatkunden wiederholt
in die Höhe. Die
aktuellen
Strompreisänderungen
betreffen seit März 101
Energieunternehmen und
auch in den kommenden
Wochen planen zahlreiche
Versorger, ihre Preise
entsprechend anzuheben.
Durchschnittlich steigt
der Strompreis im
Frühjahr nach aktuellen
Berechnungen um 6,1
Prozent. Über zehn
Millionen Haushalte sind
von diesen
Preiserhöhungen
betroffen, denn auch der
größte deutsche
Energieversorger E.ON
hat bereits kräftig die
Preise angehoben. Auch
bei dem größten
ostdeutschen
Regionalversorger enviaM
und anderen Unternehmen
mit großem Kundenstamm
wie die sächsische ENSO
oder die Münchener
Stadtwerke müssen
Stromkunden mehr zahlen.
Dabei hatten bereits im
Januar und Februar mehr
als 680 Anbieter die
Preise erhöht, so zum
Beispiel die drei
Energieriesen RWE, EnBW
und Vattenfall.
-
speziell: RWE Vertrieb AG zum 1.8.2010
- allgemein: Analyse der Entwicklungen 2008 bis
2010
Gunnar Harms,
Dipl.-Ing. vom 31.07.2010
Aufgabenstellung
Nach einer Pressemitteilung von RWE vom Juni
2010 erhöht die RWE Vertrieb AG zum 1.8.2010 den
Strompreis in der Grundversorgung um netto 1,5
Cent/kWh. Die Bundestagsfraktion der Grünen hat
den Auftrag erteilt,
diese
Preiserhöhung auf ihre Angemessenheit im
Kontext zu den diesbezüglich
mitgeteilten Gründen zu prüfen
eine allgemeine
Bewertung der seit dem drastischen
Strompreisverfall in 2008
ausgebliebenen Preissenkungen und statt
dessen flächendeckend durchgeführten
Preiserhöhungen bei Haushaltskunden
vorzunehmen
Wesentliche
Ergebnisse
Die
Preiserhöhungen beim Strom für die
Haushaltskunden in 2010 sind
nicht nachvollziehbar.
Preiserhöhende Faktoren werden durch ein bislang
nicht weitergegebenes
Preissenkungspotential kompensiert.
Berlin – Die
Bundesnetzagentur und
Verbraucherschützer
kritisieren die
Warnungen vor einer
drastischen Erhöhung der
Strompreise. Eine
explosive
Strompreiserhöhung
aufgrund des
beschleunigten Ausstiegs
aus der Atomenergie
bezeichnen
Verbraucherschützer als
unseriös, teilte die
Nachrichtenagentur
Reuters gestern mit.
Berlin – Die vier
Energieriesen RWE,
Vattenfall,
E.ON und
EnBW verweigern
Investitionen in
Erneuerbare Energien.
Eine Studie des
Berliner Instituts
für Ökologische
Wirtschaftsforschung
kommt zu diesem
Ergebnis. Diese
Untersuchung wurde im
Auftrag der
Umweltschutzorganisation
Greenpeace durchgeführt
und gestern in
Berlin vorgestellt.
Nur 0,5 Prozent des
Stroms aus Sonnenkraft
und
Windenergie stammt
von den vier großen
Energiekonzernen. Zu 96
Prozent wird die
Energieversorgung
aus Sonne und Wind von
Stadtwerken,
Regionalversorgern und
Bürgerwindparks sowie
Privathaushalten
getragen.
Zur
Pro-Atom-Demo werden Auszubildende des Konzerns nach
Biblis geschickt. Auch Eon und Co beteiligen sich an dem
Aufmarsch für eine "kernige Zukunft".
Der
Essener Energiekonzern RWE holt zum großen
PR-Gegenschlag aus. Am kommenden Freitag werden alle
Auszubildenden des Konzerns freigestellt, um zu einer
Pro-Atom-Demo nach Biblis zu fahren. "Alle Azubis sind
aufgerufen, in Biblis mitzumachen", heißt es im Aufruf
der RWE-Auszubildendenvertretung, angesiedelt beim
Personalvorstand in Essen. Biblis A, der älteste
deutsche Atomreaktor, ist genauso in Besitz von RWE wie
der Nachbarreaktor Biblis B. "Je mehr mitmachen, desto
besser können wir ,denen da oben' unsere Botschaft
vermitteln: ,Biblis - KERNig in die Zukunft". Nach dem
Atomkonsens hätte Biblis A ursprünglich 2007
abgeschaltet werden müssen.
"Der
gescheiterte Verkauf der Stadtwerke Leipzig zeigt: Der
bürgerliche Widerstand gegen den Rückzug der Kommunen
aus den Unternehmen der Daseinsvorsorge wird massiver.
Und das ist gut so."
