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Privater Atomausstieg - Einen Ökostrom-Anbieter finden!

Sauberer Strom zu guten Preisen – in ganz Deutschland!

Die EWS sind aus einer Bürgerinitiative entstanden und konnten in einer spektakulären Aktion das örtliche Stromnetz übernehmen. Gemeinsam mit Umweltverbänden und Bürgerinitiativen setzen wir uns für eine ökologische, dezentrale und bürgereigene Energieversorgung ein. Als einziger bundesweiter Ökostromanbieter betreiben wir Stromnetze und bieten Ihnen viele Angebote und umfassende Informationen zur Optimierung Ihres Energieverbrauches. EWS Schönau

Die Geschichte der Schönauer Stromrebellen auf ihrem Weg von der Bürgerinitiative zum atomstrom-freien Energieversorger. Video: Das Schönauer Gefühl anschauen

Sonne, Wind und Biomasse - Naturstrom im Kundenrausch

dpa, von Peter Lessmann, 27.04.2011

Die Reaktorkatastrophe in Japan hat das Ökobewusstsein der Stromkunden geschärft, grüner Strom steht hoch im Kurs. Die Anbieter schwimmen auf einer Welle der Sympathie. Darunter Naturstrom - der Händler mausert sich zum Aufsteiger der Ökobranche.

Düsseldorf (dpa) - Bei Oliver Hummel stehen die Telefone nicht mehr still. Der Vorstand des Ökostromanbieters Naturstrom AG aus Düsseldorf kann sich vor Kundenanfragen kaum noch retten. «Eine schnelle Bearbeitung lässt sich nicht mehr aufrechterhalten, weil sich die Datenmenge verzehnfacht hat», stöhnt Hummel. Mehr als 10.000 Neukunden wöchentlich hat der Anbieter von reinem Ökostrom in den vergangenen Wochen seit der Reaktorkatastrophe im japanischen Fukushima hinzugewonnen. Das sind kaum weniger als in den ersten 10 Jahren seit der Unternehmensgründung 1998.

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Monitor 21.10.2010:
Die Lüge vom teuren Ökostrom - Warum die Stromrechnung wirklich so hoch ist

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Sonia Seymour Mikich: "Es ist nicht zu fassen: einerseits hieß es in Meldungen gestern, dass die Stromriesen im ersten Halbjahr wieder mal Rekordgewinne gemacht haben! Andererseits vergeht für uns Verbraucher kein Jahr ohne dicke Nachzahlung, ohne Erhöhungen. Jetzt aber häufen sich auch noch Grusel-Prognosen, dass Ökostrom alles noch teurer machen wird. Doch dieser Alarm, so Markus Schmidt und Michael Houben, der ist einfach falsch."

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Verbraucherzentrale Bundesverband e.V
Kampagne zum Stromanbieterwechsel

15.01.2010 - "Strom. Jetzt wechseln. Jetzt sparen." hieß die Kampagne der Verbraucherzentralen zum Stromanbieterwechsel. Sie lief von August 2007 bis März 2008. Die Kampagne hat die Verbraucher wachgerüttelt und signalisiert: Wechseln ist einfach und ohne Risiko möglich. Damit haben Sie es selber in der Hand, Energiekosten zu sparen, die Umwelt zu schonen und Ihren Beitrag für mehr Wettbewerb im Strommarkt zu leisten.

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www.verbraucherzentrale.de/stromwechsel

www.vzbv.de
Hier finden Sie auch die Adressen aller Verbraucherzentralenund Mitgliedsverbände des Verbraucherzentrale Bundesverbandes.

Machen Sie einen Preisvergleich für Ihren Wohnort und Ihre Verbrauchsmenge.

Milliarden-Investition

RWE plant Atommeiler in den Niederlanden

www.spiegel.de, von Frank Dohmen, 17.05.2011

Unbeirrt hält RWE an der Atomkraft fest. Nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen plant das Unternehmen den Bau eines neuen AKW in den Niederlanden - knapp 200 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt. Der Meiler könnte Strom in die Bundesrepublik exportieren. Baukosten: rund fünf Milliarden Euro.

Hamburg - Während die Bundesregierung noch am Masterplan für einen möglichst schnellen Ausstieg aus der Atomenergie feilt, setzt RWE-Chef Jürgen Großmann den nuklearen Expansions-kurs seines Konzerns unbeeindruckt fort. RWE hat sich mit dem niederländischen Energieversorger Delta über einen Einstieg beim Kernkraftwerk Borssele in der Provinz Seeland geeinigt.

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Drohen, tricksen, verzögern

Wie RWE die Energiewende bei den Kommunen bekämpft

MONITOR Nr. 620 vom 05.05.2011Bericht: Christof Schneider, Kim Otto

Sonia Seymour Mikich: "Wer Interessen durchsetzen will bei Politikern, kann das mit Argumenten versuchen. Kostet oft Zeit und Energie. Wem das zu mühselig ist, betreibt Lobbyarbeit. Wir erzählen jetzt von Lobbyarbeit, nicht von großen Geldkoffern. Nein, oft ist es eher das kleine Angebot, das für Gewogenheit sorgt. Gerade in der Lokalpolitik. Und alles ganz legal. Der Energieriese RWE kennt sich da aus, denn viele Städte wollen jetzt dem Konzern die Stromnetze abnehmen. Und das will RWE nicht. Und so versucht der Konzern, die Dinge zu schubsen - in die richtige Richtung."

Unterwegs im RWE Stammland Nordrhein-Westfalen. Fast jeder Strommast gehört hier RWE - dem Energieriesen. Noch! Denn dagegen wehren sich jetzt viele Orte. Wir besuchen Wachtendonk. Der Ort hat die Energiewende geschafft. Darauf ist man hier ziemlich stolz. ...

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Strom: Über 100 Energieversorger erhöhen Preise im Frühjahr
http://news.toptarif.de, 19.04.2011

Bereits zum Jahresbeginn haben zahlreiche Stromversorger ihre Preise erhöht. Nun gehen die Stromkosten für Privatkunden wiederholt in die Höhe. Die aktuellen Strompreisänderungen betreffen seit März 101 Energieunternehmen und auch in den kommenden Wochen planen zahlreiche Versorger, ihre Preise entsprechend anzuheben. Durchschnittlich steigt der Strompreis im Frühjahr nach aktuellen Berechnungen um 6,1 Prozent. Über zehn Millionen Haushalte sind von diesen Preiserhöhungen betroffen, denn auch der größte deutsche Energieversorger E.ON hat bereits kräftig die Preise angehoben. Auch bei dem größten ostdeutschen Regionalversorger enviaM und anderen Unternehmen mit großem Kundenstamm wie die sächsische ENSO oder die Münchener Stadtwerke müssen Stromkunden mehr zahlen. Dabei hatten bereits im Januar und Februar mehr als 680 Anbieter die Preise erhöht, so zum Beispiel die drei Energieriesen RWE, EnBW und Vattenfall.

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Kurzgutachten „Gerechtfertigte Strompreiserhöhungen ?“
- speziell: RWE Vertrieb AG zum 1.8.2010
- allgemein: Analyse der Entwicklungen 2008 bis 2010
Gunnar Harms, Dipl.-Ing. vom 31.07.2010
Aufgabenstellung

Nach einer Pressemitteilung von RWE vom Juni 2010 erhöht die RWE Vertrieb AG zum 1.8.2010 den Strompreis in der Grundversorgung um netto 1,5 Cent/kWh. Die Bundestagsfraktion der Grünen hat den Auftrag erteilt,