Ein Kommentar von
Heribert Prantl, www.sueddeutsche.de, 28.01.2008
Textauszug: "Es
ist in Deutschland noch niemand auf die Idee gekommen,
die Polizei zu privatisieren. Es gibt zwar in Hessen ein
teilprivatisiertes Gefängnis, und da und dort ist die
Verkehrsüberwachung (mit eher schlechten Erfahrungen) an
private Sicherheitsdienste übertragen worden. Aber der
Kern der inneren Sicherheit stand nie zum Verkauf, weil
der Schutz vor Gewalt und Diebstahl zu den Funktionen
gehört, die auch glühende Neoliberale dem Staat
zuweisen.
Nun zeigt
sich aber, dass sich viele Bürgerinnen und Bürger unter
innerer Sicherheit und einem starken Staat mehr
vorstellen, als dies Politiker in jüngerer Zeit getan
haben: Zur Grundsicherung zählt der Bürger nicht nur die
Polizei, sondern auch andere Dinge, die jeder braucht:
das Trinkwasser oder die Energie zum Beispiel.
Der
bürgerliche Widerstand gegen den Rückzug der Kommunen
aus den Unternehmen der Daseinsvorsorge wird deshalb
massiver. Soeben ist der Verkauf der Leipziger
Stadtwerke an den französischen Konzern Gaz de France am
Bürgerentscheid gescheitert.
Die
verschuldete Stadt Leipzig muss nun auf 520 Millionen
Euro verzichten, dafür aber behalten die Bürger einen
gewissen Einfluss darauf, was die Stadtwerke so treiben
(bisher wird mit einem Teil des Gewinns der Leipziger
Straßenbahn-und Busverkehr subventioniert).
Der
Einfluss des Bürgers ist zwar nicht gewaltig, er kann
ihn nur mittels seiner Stimme bei der Wahl ausüben. Aber
so funktioniert Demokratie; und wenn Gas, Strom und
Wasser verkauft sind, dann regiert allein der Markt."
Der
Strom hat sich in Deutschland in den vergangenen drei
Jahren um durchschnittlich 16,6 Prozent verteuert. Am
höchsten sind die Preise in den neuen Bundesländern.
"Clement
wird Aufsichtsrat bei RWE Power und Schröder
Berater für den RAG-Konzern"
Textauszug: "Der
frühere Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement (SPD)
wurde am 13. Februar 2006 in den Aufsichtsrat der RWE
Power AG gewählt. Im 21köpfigen Aufsichtsgremium der
Kraftwerksgesellschaft des RWE-Konzerns übernimmt er
gemäß den Regelungen der Montan-Mitbestimmung die Rolle
des neutralen Mitglieds, dessen Votum bei
Stimmengleichheit zwischen Arbeitgebern und
Arbeitnehmern den Ausschlag gibt. Da Clement als
Bundeswirtschaftsminister in vielfacher Weise mit dem
Geschäftsbereich von RWE zu tun hatte und schon als
Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen beispielsweise
die Braunkohle-Verstromung favorisierte (031003),
löste er mit der Übernahme des Posten scharfe Kritik und
eine Bundestagsdebatte über die Einführung eines
Ehrenkodexes für Politiker aus. Zum Teil wurde ihm
unterstellt, der Aufsichtsratsposten sei eine Belohnung
für seine branchenfreundliche Politik als
Wirtschaftsminister.
Kurz
davor war bekannt geworden, daß der frühere Bundeskanzler
Gerhard Schröder (SPD) sich nun auch als Berater des
RAG-Konzerns betätigt, nachdem er bereits den
Aufsichtsratsvorsitz bei einem Pipeline-Projekt
übernahm, für dessen Verwirklichung er sich als Kanzler
gemeinsam mit dem russischen Präsidenten Putin
eingesetzt hat (051202).
Die RAG ist ein staatlich alimentierter Konzern, der
seine profitablen Bereiche gern privatisieren und die
Steinkohle-Lasten dem Bund überlassen möchte. Schröders
Beratertätigkeit für die RAG könnte deshalb - auch wenn
sie gratis erfolgt - den Interessen der Bundesregierung,
die er noch vor kurzem repräsentierte, direkt
zuwiderlaufen (050405).
RAG-Chef Werner Müller war seinerseits
Bundeswirtschaftsminister im ersten Kabinett Schröders,
bevor er das Amt an Wolfgang Clement abgab und mit dem
direkten Wechsel zur RAG eine erste "Filz-Debatte" im
Bundestag auslöste (030404)."
Textauszug: "(8.
Mai 2009) Mit jeweiligen
Schreiben vom 23. März 2009
wurden Strafanzeigen gegen
die Verantwortlichen der RWE
AG, der RWE Power AG, der
RWE Supply & Trading und der
RWE Energy AG einerseits
sowie der E.ON Ruhrgas AG,
der E.ON Energie AG, der
E.ON Energy Sales GmbH und
der E.ON Energy Trading AG
andererseits bei den
zuständigen
Staatsanwaltschaften
erstattet. Das teilte der
Vorsitzende des Bund der
Energieverbraucher e.V. Dr.