  1. diese Preiserhöhung auf ihre Angemessenheit im Kontext zu den diesbezüglich
    mitgeteilten Gründen zu prüfen
  2. eine allgemeine Bewertung der seit dem drastischen Strompreisverfall in 2008
    ausgebliebenen Preissenkungen und statt dessen flächendeckend durchgeführten
    Preiserhöhungen bei Haushaltskunden vorzunehmen
Wesentliche Ergebnisse
Die Preiserhöhungen beim Strom für die Haushaltskunden in 2010 sind
nicht nachvollziehbar.
Preiserhöhende Faktoren werden durch ein bislang nicht weitergegebenes
Preissenkungspotential kompensiert.
Kurzgutachten: download (Pdf-Datei)
 
www.stromvergleich.de
Nachricht vom 19.4.2011

Berlin – Die Bundesnetzagentur und Verbraucherschützer kritisieren die Warnungen vor einer drastischen Erhöhung der Strompreise. Eine explosive Strompreiserhöhung aufgrund des beschleunigten Ausstiegs aus der Atomenergie bezeichnen Verbraucherschützer als unseriös, teilte die Nachrichtenagentur Reuters gestern mit.

 Warnung vor Panikmache bei Strompreisen

Berlin – Die vier Energieriesen RWE, Vattenfall, E.ON und EnBW verweigern Investitionen in Erneuerbare Energien. Eine Studie des Berliner Instituts für Ökologische Wirtschaftsforschung kommt zu diesem Ergebnis. Diese Untersuchung wurde im Auftrag der Umweltschutzorganisation Greenpeace durchgeführt und gestern in Berlin vorgestellt. Nur 0,5 Prozent des Stroms aus Sonnenkraft und Windenergie stammt von den vier großen Energiekonzernen. Zu 96 Prozent wird die Energieversorgung aus Sonne und Wind von Stadtwerken, Regionalversorgern und Bürgerwindparks sowie Privathaushalten getragen.

 Energieriesen verweigern Investitionen

Pro-Atomkraft-Demo

RWE lässt demonstrieren
Von Nick Reimer, http://www.taz.de, 29.08.2009

Zur Pro-Atom-Demo werden Auszubildende des Konzerns nach Biblis geschickt. Auch Eon und Co beteiligen sich an dem Aufmarsch für eine "kernige Zukunft".

Der Essener Energiekonzern RWE holt zum großen PR-Gegenschlag aus. Am kommenden Freitag werden alle Auszubildenden des Konzerns freigestellt, um zu einer Pro-Atom-Demo nach Biblis zu fahren. "Alle Azubis sind aufgerufen, in Biblis mitzumachen", heißt es im Aufruf der RWE-Auszubildendenvertretung, angesiedelt beim Personalvorstand in Essen. Biblis A, der älteste deutsche Atomreaktor, ist genauso in Besitz von RWE wie der Nachbarreaktor Biblis B. "Je mehr mitmachen, desto besser können wir ,denen da oben' unsere Botschaft vermitteln: ,Biblis - KERNig in die Zukunft". Nach dem Atomkonsens hätte Biblis A ursprünglich 2007 abgeschaltet werden müssen.

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"Ein demokratischer Strom"

"Der gescheiterte Verkauf der Stadtwerke Leipzig zeigt: Der bürgerliche Widerstand gegen den Rückzug der Kommunen aus den Unternehmen der Daseinsvorsorge wird massiver. Und das ist gut so."

Ein Kommentar von Heribert Prantl, www.sueddeutsche.de, 28.01.2008

Textauszug: "Es ist in Deutschland noch niemand auf die Idee gekommen, die Polizei zu privatisieren. Es gibt zwar in Hessen ein teilprivatisiertes Gefängnis, und da und dort ist die Verkehrsüberwachung (mit eher schlechten Erfahrungen) an private Sicherheitsdienste übertragen worden. Aber der Kern der inneren Sicherheit stand nie zum Verkauf, weil der Schutz vor Gewalt und Diebstahl zu den Funktionen gehört, die auch glühende Neoliberale dem Staat zuweisen.