Aribert Peters heute in
Düsseldorf mit. Das
Verfahren gegen die
RWE-Gruppe wird bei der
Staatsanwaltschaft Essen
unter dem Aktenzeichen 306
Js 101/09 und das Verfahren
gegen die E.ON-Gruppe bei
der Staatsanwaltschaft
Düsseldorf unter dem
Aktenzeichen 120 UJs 22/09
geführt".
Viele
Jahre galt „Privatisierung“ als eine Art Zauberwort, als
ein Allheilmittel gegen leere Staatskassen.
Privatisierung, so hieß es, schaffe nur Vorteile: Der
Staat spare Kosten, der Wettbewerb unter den privaten
Anbietern sorge für günstigere Preise und die
Bevölkerung werde besser versorgt. Es gebe nichts – so
die „Lehre“ - was die Privaten nicht besser könnten als
der Staat. Die Akzeptanz in der Bevölkerung war
lange Zeit recht groß, denn viele glaubten diesen
Versprechungen. Es herrschte ein regelrechter
Privatisierungswahn; öffentliches Eigentum wurde im
großen Maßstab verscherbelt und weite Bereiche der
öffentlichen Daseinsvorsorge dem Markt anheim gestellt.
Getreu dem Motto „alles muss raus“ fand ein wahrer
Ausverkauf öffentlichen Eigentums statt, insbesondere im
kommunalen Bereich: Finanziell in Not geratene Städte
verkauften Wohnungen, Krankenhäuser, Stadtwerke und
Entsorgungsbetriebe.
Doch in
fast allen privatisierten Bereichen folgte auf
Ernüchterung bald das böse Erwachen, denn die
vollmundigen Versprechungen erwiesen sich zumeist als
leere Worthülsen. Die Hoffnung, dass alles billiger
wird, hat sich nicht bewahrheitet. Und auch die
Behauptung, dass die Privaten effizienter arbeiten als
der Staat, lässt sich nicht nachweisen. So hat sich
allmählich die Stimmung in der Bevölkerung gedreht,
Misstrauen keimt auf gegen einen weiteren Ausverkauf
öffentlichen Eigentums. Wie verschiedene Umfragen
zeigen, ist die Mehrheit der Deutschen mittlerweile
gegen Privatisierung eingestellt. Trotz aller negativen
Erfahrungen und kritischen Einwände ist die
Privatisierungspolitik aber keineswegs am Ende!
Wohin mit dem
Atommüll? Die Zeitungen sind voller Schlagzeilen
über den Endlager-Streit. NDR Chefreporter
Christoph Lütgert geht auf Spurensuche.
Er
steigt in die Schächte des niedersächsischen
Skandallagers Asse hinab und besucht die
verzweigten Tunnel des Endlagers Morsleben. Er
bekommt Tausende Atomfässer zu Gesicht und
Kammern voller Strahlenlast.
Dramatisch seine Eindrücke in der Asse:
eindringendes Wasser, einsturzgefährdete
Stollen, Stahlträger, die sich unter der Last
des Berges verbiegen. Die bisherigen Versuche,
Atommüll sicher einzulagern, sind erschütternd.
Schon heute gelten die bisherigen Teststandorte
als nukleare Zeitbomben.
Das Gesamturteil von Stiftung Warentest zu
Ökostrom: "Wer mit der Wahl eines Stromtarifs
ein Zeichen für Klimaschutz und Energiewende
setzen will, sollte einen Anbieter wählen, der
ausschließlich umweltschonend erzeugten Strom
verkauft. Im Test sind das EWS Schönau,
Greenpeace Energy, Lichtblick und Naturstrom."
24.05.2011 – Tepco hat bestätigt, dass neben der
Kernschmelze in Reaktor 1 des Kraftwerks
Fukushima auch in Reaktor 2 und Reaktor 3 die
Kerne geschmolzen sind. Die Brenn-stäbe sind
demnach in einem ähnlichen Zustand wie der Kern
von Reaktor 1 und liegen vermutlich als Klumpen
am Boden des Druckbehälters.
Weitere 7.700 Menschen werden aus der Umgebung
des AKWs Fukushima evakuiert. Insgesamt sind es
fast 90.000 Menschen. Ob sie je zurückkönnen,
ist ungewiss.
Japan verabschiedet sich angesichts der
Atomkatas-trophe von Fukushima vom Ausbau der
Kernenergie. Regierungschef Kan will auf
erneuerbare Energien setzen.