Nun zeigt sich aber, dass sich viele Bürgerinnen und Bürger unter innerer Sicherheit und einem starken Staat mehr vorstellen, als dies Politiker in jüngerer Zeit getan haben: Zur Grundsicherung zählt der Bürger nicht nur die Polizei, sondern auch andere Dinge, die jeder braucht: das Trinkwasser oder die Energie zum Beispiel.

Der bürgerliche Widerstand gegen den Rückzug der Kommunen aus den Unternehmen der Daseinsvorsorge wird deshalb massiver. Soeben ist der Verkauf der Leipziger Stadtwerke an den französischen Konzern Gaz de France am Bürgerentscheid gescheitert.

Die verschuldete Stadt Leipzig muss nun auf 520 Millionen Euro verzichten, dafür aber behalten die Bürger einen gewissen Einfluss darauf, was die Stadtwerke so treiben (bisher wird mit einem Teil des Gewinns der Leipziger Straßenbahn-und Busverkehr subventioniert).

Der Einfluss des Bürgers ist zwar nicht gewaltig, er kann ihn nur mittels seiner Stimme bei der Wahl ausüben. Aber so funktioniert Demokratie; und wenn Gas, Strom und Wasser verkauft sind, dann regiert allein der Markt."

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Strom Preise seit 2005 explodiert

Der Strom hat sich in Deutschland in den vergangenen drei Jahren um durchschnittlich 16,6 Prozent verteuert. Am höchsten sind die Preise in den neuen Bundesländern.

Tabelle: Was Stromkunden zahlen. Die Gründe für die hohen Kosten

*In der Tabelle sind die durchschnittlichen Strompreise aller Bundesländer für 4000 kWh im Allgemeinen Tarif bzw. der Grundversorgung aufgeführt.

Quelle: www.focus.de
"Clement wird Aufsichtsrat bei RWE Power und Schröder Berater für den RAG-Konzern"

Textauszug: "Der frühere Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement (SPD) wurde am 13. Februar 2006 in den Aufsichtsrat der RWE Power AG gewählt. Im 21köpfigen Aufsichtsgremium der Kraftwerksgesellschaft des RWE-Konzerns übernimmt er gemäß den Regelungen der Montan-Mitbestimmung die Rolle des neutralen Mitglieds, dessen Votum bei Stimmengleichheit zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern den Ausschlag gibt. Da Clement als Bundeswirtschaftsminister in vielfacher Weise mit dem Geschäftsbereich von RWE zu tun hatte und schon als Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen beispielsweise die Braunkohle-Verstromung favorisierte (031003), löste er mit der Übernahme des Posten scharfe Kritik und eine Bundestagsdebatte über die Einführung eines Ehrenkodexes für Politiker aus. Zum Teil wurde ihm unterstellt, der Aufsichtsratsposten sei eine Belohnung für seine branchenfreundliche Politik als Wirtschaftsminister.

Kurz davor war bekannt geworden, daß der frühere Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) sich nun auch als Berater des RAG-Konzerns betätigt, nachdem er bereits den Aufsichtsratsvorsitz bei einem Pipeline-Projekt übernahm, für dessen Verwirklichung er sich als Kanzler gemeinsam mit dem russischen Präsidenten Putin eingesetzt hat (051202). Die RAG ist ein staatlich alimentierter Konzern, der seine profitablen Bereiche gern privatisieren und die Steinkohle-Lasten dem Bund überlassen möchte. Schröders Beratertätigkeit für die RAG könnte deshalb - auch wenn sie gratis erfolgt - den Interessen der Bundesregierung, die er noch vor kurzem repräsentierte, direkt zuwiderlaufen (050405). RAG-Chef Werner Müller war seinerseits Bundeswirtschaftsminister im ersten Kabinett Schröders, bevor er das Amt an Wolfgang Clement abgab und mit dem direkten Wechsel zur RAG eine erste "Filz-Debatte" im Bundestag auslöste (030404)."

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Quelle: http://www.udo-leuschner.de
Staatsanwaltschaften ermitteln gegen RWE und E.ON
Schäden von rund 13 Milliarden Euro allein 2007
http://www.energieverbraucher.de

Textauszug: "(8. Mai 2009) Mit jeweiligen Schreiben vom 23. März 2009 wurden Strafanzeigen gegen die Verantwortlichen der RWE AG, der RWE Power AG, der RWE Supply & Trading und der RWE Energy AG einerseits sowie der E.ON Ruhrgas AG, der E.ON Energie AG, der E.ON Energy Sales GmbH und der E.ON Energy Trading AG andererseits bei den zuständigen Staatsanwaltschaften erstattet. Das teilte der Vorsitzende des Bund der Energieverbraucher e.V. Dr. Aribert Peters heute in Düsseldorf mit. Das Verfahren gegen die RWE-Gruppe wird bei der Staatsanwaltschaft Essen unter dem Aktenzeichen 306 Js 101/09 und das Verfahren gegen die E.ON-Gruppe bei der Staatsanwaltschaft Düsseldorf unter dem Aktenzeichen 120 UJs 22/09 geführt".

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Privatisierung
Von Dr. Jürgen Glaubitz, http://www.verdi-bub.de, 08.2008

Viele Jahre galt „Privatisierung“ als eine Art Zauberwort, als ein Allheilmittel gegen leere Staatskassen. Privatisierung, so hieß es, schaffe nur Vorteile: Der Staat spare Kosten, der Wettbewerb unter den privaten Anbietern sorge für günstigere Preise und die Bevölkerung werde besser versorgt. Es gebe nichts – so die „Lehre“ - was die Privaten nicht besser könnten als der Staat.  Die Akzeptanz in der Bevölkerung war lange Zeit recht groß, denn viele glaubten diesen Versprechungen. Es herrschte ein regelrechter Privatisierungswahn; öffentliches Eigentum wurde im großen Maßstab verscherbelt und weite Bereiche der öffentlichen Daseinsvorsorge dem Markt anheim gestellt. Getreu dem Motto „alles muss raus“ fand ein wahrer Ausverkauf öffentlichen Eigentums statt, insbesondere im kommunalen Bereich: Finanziell in Not geratene Städte verkauften Wohnungen, Krankenhäuser, Stadtwerke und Entsorgungsbetriebe.

Doch in fast allen privatisierten Bereichen folgte auf Ernüchterung bald das böse Erwachen, denn die vollmundigen Versprechungen erwiesen sich zumeist als leere Worthülsen. Die Hoffnung, dass alles billiger wird, hat sich nicht bewahrheitet. Und auch die Behauptung, dass die Privaten effizienter arbeiten als der Staat, lässt sich nicht nachweisen. So hat sich allmählich die Stimmung in der Bevölkerung gedreht, Misstrauen keimt auf gegen einen weiteren Ausverkauf öffentlichen Eigentums. Wie verschiedene Umfragen zeigen, ist die Mehrheit der Deutschen mittlerweile gegen Privatisierung eingestellt. Trotz aller negativen Erfahrungen und kritischen Einwände ist die Privatisierungspolitik aber keineswegs am Ende!

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Panorama - Die Reporter
Desaster Atommüll
Vom 02. September 2009 >> http://www3.ndr.de

Desaster Atommüll (1/3)

Desaster Atommüll (2/3)

Desaster Atommüll (3/3)

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Wohin mit dem Atommüll? Die Zeitungen sind voller Schlagzeilen über den Endlager-Streit. NDR Chefreporter Christoph Lütgert geht auf Spurensuche.

Er steigt in die Schächte des niedersächsischen Skandallagers Asse hinab und besucht die verzweigten Tunnel des Endlagers Morsleben. Er bekommt Tausende Atomfässer zu Gesicht und Kammern voller Strahlenlast.

Dramatisch seine Eindrücke in der Asse: eindringendes Wasser, einsturzgefährdete Stollen, Stahlträger, die sich unter der Last des Berges verbiegen. Die bisherigen Versuche, Atommüll sicher einzulagern, sind erschütternd. Schon heute gelten die bisherigen Teststandorte als nukleare Zeitbomben.