Zwei Monate nach der verheerenden Natur- und
Atomkatastrophe hat Japans Premier Naoto Kan
eine Änderung der Energiepolitik angekündigt.
Der Plan, den Anteil der Atomenergie von bisher
rund 30 Prozent auf 50 Prozent bis 2030
aufzustocken, wird aufgegeben. Die
Energie-politik werde von Grund auf
überarbeitet, sagte Kan. Das Land werde künftig
mehr Gewicht auf erneuerbare Energien legen.
Umweltminister Röttgen will die
Förderarchitektur für Ökostrom umbauen. Der
SPD-Umwelt-politiker Kelber kritisiert, es werde
mehr Geld ausgegeben "für keine Kilowattstunde
mehr Ökostrom".
Bis 2020 könnten mindestens 40 Prozent des
deutschen Stroms aus erneuerbaren Energien
stammen. Das zeigt eine Studie des
Wirtschafts-ministeriums vom Sommer 2010.
Veröffentlicht wurde sie klammheimlich Mitte
Februar.
Durchschnittserlös
für Strom 2009 erstmals über 10 Cent je
Kilowattstunde
WIESBADEN – Im Jahr 2009 lag nach vorläufigen
Angaben der Durchschnittserlös (Grenzpreis) für
Strom-lieferungen an Sondervertrags-kunden bei
10,49 Cent je
Kilowattstunde und damit um 15,8% höher als im
Jahr 2008.
Wie
die Bundesregierung sauberen Strom aus Norwegen
blockiert
.
Norwegen könnte mit Strom aus Wasserkraft 60
europäische Atomkraftwerke ersetzen. Mehrere
Firmen wollen ein erstes Kabel von Norwegen nach
Deutschland verlegen, das Projekt NORGER. So
könnte sauberer und billiger Strom (1.400 MW) in
beide Richtungen fließen: Überschüssige deutsche
Windkraft ließe sich in norwegischen
Pumpspeicher-kraftwerken speichern und bei
Bedarf nach Deutschland zurückholen.
Atomstrom
ist angeblich billig. Eine Verlängerung der Lauf-zeiten
von Kernkraftwerken soll daher helfen, die Energiepreise
zu senken. Mit diesem Argument erlebt die
Kernenergie-Debatte derzeit eine Renaissance. Doch
Experten wie der Energie-wissenschaftler Olav Hohmeyer
vom Sachverständigenrat für Umweltfragen der
Bundes-regierung (SRU) halten die These von sinkenden
Preisen durch Laufzeitverlängerungen für falsch.
weiterlesen
Bericht:
Von Georg Restle, Jan Schmitt, Frank Konopatzki
Sonia Mikich:
"Hallo,
Willkommen. Es gibt Lügen, die schnell platzen. Und
solche, die kaum noch aufregen, so oft haben wir die
schon gehört. Von besonders langer Halbwertszeit ist die
Lüge vom billigen Atom-Strom. Da hat die Atom-Lobby über
Jahrzehnte so gut getrickst und so schön gerechnet, dass
jede sachliche Nachfrage als Ideologie abgetan wird.
Aber wir haben nachgefragt und enthüllen für Sie jetzt
Milliarden-Kosten, die Sie noch gar nicht kennen. Und
die Sie bezahlen werden. Georg Restle, Jan Schmitt und
Frank Konopatzki über Etiketten-schwindel bei der
Atom-Endlagerung - teuer, dreist, gefährlich."
Akzeptiert man die Privatisierung des Wassers,
akzeptiert man die Vermarktung des Lebens”, so zitiert
LabourNet
Riccardo Petrella und präsentiert eine
Schwerpunkt-seite unter dem Titel “Privatisierung und
Widerstand: Strom, Wasser, Gas”. Das schöne an dem
Feature: Die Auseinandersetzung um die gesellschaftliche
Form der Bereitstellung dieser Güter wird nicht als ein
Ringen um die bestmögliche Umsetzung eines gemeinsamen
Interesses dargestellt. Vielmehr liefert die Seite einen
Blick auf verschiedene soziale Kämpfe und die dort
aufeinander-prallenden verschiedenen Klasseninteressen
und Aktionsformen.
Wenn die
Finanzmärkte so etwas wie das Gehirn der neoliberalen
Globalisierung bilden, dann sind die großen
Energiekonzerne ihr Rückgrat. Sie liefern die Energie
für die globale Logistik und das enorme Produktions- und
Konsumniveau in den reichen Regionen der Welt. Das
Energiesystem funktioniert weltweit nirgendwo konsequent
nach sozialen und ökologischen Kriterien. Das ist keine
Neuigkeit - aber die Lage spitzt sich zu. Proteste gegen
Energiepreise und der Klimawandel zeigen es an: Das
Energiesystem steckt in der Krise. Zeit, umzuschalten.
Zeit, den Stromkonzernen den Stecker zu ziehen!