Nächste Sendung 01.11.2009 01:30 Uhr
Desaster Atommüll:
Zum Video >> http://www3.ndr.de/sendungen/panorama_die_reporter/panorama320.html
 

Gorleben - Röttgen will Sicherheitsstandard senken

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Kutlatschkowa 27. Mai 2010 — Mehr Politik in seiner Politik-Playlisten!

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Strom

Ökostromanbieter

Empfehlenswerte Ökostromanbieter

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Das Gesamturteil von Stiftung Warentest zu Ökostrom: "Wer mit der Wahl eines Stromtarifs ein Zeichen für Klimaschutz und Energiewende setzen will, sollte einen Anbieter wählen, der ausschließlich umweltschonend erzeugten Strom verkauft. Im Test sind das EWS Schönau, Greenpeace Energy, Lichtblick und Naturstrom."

www.atomausstieg-selber-machen.de

Fukushima

Kernschmelze
in zwei weiteren
Reaktoren bestätigt

www.focus.de

24.05.2011 – Tepco hat bestätigt, dass neben der Kernschmelze in Reaktor 1 des Kraftwerks Fukushima auch in Reaktor 2 und Reaktor 3 die Kerne geschmolzen sind. Die Brenn-stäbe sind demnach in einem ähnlichen Zustand wie der Kern von Reaktor 1 und liegen vermutlich als Klumpen am Boden des Druckbehälters.

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Erweitere
Evakuierungszone um Fukushima

Ungewisse Zukunft

www.taz.de

von Sven Hansen

17.05.2011

Weitere 7.700 Menschen werden aus der Umgebung des AKWs Fukushima evakuiert. Insgesamt sind es fast 90.000 Menschen. Ob sie je zurückkönnen, ist ungewiss.

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Atomkraft wird

nicht ausgebaut

Japan vollzieht

Kehrtwende

www.n-tv.de

10.05.2011

Japan verabschiedet sich angesichts der Atomkatas-trophe von Fukushima vom Ausbau der Kernenergie. Regierungschef Kan will auf erneuerbare Energien setzen.

Zwei Monate nach der verheerenden Natur- und Atomkatastrophe hat Japans Premier Naoto Kan eine Änderung der Energiepolitik angekündigt. Der Plan, den Anteil der Atomenergie von bisher rund 30 Prozent auf 50 Prozent bis 2030 aufzustocken, wird aufgegeben. Die Energie-politik werde von Grund auf überarbeitet, sagte Kan. Das Land werde künftig mehr Gewicht auf erneuerbare Energien legen.

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Umbau der
Ökostromförderung

"Röttgen erfüllt Träume der Konzerne"

www.taz.de

05.05.2011

Umweltminister Röttgen will die Förderarchitektur für Ökostrom umbauen. Der SPD-Umwelt-politiker Kelber kritisiert, es werde mehr Geld ausgegeben "für keine Kilowattstunde mehr Ökostrom".

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Versteckte Studie

Unbequeme Wahrheit
 für Brüderle

Von Jakob Schlandt

www.fr-online.de

07.04.2011

Bis 2020 könnten mindestens 40 Prozent des deutschen Stroms aus erneuerbaren Energien stammen. Das zeigt eine Studie des Wirtschafts-ministeriums vom Sommer 2010. Veröffentlicht wurde sie klammheimlich Mitte Februar.

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Studie: herunterladen

Monitor
 vom 07.04.2011

Außer Kontrolle:

Die brisanten Interna zu Fukushima

 

Den ganzen Bericht bei Monitor

hier weiter

Statistisches
Bundesamt,
Wiesbaden 2010

Pressemitteilung

vom 28.12.2010

Durchschnittserlös für Strom 2009 erstmals über 10 Cent je Kilowattstunde

WIESBADEN – Im Jahr 2009 lag nach vorläufigen Angaben der Durchschnittserlös (Grenzpreis) für Strom-lieferungen an Sondervertrags-kunden bei 10,49 Cent je Kilowattstunde und damit um 15,8% höher als im Jahr 2008.

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Ökostrom in

der Sackgasse

Wie die Bundesregierung sauberen Strom aus Norwegen blockiert

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Norwegen könnte mit Strom aus Wasserkraft 60 europäische Atomkraftwerke ersetzen. Mehrere Firmen wollen ein erstes Kabel von Norwegen nach Deutschland verlegen, das Projekt NORGER. So könnte sauberer und billiger Strom (1.400 MW) in beide Richtungen fließen: Überschüssige deutsche Windkraft ließe sich in norwegischen Pumpspeicher-kraftwerken speichern und bei Bedarf nach Deutschland zurückholen.

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Die Atomstrom-Lüge

Verschwiegene Kosten, getäuschte Verbraucher

http://frontal21.zdf.de

16.09.2008

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Von Steffen Judzikowski und Christian Rohde

Atomstrom ist angeblich billig. Eine Verlängerung der Lauf-zeiten von Kernkraftwerken soll daher helfen, die Energiepreise zu senken. Mit diesem Argument erlebt die Kernenergie-Debatte derzeit eine Renaissance. Doch Experten wie der Energie-wissenschaftler Olav Hohmeyer vom Sachverständigenrat für Umweltfragen der Bundes-regierung (SRU) halten die These von sinkenden Preisen durch Laufzeitverlängerungen für falsch. weiterlesen

Monitor

Atomlüge

Die wahren Kosten der Endlager

www.wdr.de

Vom 23.07.2009

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Bericht: Von Georg Restle, Jan Schmitt, Frank Konopatzki

Sonia Mikich:

"Hallo, Willkommen. Es gibt Lügen, die schnell platzen. Und solche, die kaum noch aufregen, so oft haben wir die schon gehört. Von besonders langer Halbwertszeit ist die Lüge vom billigen Atom-Strom. Da hat die Atom-Lobby über Jahrzehnte so gut getrickst und so schön gerechnet, dass jede sachliche Nachfrage als Ideologie abgetan wird. Aber wir haben nachgefragt und enthüllen für Sie jetzt Milliarden-Kosten, die Sie noch gar nicht kennen. Und die Sie bezahlen werden. Georg Restle, Jan Schmitt und Frank Konopatzki über Etiketten-schwindel bei der Atom-Endlagerung - teuer, dreist, gefährlich."

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LabourNet Germany

Privatisierung und Widerstand

Strom, Wasser, Gas

Akzeptiert man die Privatisierung des Wassers, akzeptiert man die Vermarktung des Lebens”, so zitiert LabourNet Riccardo Petrella und präsentiert eine Schwerpunkt-seite unter dem Titel “Privatisierung und Widerstand: Strom, Wasser, Gas”. Das schöne an dem Feature: Die Auseinandersetzung um die gesellschaftliche Form der Bereitstellung dieser Güter wird nicht als ein Ringen um die bestmögliche Umsetzung eines gemeinsamen Interesses dargestellt. Vielmehr liefert die Seite einen Blick auf verschiedene soziale Kämpfe und die dort aufeinander-prallenden verschiedenen Klasseninteressen und Aktionsformen.

http://www.labournet.de

Flyer jetzt auch zum

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Wenn die Finanzmärkte so etwas wie das Gehirn der neoliberalen Globalisierung bilden, dann sind die großen Energiekonzerne ihr Rückgrat. Sie liefern die Energie für die globale Logistik und das enorme Produktions- und Konsumniveau in den reichen Regionen der Welt. Das Energiesystem funktioniert weltweit nirgendwo konsequent nach sozialen und ökologischen Kriterien. Das ist keine Neuigkeit - aber die Lage spitzt sich zu. Proteste gegen Energiepreise und der Klimawandel zeigen es an: Das Energiesystem steckt in der Krise. Zeit, umzuschalten. Zeit, den Stromkonzernen den Stecker zu ziehen!

http://www.attac.de

 

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